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Helmuth Zapfe

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Datei:Fossil-Lagerstätte Kohfidisch 1b.jpg
Friedrich Bachmayer, Helmuth Zapfe und Sepp Wölfer bei Grabungsarbeiten an miozänen Karstfüllungen bei Kohfidisch im Burgenland

Helmuth Zapfe (* 16. September 1913 in Wien; † 5. Juli 1996 ebenda), als Autor zuweilen auch als Helmut Zapfe ausgewiesen, war ein österreichischer Paläontologe.

Leben

Helmuth Zapfe kam am 16. September 1913 in Wien als Sohn des späteren Zentralinspektors der Österreichischen Bundesbahnen, Bruno Zapfe und dessen Ehefrau Anna, geborene Schlimm, zur Welt.<ref name="Steininger et al., 2018" /> Bereits als Mittelschüler begleitete und unterstützte er seinen Vater, einen Amateurpaläontologen, der sich insbesondere für die Wirbeltierfossilien miozäner Karstspaltenfüllungen von Devínska Nová Ves (aka Neudorf an der March) interessierte, bei seiner Sammlungstätigkeit.<ref name="Kollmann, 1997" /><ref name="Plöchinger, 1997" /><ref name="Thenius, 1997" />

Nach Abschluss des humanistischen Gymnasiums in Wien VI 1932 studierte er Paläontologie, Geologie, Zoologie, Mineralogie, Petrologie und Botanik an der Universität Wien. Zu seinen Lehrern zählten unter anderem Othenio Abel, Kurt Ehrenberg, Alfred Himmelbauer, Fritz Knoll, Hans Leitmeier, Franz Eduard Suess und Jan Versluys. Bereits 1934 erhielt er, unter der Anleitung von Ehrenberg am damaligen Paläontologischen und Paläobiologischen Institut der Universität Wien eine Anstellung als Studienassistent.<ref name="Thenius, 1997" /> 1936 promovierte er bei Ehrenberg mit einer Arbeit über paläobiologische Untersuchungen an Hippuritenvorkommen der nordalpinen Gosauschichten, die 1937 veröffentlicht wurde.<ref name="Thenius, 1997" /><ref name="Zapfe, 1937" /> Nach seiner Promotion wurde er 1936 zum außerordentlichen Assistenten befördert.<ref name="Thenius, 1997" />

Im Jahr 1940 wurde er zur Wehrmacht eingezogen<ref name="Thenius, 1997" /> und war von 1942 bis 1945 als Wehrgeologe überwiegend in Norwegen stationiert.<ref name="Plöchinger, 1997" /> Gleichzeitig konnte er aber auch seine akademische Karriere vorantreiben. 1942 wurde er an der Universität Wien zum Oberassistenten befördert und 1944 wurde er für „Paläontologie und Paläobiologie“ habilitiert.<ref name="Thenius, 1997" /> Bereits 1946 wurde er aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen und kehrte nach Wien zurück. Dort fand er sich seiner Anstellung als Universitätsassistent verlustig und auch seine Lehrbefugnis wurde für ungültig erklärt.<ref name="Steininger et al., 2018" /><ref name="Thenius, 1997" />

Bis er 1947 eine Anstellung als Geologe bei einer Geophysik-Firma erhielt, verdiente er seinen Lebensunterhalt als Hilfsarbeiter. Später arbeitete er als Geologe bei der staatlichen Kohlenholding GmbH.<ref name="Steininger et al., 2018" /><ref name="Plöchinger, 1997" /><ref name="Thenius, 1997" /> Seine Venia legendi wurde 1949 erneuert.<ref name="Steininger et al., 2018" /><ref name="Thenius, 1997" />

Ab 1952 übernahm er eine Stelle als wissenschaftlicher Beamter an der geologisch-paläontologischen Abteilung des Naturhistorischen Museums Wien. 1954 wurde er mit der Leitung der Abteilung betraut und 1964 zum Abteilungsdirektor ernannt.<ref name="Steininger et al., 2018" /><ref name="Plöchinger, 1997" /><ref name="Thenius, 1997" />

1955 verlieh ihm die Philosophische Fakultät der Universität Wien den Titel eines außerordentlichen Professors („tit. a. o. Prof.“).<ref name="Steininger et al., 2018" /><ref name="Thenius, 1997" /> Ab 1959 war er mit Ruth Clair verheiratet.<ref name="Steininger et al., 2018" />

Nachdem er 1962 erstmals wieder einen Lehrauftrag für Biostratigraphie erhalten hatte, gab Zapfe 1965 seine Stellung am Naturhistorischen Museum auf und folgte einem Ruf an die Universität Wien, wo er zunächst als außerordentlicher, und ab 1972 bis zu seiner Emeritierung am 30. September 1982 als ordentlicher Professor am Paläontologischen Institut tätig war.<ref name="Thenius, 1997" />

Auch nach seiner Emeritierung blieb Zapfe weiterhin wissenschaftlich aktiv, wobei er auf einen geregelten Arbeitsablauf bedacht war. Montags, Mittwochs und Freitags war er an der Akademie der Wissenschaften zu finden, Dienstags und Donnerstags arbeitete er am Naturhistorischen Museum. Dem setzte erst eine schwere Erkrankung (Bauchspeicheldrüsenkrebs) ein Ende, der er schließlich erlag.<ref name="Tichy, 1997" /> Helmuth Zapfe verstarb am 5. Juli 1996 in Wien<ref name="Kollmann, 1997" /> und wurde am 18. Juli 1996 am Döblinger Friedhof beigesetzt.<ref name="Thenius, 1997" /><ref name="Tichy, 1997" />

Wirken

Helmuth Zapfe veröffentlichte im Verlauf seiner Karriere rund 230 Arbeiten aus einem breiten Spektrum an wissenschaftlichen Themen.<ref name="Kollmann, 1997" /><ref name="Plöchinger, 1997" /><ref name="Thenius, 1997" /> Seine erste, bereits 1934 erschienene, Arbeit behandelte ein geologisch-petrographisches Thema.<ref name="Zapfe, 1934" /> Seine letzte Arbeit<ref name="Kollmann, 1997" /> über „Ein bemerkenswertes Cervidengeweih aus dem Pannon des Burgenlandes, Österreich“ wurde im Februar 1997 postum veröffentlicht.<ref name="Zapfe, 1997" /> Vor allem aus der Zeit vor Antritt seines Militärdienstes finden sich in seiner Publikationsliste,<ref name ="Kollmann & Bachmayer, 1980" /> neben paläontologischen und weiteren geologischen Arbeiten, auch Beiträge zur Archäologie<ref name="Zapfe, 1937b" /> und Geomorphologie.<ref name="Götzinger & Zapfe, 1939" /> Später lassen sich in seinen Werken zweit klare Hauptarbeitsgebiete feststellen:<ref name="Thenius, 1997" />

Erstes Hauptarbeitsgebiet: Wirbeltierpaläontologie

Datei:Fuchsenlucke Roggendorf 2.JPG
Die Teufelslucke bei Roggendorf wurde von Zapfe als Hyänenhorst erkannt.

Bereits in den späten 1930er-Jahren beschäftigte sich Zapfe zunehmend auch mit der Wirbeltierpaläontologie. Neben der Erstbeschreibung der Robbengattung Miophoca aus dem Tortonium des Wiener Beckens,<ref name="Zapfe, 1937c" /> zählt eine Analyse der Knochenfragmente aus der Teufelslucke bei Roggendorf in Niederösterreich<ref name="Zapfe, 1939/1942" /> zu einer der wichtigsten frühen Arbeiten Zapfes. Zur Klärung der Frage nach der Herkunft der, stets gleichartig zugerichteten, Knochenfragmente verwendete Zapfe einen aktuopaläontologischen Ansatz, indem er gezielte Fütterungsversuche mit verschiedenen rezenten Vertretern der Carnivora im Tiergarten Schönbrunn anstellte und dabei eine eindeutige Übereinstimmung mit dem Fressverhalten der Tüpfelhyäne (Crocuta crocuta) feststellen konnte. Zapfe konnte damit nicht nur die Teufelslucke als jungeiszeitlichen Höhlenhyänenhorst identifizieren, sondern warf auch ein vollkommen neues Licht auf die entsprechenden Knochenfragmente, die zuvor oft als von Menschen gemachte Artefakte interpretiert worden waren.<ref name="Thenius, 1997" /><ref name="Zapfe, 1939/1942" /> Zapfes Analyse fand internationale Beachtung<ref name="Thenius, 1997" /> und wird bis heute in der entsprechenden Fachliteratur zitiert.<ref name="Brugal & Fourvel, 2024" />

Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft veröffentlichte er zunächst liegengebliebene Manuskripte aus der Vorkriegszeit.<ref name="Zapfe, 1946" /> Ab 1949 begann er mit einer systematischen Beschreibung der, von seinem Vater und ihm selbst angelegten, Sammlung aus den miozänen Karstspaltenfüllungen von Devínska Nová Ves. In mehr als 15 Arbeiten beschrieb Zapfe, zum Teil gemeinsam mit anderen Autoren, wie etwa Johannes Hürzeler, Samuel Schaub, Jean Viret oder Otto Wettstein-Westersheimb, die Fauna dieser Fundstelle im Detail. Besondere Beachtung<ref name="Thenius, 1997" /><ref name ="Kollmann & Bachmayer, 1980" /> fanden dabei die beiden Monographien zu den Primatenfunden<ref name="Zapfe, 1960" /> und zu Chalicotherium grande<ref name="Zapfe, 1979" /> (heute Anisodon grande) aus der Familie der Chalicotherien. Die letzte Arbeit (über die Palaeomerycidae<ref name="Zapfe, 1993" />) aus dieser Serie, erschien 1993, als Zapfe bereits schwer von seiner Krebserkrankung gezeichnet war.<ref name="Thenius, 1997" />

Zapfe, der sich eher abfällig über „Schreibtischpaläontologen“, welche die Arbeit im Gelände scheuten, geäußert haben soll, war während seiner gesamten wissenschaftlichen Karriere aktiv an verschiedensten Grabungskampagnen beteiligt. In Bezug auf die Wirbeltierpaläontologie zählt die, gemeinsam mit Friedrich Bachmayer, von 1956 bis 1983 durchgeführte Erschließung und Freilegung der miozänen Karstfüllungen von Kohfidisch im Burgenland zu den bedeutendsten.<ref name="Kollmann, 1997" /><ref name="Daxner‑Höck et al., 2024" />

Datei:Pikermi fossil sites.png
Geologische Kartenskizze der Umgebung von Pikermi; Das Grabungsgebiet von 1972–1980 ist durch den Stern mit der Bezeichnung „Chomateri“ markiert.

Unter der Leitung des griechischen Paläontologen Nikolaos Symeonidis<ref name="Roussiakis et al., 2019" /> grub Zapfe, gemeinsam mit Bachmayer, von 1972 bis 1980, mit Ausnahme von 1975, jedes Jahr an einer,<ref name="Kollmann, 1997" /> 1971 neu entdeckten, Fundstelle („Chomateri“) der klassischen Fossillagerstätte von Pikermi.<ref name="Symeonidis et al., 1973" /> Die Grabungen erbrachten nicht nur zahlreiche weitere Fossilbelege der miozänen „Pikermi-Fauna“, sondern boten auch neue Erkenntnisse zur Entstehung der Knochenansammlungen im Spülsaum eines ehemaligen Sees.<ref name="Bachmayer et al., 1982" />

Parallel dazu grub Zapfe, ebenfalls gemeinsam mit Symeonidis und Bachmayer, in mehreren Einsätzen zwischen 1972 und 1983 Zwergelefanten der Gattung Palaeoloxodon (Palaeoloxodon tiliensis)<ref name="Mitsopoulou et al., 2015" /> in der Charkadio-Höhle auf der Dodekanes-Insel Tilos aus.<ref name="Kollmann, 1997" /><ref name="Bachmayer et al., 1984" />

Die letzte Grabungskampagne, die von Zapfe, zusammen mit Bachmayer, in die Wege geleitet wurde und an der er auch selbst aktiv beteiligt war, betraf eine gezielte Suche nach Primatenresten bei Götzendorf an der Leitha in Niederösterreich in den Jahren 1989/90.<ref name="Kollmann, 1997" /><ref name="Rögl et al., 1993" />

Zweites Hauptarbeitsgebiet: Biostratigraphie des alpinen Mesozoikums

Datei:Gosaukamm, Dachstein, Gablonzer hut.jpg
Die Gablonzer Hütte mit dem Gosaukamm im Hintergrund

Das zweite Hauptarbeitsgebiet betraf die Biostratigraphie des alpinen Mesozoikums und hier insbesondere die Stratigraphie der Trias.<ref name="Thenius, 1997" /> Ende der 1940er-Jahre begann Zapfe mit detaillierten Beschreibungen von Fossilinhalt und Fazies einzelner, biostratigraphisch interessanter, Trias-Vorkommen der Ostalpen.<ref name="Plöchinger, 1997" /> Dazu zählten etwa fossilreiche Rhät-Vorkommen am Eibenberg bei Ebensee<ref name="Zapfe, 1947" /><ref name="Zapfe, 1949" /> oder bei Alland in Niederösterreich.<ref name="Plöchinger, 1997" />

Von 1959 bis 1967 konzentrierte sich Zapfe zunehmend auf das obertriadische Riff am Gosaukamm und die damit verzahnten Schichten der Zlambach-Formation.<ref name="Plöchinger, 1997" /><ref name="Tichy, 1997" /> Die Sammlungsaktionen in diesem Gebiet erlangten unter Zapfes Mitarbeitern am Naturhistorischen Museum bald einen gewissen Ruf. Die dafür erforderlichen Fußmärsche im alpinen Gelände endeten in der Regel erst nach Einbruch der Dunkelheit auf der, als Quartier dienenden, Gablonzer Hütte.<ref name="Kollmann, 1997" /> Auch in diesem Zusammenhang konnte Zapfe auf Erfahrungen aus seiner Jugendzeit zurückgreifen. Durch, praktisch jährlich stattgefundene, gemeinsam mit seinem Vater durchgeführte, Sammlungsausflüge zur klassischen Fundstelle „Fischerwiese“ bei Lupitsch (Altaussee), war ihm der Fossilinhalt der Zlambach-Formation gut bekannt und es stand ihm reichhaltiges Belegmaterial aus der Sammlung seines Vaters zur Verfügung.<ref name="Zapfe, 1967" />

Die Ergebnisse dieser Aktivitäten wurden von Zapfe und seinen Mitarbeitern in einer ganzen Serie von Publikationen über „Untersuchungen im obertriadischen Riff des Gosaukammes (Dachsteingebiet, Oberösterreich)“ veröffentlicht. In einem vorläufigen Abschlussbericht über „Fragen und Befunde von allgemeiner Bedeutung für die Biostratigraphie der alpinen Obertrias“ fasste Zapfe die gewonnenen Erkenntnisse 1967 zusammen und thematisierte darin insbesondere die Problematik der, von ihm so genannten, „norisch-rhätischen Mischfaunen“. Gleichzeitig betonte er, dass es sich um keine lokale Besonderheit handelte, sondern, dass ähnliche Befunde auch aus anderen Regionen (Westkarpaten, Anatolien, Nordost-Sibirien) vorlagen, bislang aber nur wenig Beachtung gefunden hatten. Zapfe hielt es zu diesem Zeitpunkt für möglich, dass eine Revision der biostratigraphischen Gliederung der Obertrias im Alpenraum notwendig wäre, wollte dafür aber erst die Ergebnisse weiterer Untersuchungen abwarten.<ref name="Zapfe, 1967a" />

Das Rhaetium als eigenständige, oberste Stufe der Obertrias war zu dieser Zeit keineswegs allgemein international anerkannt. Einige sahen darin einen Teil des Noriums, einige wenige ordneten es bereits dem Jura zu und wieder andere sprachen sich dafür aus das Rhaetium vollständig aus den stratigraphischen Tabellen zu streichen.<ref name="Rigo et al., 2016" /> Nachdem Ende 1972 durch einen gemeinsamen Beschluss von UNESCO und IUGS in Paris das International Geological Correlation Program (IGCP) gestartet worden war, schien ein geeigneter Rahmen zur Lösung des Problems gefunden. Unter Zapfes Leitung wurde 1973 das IGCP-Projekt Nr. 73/I/4 mit dem vorläufigen Arbeitstitel „Upper Triassic of the Tethys Realm“ zur Begutachtung vorgelegt und vom IGCP zunächst als Projekt der „Kategorie B“ („Potentielle Groß-Projekte“) akzeptiert.<ref name="Ronner, 1975" />

In einem ersten Schritt sollten die Schichtfolgen der Obertrias im Alpenraum mit den entsprechend alten Serien der Karpaten korreliert werden.<ref name="Zapfe, 1983" /> Bereits 1975 wurde das Projekt vom IGCP in die „Kategorie A“ („Schlüssel-Projekte“) erhoben.<ref name="Ronner, 1975" /> In weiterer Folge wurde das Projekt auf den gesamten Zeitabschnitt der Trias ausgedehnt („Triassic of the Tethys Realm“). Bis zum Abschluss des Projektes 1982 waren, unter Zapfes Leitung, Teams aus 16 Nationen (Bulgarien, China, ČSSR, Indien, Irak, Israel, Italien, Jugoslawien, Kanada, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, UdSSR, Ungarn) sowie einzelne Forscher aus 6 weiteren Nationen (BRD, DDR, Frankreich, Iran, Schweiz, Türkei), insgesamt etwa 150 Wissenschafter, am Projekt beteiligt und das Arbeitsgebiet erstreckte sich von Spanien bis zur Insel Timor. In seinem, 1983 veröffentlichten, Abschlussbericht konnte Zapfe eine, im gemeinsamen Konsens gefundene, für den gesamten Tethys-Bereich (Tropische Zone) gültige, biostratigraphische Tabelle der Trias, samt neu etabliertem Rhaetium, vorweisen, die er entsprechenden Tabellen für Kanada (Gemäßigte Zone) und der damaligen UdSSR (Boreale Zone) gegenüberstellte.<ref name="Zapfe, 1983" />

Ehrungen und Mitgliedschaften

Zapfe war Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (1967 korrespondierendes und 1970 wirkliches Mitglied). 1971 wurde er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 1989 wurde er Ehrenmitglied der Paläontologischen Gesellschaft und 1987 der Österreichischen Paläontologischen Gesellschaft. 1979 wurde er Ehrenmitglied der Ungarischen Geologischen Gesellschaft. 1976 erhielt er die Ferdinand-von-Hochstetter-Medaille des Naturhistorischen Museums Wien und 1987 den Preis der Stadt Wien. 1993 erhielt er den Othenio-Abel-Preis und wurde 1992 Ehrendoktor in Athen. Er war Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse. Er hatte die Schriftleitung des Catalogus Fossilium Austriae und gab 1972 und 1987 als Ergänzung dazu den Index Palaeontologicorum Austriae, ein Verzeichnis österreichischer Paläontologen und Fossiliensammler, heraus.

Dedikationsnamen

Die umfangreiche Liste an, nach Helmuth Zapfe benannten, Taxa spiegelt im Wesentlichen seine beiden Hauptarbeitsgebiete wider.

Datei:Mockina zapfei.png
REM-Aufnahmen der Conodonten-Art Mockina zapfei aus der Nanshuba-Formation von Yunnan

Robert Potonié und Wilhelm Klaus beschrieben 1954 fossile Pollen aus dem Haselgebirge zunächst als Pityosporites zapfei.<ref name="Potonié & Klaus, 1954" /> Die Art wurde 1956 als Falcisporites zapfei in eine eigene Gattung Falcisporites gestellt.<ref name="Klaus, 1963" /> Zapfe hatte Klaus nicht nur dazu ermuntert im, ursprünglich als „fossilleer“ geltenden Haselgebirge nach Mikrofossilien zu suchen, sondern auch den dafür erforderlichen Kontakt zu den Österreichischen Salinen vermittelt.<ref name="Draxler, 2004" />

Friedrich Bachmayer und Robert Warren Wilson beschrieben 1970 die Überreste eines Rattenigels aus dem Pannonium von Kohfidisch als Galerix zapfei.<ref name="Bachmayer & Wilson, 1970" /> Das Taxon wurde 1980 durch Burkart Engesser als Schizogalerix zapfei in die neu aufgestellte Gattung Schizogalerix übernommen.<ref name="Engesser, 1980" />

Heinz Kozur und Helfried Mostler beschrieben 1970 Sklerite von Holothurien aus dem Anisium von Dziewkowice in Oberschlesien als Theelia zapfei.<ref name="Kozur & Mostler, 1970" />

Die Conodonten-Art Mockina zapfei wurde, ebenfalls von Kozur und Mostler, 1973 ursprünglich als Metapolygnathus zapfei aus dem Alaunium (mittleres Norium) des Sommeraukogels bei Hallstatt beschrieben.<ref name="Kozur, 1973" /> Die Art konnte seitdem nahezu weltweit in marinen Sedimenten des mittleren Alaunium bis mittleren Sevatium (oberes Norium) nachgewiesen werden.<ref name="Zeng et al., 2023" />

Die fossilen Überreste einer ausgestorbenen Spitzmaus-Art aus dem Miozän von Devínska Nová Ves, welche Zapfe selbst 1951 zunächst als Heterosorex sansaniensis identifiziert hatte,<ref name="Zapfe, 1951" /> wurden 1975 durch Burkart Engesser in eine eigene Art Dinosorex zapfei gestellt.<ref name="Engesser, 1975" />

Eine weiter Namensehrung durch das Autorenduo Kozur & Mostler erfolgte 1978 mit der Erstbeschreibung der Radiolarien-Art Dictyocoryne zapfei aus dem Karnium der Reiflinger Kalke von Großreifling.<ref name="Kozur & Mostler, 1978" /> Das Taxon wurde später als Ropanaella zapfei in die Gattung Ropanaella übernommen.<ref name="Dumitrica et al., 2013" />

Datei:Nerophis (7992564775).jpg
Nerophis zapfei

1980 wurde die fossile Seenadelart Nerophis zapfei nach Helmuth Zapfe benannt.<ref name="Bachmayer, 1980" /> Erstbeschreiber Friedrich Bachmayer vermerkte dabei in seiner Erläuterung zur Namensherkunft:

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Ewa Roniewicz beschrieb 1989 aus dem oberen Rhaetium der Zlambach-Formation in der Umgebung des Gosaukamms, die koloniebildende Steinkoralle Distichoflabellum zapfei.<ref name="Roniewicz, 1989" />

Die Typusserie von Discinisca zapfei wurde von Zapfe selbst, vermutlich in den 1960er-Jahren, aus der Zlambach-Formation (Obertrias) bei Pichlern in Oberösterreich geborgen und zunächst als Aspidocaris triasica identifiziert. Unter diesem Taxon wurden ursprünglich Fossilien beschrieben, die man für die Schalen von Krebsen aus der Unterklasse der Phyllocarida hielt und die später als Anaptychen von Ammoniten gedeutet wurden. Erst 2001 wurde erkannt, dass es sich bei dem von Zapfe gesammelten Belegmaterial weder um die Überreste von Krebstieren noch von Kopffüßern handelte, sondern um eine zuvor unbekannte Art von schlosslosen Armfüßern aus der Gattung Discinisca.<ref name="Radwanski & Summesberger, 2001" />

Nachdem Zapfe 1950 mit Miniopterus fossilis aus dem Miozän von Devínska Nová Ves erstmals eine fossile Art aus der Gattung der Langflügelfledermäuse (Miniopterus) beschrieben hatte,<ref name="Zapfe, 1950" /> folgte 2002 eine weitere fossile Art aus dem Miozän von La Grive-Saint-Alban, die zu Ehren Zapfes als Miniopterus zapfei beschrieben wurde.<ref name="Mein & Ginsburg, 2002" />

Datei:Stuorella zapfei.jpg
Stuorella zapfei

Die Erstbeschreibung des Einsiedlerkrebses Mesoparapylocheles zapfei aus den jurazeitlichen Ernstbrunner-Kalken Niederösterreichs wurde erst 2019 veröffentlicht. Das, weitgehend publikationsreife, Manuskript dazu war allerdings, wie mehrere andere Erstbeschreibungen von Einsiedlerkrebsen der Ernstbrunner-Kalke, Jahrzehnte zuvor vom 1989 verstorbenen Friedrich Bachmayer verfasst, aber nie veröffentlicht worden. Von Bachmayer vorgeschlagene Namen für neue Taxa wurden in der Auswertung der Manuskripte aus seinem Nachlass weitgehend beibehalten.<ref name="Fraaije et al., 2019" />

Für seine Verdienste um die Erforschung der Obertrias-Fauna der Alpen wurde 2022 die fossile Gastropoden-Art Stuorella zapfei nach ihm benannt.<ref name="Nützel et al., 2022" />

Literatur

  • Dietrich Herm: Helmuth Zapfe 16.9.1913–5.7.1996. In: Bayerische Akademie der Wissenschaften Jahrbuch 1997. München 1998, S. 253–254.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references> <ref name="Steininger et al., 2018"> F. F. Steininger, D. Angetter & J. Seidl: Zur Entwicklung der Paläontologie in Wien bis 1945. In: Abhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, Band 72, 2018, S. 9–159, (Vorlage:ZOBODAT). </ref> <ref name="Kollmann, 1997"> H. A. Kollmann: Univ. Prof. Dr. Dr.hc Helmuth Zapfe (1913–1996) in memoriam. In: Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien, Band 98 A, 1997, S. 179–183, (Vorlage:ZOBODAT). </ref> <ref name="Plöchinger, 1997"> B. Plöchinger: Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Helmuth ZAPFE (1913 – 1996). In: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 140, Heft 1, 1997, S. 5–7, (Digitalisat). </ref> <ref name="Thenius, 1997"> E. Thenius: Helmuth Zapfe 16.9.1913 – 5.7.1996. In: Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft, Band 88, 1997, S. 123–127, (Vorlage:ZOBODAT). </ref> <ref name="Zapfe, 1937"> H. Zapfe: Paläobiologische Untersuchungen an Hippuritenvorkommen der nordalpinen Gosauschichten. In: Verhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Wien, Band 86–87, 1937, S. 73–124, (Vorlage:ZOBODAT). </ref> <ref name="Tichy, 1997"> G. Tichy: In memoriam O. Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Helmuth Zapfe 6. September 1913 - 5. Juli 1996. In: Oberösterreichische Geonachrichten, Jahrgang 12, 1997, S. 17–34, (Vorlage:ZOBODAT). </ref> <ref name="Zapfe, 1934"> H. Zapfe: Ein Diabas in den Werfener Schiefern am Südhang der Bischofsmützengruppe im Dachsteingebiet. In: Verhandlungen der Geologischen Bundesanstalt, Band 1934, Nummer 10–12, 1934, S. 106–108, (Vorlage:ZOBODAT). </ref> <ref name="Zapfe, 1997"> H. Zapfe: Ein bemerkenswertes Cervidengeweih aus dem Pannon des Burgenlandes, Österreich. In: Annalen des Naturhistorischen Museums in Wien, Band 98 A, 1997, S. 173–177, (Vorlage:ZOBODAT). </ref> <ref name ="Kollmann & Bachmayer, 1980"> H. A. Kollmann & F. Bachmayer: Univ.-Prof. Dr. Helmuth Zapfe zum 65. Geburtstag. 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