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Helmut Meyer (Schriftsteller)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Helmut Meyer (* 18. September 1904 in Berlin; † 23. Juli 1983) war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Meyer wuchs im Osten Berlins und im Wedding auf. Er war als Metallarbeiter, Bauarbeiter und Angestellter tätig. Seit 1931 war er Mitglied der KPD; während der folgenden Jahre war er Arbeiterkorrespondent und wirkte mit an der Herausgabe von Betriebszeitungen. Seine eigenen schriftstellerischen Versuche musste er 1934 angesichts der Bedrohung und Verfolgung durch die nationalsozialistischen Machthaber einstellen; ein in mehrjähriger Arbeit entstandenes Romanmanuskript verbrannte er.

Nach dem Ende des NS-Staats war Meyer für Arbeiterbaugenossenschaften und im Wohnungswesen tätig; später lebte er als Journalist und freier Schriftsteller in Ost-Berlin und leitete diverse Zirkel Schreibender Arbeiter.

Sein schriftstellerisches Werk besteht vorwiegend aus Romanen, von denen „Herz des Spartakus“ und „Lena in Berlin“ aus sozialistischer Perspektive die Schicksale Berliner Arbeiterfamilien vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schildern. Daneben verfasste Meyer Erzählungen und Jugendbücher.

1969 erhielt er den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze und 1980 in Silber.<ref>Neues Deutschland, 16. Dezember 1969, S. 2</ref><ref>Berliner Zeitung, 7. März 1980, S. 4</ref>

Werke

  • Der Heimkehrer. Hörspiel, 1946
  • Herz des Spartakus. Roman, Berlin 1959.
  • Lena in Berlin. Roman, Berlin 1962.
  • Geheimauftrag für Kasper B. Kinderbuchverlag Berlin 1966.
  • Kasper B. in Gefahr. Kinderbuchverlag 1967.
  • Der Kurier. Berlin 1968.
  • Franziska und der Student aus Trier. Kinderbuchverlag 1973.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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