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Helenalin

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Vorlage:Infobox Chemikalie

Helenalin ist ein natürlicher Entzündungshemmer mit Antitumor-<ref name="pmid8033301">Vorlage:Cite journal</ref> und antileukämischer Wirkung,<ref name="pmid11509981">Vorlage:Cite journal</ref> der in Arnika und anderen Asteraceae vorkommt. Es unterdrückt die Aktivierung eines Immunabwehrvermittlers und ist giftig. Chemisch handelt es sich um ein Sesquiterpen-Lacton.

Datei:Arnica montana.JPG
Bergarnika (Arnica montana) enthält Helenalin.

Helenalin ist neben der Bergarnika (Arnica montana) auch in anderen Arniken (etwa Arnica chamissonis), Wasserhanf (Eupatorium perfoliatum), der Großen Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) – alle im Kraut – sowie im Echten Alant (Inula helenium) – dort auch in der Wurzel – nachgewiesen.<ref>Eintrag Vorlage:Internetquelle</ref>

Während nicht gesichert ist, wie Sesquiterpenlaktone ihre antiphlogistische Wirkung entfalten, ist bei Helenalin nachgewiesen, dass es selektiv den Transkriptionsfaktor NF-κB hemmt, der eine Rolle in der Steuerung der Immunabwehr spielt.<ref name="pmid9837931">Vorlage:Cite journal</ref> In vitro ist es auch ein potenter, selektiver Inhibitor der Telomerase beim Menschen,<ref>Vorlage:Cite journal</ref> und zeigt anti-trypanosomale Aktivität.<ref name="pmid15856894">Vorlage:Cite journal</ref><ref name="pmid12221603">Vorlage:Cite journal</ref>

An Plasmodium falciparum zeigt es toxische Wirkung,<ref name="pmid15022176">Vorlage:Cite journal</ref> und Studien legen nahe, dass Helenalin auch wachstumshemmend auf Staphylococcus aureus wirkt und die Schwere einer S. aureus-Infektion mindert.<ref name="pmid17010538">Vorlage:Cite journal</ref>

Helenalin ist stark giftig, und als Allergen mit ausgeprägtem Sensibilisierungspotential einer der Hauptfaktoren einer Arnika-Allergie.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Einzelnachweise

<references />