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Heizkraftwerk Schwerin-Lankow

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Heizkraftwerk Schwerin-Lankow
Datei:Schwerin Heizkraftwerk Schwerin-Lankow.jpg
Heizkraftwerk Schwerin-Lankow
Heizkraftwerk Schwerin-Lankow
Lage

Heizkraftwerk Schwerin-Lankow (Mecklenburg-Vorpommern)
Heizkraftwerk Schwerin-Lankow (Mecklenburg-Vorpommern)
Koordinaten 53° 39′ 14″ N, 11° 22′ 23″ OKoordinaten: 53° 39′ 14″ N, 11° 22′ 23″ O
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Land Deutschland
Daten

Typ Heizkraftwerk
Primärenergie Fossile Energie
Brennstoff Erdgas, wahlweise Heizöl EL
Leistung 21,4 MW (elektrisch)
31,6 MW (thermisch)
Betreiber Energieversorgung Schwerin
Projektbeginn Dezember 1992 (Auftragserteilung)
Betriebsaufnahme Dezember 1994
Website swsn.de

Das Heizkraftwerk Schwerin-Lankow ist ein von der Energieversorgung Schwerin (EVS), einem Unternehmen im Verbund der Stadtwerke Schwerin (SWS), betriebenes Heizkraftwerk<ref>Geschäftsbericht 2006 (PDF; 2,6 MB) - Stadtwerke Schwerin, Geschäftsbericht 2006, S. 26</ref> im Schweriner Stadtteil Lankow in Mecklenburg-Vorpommern.

Technik

Es ist eines von zwei erdgasbefeuerten und bis Dezember 1994<ref name="100J">Stadtwerke Schwerin (Hrsg.): 100 Jahre öffentliche Stromversorgung in Schwerin. Maxpress Verlag, Schwerin 2004</ref> errichteten Gas-und-Dampf-Kombikraftwerken, die im Kraft-Wärme-Kopplungs-Verfahren arbeiten und somit sowohl Wärme für das Schweriner Fernwärmenetz bereitstellen als auch elektrische Energie produzieren.

Die Hauptkomponenten der Anlage sind eine Gasturbine mit einer Leistung von 15,7 MW, ein Abhitzekessel (45 t/h) mit Zusatzfeuerung und eine 8,4-MW-Gegendruck-Dampfmaschine. Das Heizkraftwerk liefert eine elektrische Leistung von 24,1 MW und eine Fernwärmeleistung von 31,6 MW. Wahlweise ist, etwa bei der Unterbrechung der Gasversorgung, die Befeuerung mit Heizöl EL möglich.<ref name="100J" /> Seit April 2023 wird die Wärmeproduktion durch das Geothermie-Heizwerk Lankow ergänzt.<ref>Geothermie-Heizwerk Lankow versorgt Schwerin mit klimafreundlicher Fernwärme</ref>

Beide Schweriner Heizkraftwerke sind durch eine etwa zehn Kilometer lange Fernwärmeleitung verbunden. In Zeiten geringer Heizwärmelast werden in Lankow weiter Wärme und Strom produziert, während in Schwerin-Süd zur vorrangigen Stromproduktion auf Kondensationsbetrieb umgestellt wird.<ref name="100J" />

Der Netzanschluss erfolgt auf der 20-kV-Mittelspannungsebene in das Stromnetz des Verteilnetzbetreibers Netzgesellschaft Schwerin.<ref>Kraftwerksliste Bundesnetzagentur (bundesweit; alle Netz- und Umspannebenen) Stand 02.07.2012. (Microsoft-Excel-Datei, 1,6 MiB) Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Juli 2012; abgerufen am 21. Juli 2012.</ref>

Geschichte

Die Stromversorgung Schwerins erfolgte zur Wendezeit um 1990 ausschließlich aus überregionalen Netzen. Neben der Sanierung des bestehenden Heizwerkes Schwerin-Süd entschied man sich für einen Neubau in Lankow. Die Auftragserteilung erfolgte im Dezember 1992 und der Baubeginn im Dezember 1993. Ein weiteres Jahr später, im Dezember 1994, war der Bau fertiggestellt.<ref name="100J" />

Einzelnachweise

<references />