Heinrich Karl von Braunschweig-Wolfenbüttel
Heinrich Karl von Braunschweig-Wolfenbüttel (* 7. September 1609 auf Schloss Hessen; † 11. Juni 1615 in Helmstedt) war ein Prinz von Braunschweig-Wolfenbüttel und Administrator des Bistums Halberstadt.
Leben
Heinrich Karl war ein Sohn des Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1564–1613) aus dessen zweiter Ehe mit Elisabeth (1573–1626), der ältesten Tochter des Königs Friedrich II. von Dänemark.
Heinrich Karl wurde am 21. Oktober 1613 kurz nach dem Tod seines Vaters vom Kapitel in Halberstadt zum protestantischen Administrator des Bistums Halberstadt gewählt. Das Kapitel versprach sich mit der Wahl des Vierjährigen die Verwaltung des Bistums einige Jahre selbst führen zu können. Heinrich Karl starb fünfjährig noch vor seinem Regierungsantritt in Helmstedt, wo er aufwachsen und erzogen werden sollte, an den Blattern.<ref>Carl Eduard Vehse: Geschichte der deutschen Höfe seit der Reformation, Band 48, Hoffmann und Campe, 1860, S. 95</ref> Er wurde in der Wolfenbütteler Marienkirche beigesetzt. Im Amt folgte ihm sein älterer Bruder Rudolf.
Literatur
- Georg Victor Schmid: Die säcularisirten Bisthümer Teutschlands, Band 1, Friedrich Andreas Perthes, 1858, S. 195.
- Klamer W. Frantz: Geschichte des Bisthums, nachmaligen Fürstenthums Halberstadt, Frantz, 1853, S. 209.
Weblinks
- Heinrich Karl von Braunschweig-Wolfenbüttel auf thepeerage.comVorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise
<references />
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel | Administrator von Halberstadt 1613–1615 | Rudolf III. von Braunschweig-Wolfenbüttel |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Heinrich Karl von Braunschweig-Wolfenbüttel |
| KURZBESCHREIBUNG | Bischof von Halberstadt |
| GEBURTSDATUM | 7. September 1609 |
| GEBURTSORT | Hessen (Osterwieck) |
| STERBEDATUM | 11. Juni 1615 |
| STERBEORT | Helmstedt |