Zum Inhalt springen

Heinrich Janssen (Politiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Heinrich Janssen (* 27. Oktober 1900 in Hameln; † 1. April 1979 ebenda) war ein deutscher Unternehmer und Politiker.

Leben

Janssen, Sohn des aus dem Stedinger Land im Oldenburgischen stammenden, gleichnamigen Fabrikanten Heinrich Janssen (1870–1923), studierte zunächst an der Philipps-Universität Marburg Rechtswissenschaft. Am 14. Juni 1921 wurde er im Corps Teutonia zu Marburg recipiert.<ref>1121 Janssen I, Heinrich, Blaubuch des Corps Teutonia zu Marburg 1825 bis 2000, S. 286</ref> Als Inaktiver wechselte er an die Georg-August-Universität Göttingen und die Julius-Maximilians-Universität Würzburg. In Würzburg wurde er zum Dr. iur. promoviert. Nach dem frühen Tod des Vaters übernahm er die ehemals Chemische Fabrik Janssen, seit 1914 Chemische Fabrik Dr. Koch GmbH. Im Jahr 1932 erwarb er von Gertrud von Hake das Rittergut in Behrensen (Coppenbrügge).<ref>Victor Jürgen v. der Osten: Die Rittergüter der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft, Hannover 1996, S. 139–141</ref> Er ließ 1928 in dem von seinem Vater schon 1907 als Privateigentum gegründeten, heute öffentlichen Familie Janssens Park am Klüt einen Teepavillon mit zwei Anbauten am oberen Rand des abschüssigen Geländes errichten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Familie Janssens Park am Klüt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hamelner-geschichte.de</ref> Von 1952 bis 1961 war er Mitglied des Rates der Stadt Hameln, vom 4. Dezember 1953 bis zum 3. Dezember 1958 als Mitglied der nationalkonservativen Deutschen Partei auch Oberbürgermeister der Stadt.<ref>Herbert Kater: Dr. Heinrich Janssen Teutoniae Marburg †. Deutsche Corpszeitung 80 (1979), S. 131.</ref> In diesem Amt setzte er sich besonders für den sozialen Wohnungsbau und die Flüchtlingsfürsorge ein. Er war Rechtsritter des Johanniterordens.

Geheiratet hatte er am 28. Juni 1947 in Schlitz (Vogelsbergkreis) Marie Gabriele Gräfin von Schlitz genannt von Görtz (* 1916), jüngstes Kind des Wilhelm Graf von Schlitz genannt von Görtz (1882–1935) und der Katharina Riedesel Freiin zu Eisenbach (1883–1969).<ref>Genealogie der Grafen v. Schlitz gen. v. Görtz</ref> Aus dieser Ehe stammen drei Kinder.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Hinweisbaustein