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Heinrich Friedrich Ludwig Meyer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Meyer, Heinrich F. L. "-2" - DPLA - 4a884dadf11bf8671f64b2f3a4d954df.jpg
H. F. L. Meyer im Mai 1871 in London;
Sammlung der Cleveland Public Library, Ohio

Heinrich Friedrich Ludwig Meyer, Autorenkürzel H. F. L. Meyer (* 6. Juni 1839 in Anderten vor Hannover; † 15. Januar 1928 in England) war ein deutscher Schachkomponist.<ref name="Schachaufgaben 2">Elke Rehder: Schachaufgaben im Original – Band 2. Abgerufen am 31. Dezember 2025.</ref>

Leben

Über Meyer sind nur wenige biografische Details bekannt. Zur Zeit des Königreichs Hannover redigierte er von Juli 1863 bis Januar 1866 die Schachspalte in der Zeitschrift Neue Hannoversche Anzeigen. Im selben Jahr übersiedelte er nach London, wo er das Haus 17 Sydenham Park im Distrikt Sydenham, London S.E. 12 bezog. Dort brachte seine Ehefrau Lilian, geborene Smiths, die Tochter Lily Doris zur Welt.<ref name="Schachaufgaben 2" />

Schach

Datei:Steele, Joseph with H. F. L. Meyer - DPLA - bb05e45e1d475a65f8a5a2914d55c9f7.jpg
Atelierfotografie: „A problem by H.F. L. Meyer dedicated to Joseph Steele made in five moves, Croyden 1880“

Meyers Kleinaufgaben zählen zum wichtigen Bestand der Kompositionsliteratur, so stellte er mehrere Kompositionsthemen wie Bristol und Inder äußerst ökonomisch dar.<ref>Manfred Zucker: Große deutsche Problemmeister (9). In: Schach, Nr. 12, 1993, S. 68</ref>

In seinem 1882 erschienenen Schachwerk führte Meyer die sogenannte Universalnotation als Vorschlag eines weltweiten Notationsstandards ein, der sich jedoch nicht durchsetzte. Dabei würden die Schachfiguren mit den Buchstaben von K bis P benannt.<ref>Edward Winter: Chess Note 4589: Advice. 13. September 2006. Abgerufen am 20. November 2010</ref>

Werke

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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