Zum Inhalt springen

Heinrich Dähnhardt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Datei:Heinrich Dähnhardt.jpg
Heinrich Dähnhardt

Heinrich Dähnhardt (* 8. März 1836 in Garding; † 21. Januar 1902 in Leipzig) war Senatspräsident am Reichsgericht in Leipzig.

Leben

Er war der Sohn des Bürgermeisters in Garding, der Geburtsstadt Theodor Mommsens.<ref>Hellmut Rosenfeld: Dähnhardt, Alfred Oskar. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 3. Duncker & Humblot, Berlin 1957, ISBN 3-428-00184-2, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).</ref> Dähnhardt studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg<ref>Gustav Toepke [Hrsg.]: Die Matrikel der Universität Heidelberg (6. Teil): Von 1846 - 1870 ; nebst e. Anh.: 1. Vorschriften über Immatriculation 1805 - 1868 ; 2. Verz. d. Rect. u. Prorect. 1669–1870, Heidelberg, 1907, S. 248.</ref> und Kiel. In Kiel wurde er 1856 Mitglied des Corps Holsatia.<ref>Kösener Korpslisten 1910, 134, 267.</ref> 1860 kam er in den dänischen Staatsdienst. 1865 wurde er zum ordentlichen Mitglied des holsteinischen Obergerichts in Glückstadt ernannt worden von den preußisch-österreichischen Behörden.<ref>Verordnungsblatt für Schleswig-Holstein und Lauenburg, Schleswig 1865, S. 40.</ref> 1867 wurde Dähnhardt Appellationsgerichtsrat. Im selben Jahr gehörte er dem Wahlkomitee der Nationalliberalen Partei für den Wahlkreis Schleswig der Reichstagswahl Februar 1867 an.<ref>Reimer Möller: „Eine Küstenregion im politisch-sozialen Umbruch (1860 - 1933)“, Diss. Hamburg 1997, S. 532.</ref> 1876 wurde er zum Obertribunalsrat in Kiel befördert. 1879 kam er an Reichsgericht und wurde 1891 Senatspräsident des IV. Strafsenats, 1893 des VI. Zivilsenats. 1895 wurde er Dr. iur. h. c. der juristischen Fakultät der Universität Leipzig.<ref>Webseite des Universitätsarchiv Leipzig: Universitätsgeschichte / Personen / Doktorbücher / <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Leipziger Ehrentitel (Memento vom 26. Februar 2012 im Internet Archive), abgerufen am 31. Oktober 2012.</ref> Dähnhardt verstarb 1902 im Amt.

Familie

Seine Frau Clara war die Tochter des Botanikers Harald Othmar Lenz (1798–1870).<ref>Karl Mägdefrau: Lenz, Harald Othmar. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 14. Duncker & Humblot, Berlin 1985, ISBN 3-428-00195-8, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).</ref> Ein Sohn, Harald Heinrich Dähnhardt (1863–1944), war Vizeadmiral, ein anderer war ein deutscher Germanist und Altphilologe Oskar Dähnhardt (1870–1915).

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein