Zum Inhalt springen

Heilsbach (Königsbruchgraben)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Heilsbach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 235819184
Lage Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Königsbruchgraben → Sauer → Rhein → Nordsee
Quelle im südwestlichen Wasgau südöstlich von Fischbach bei Dahn
49° 4′ 18″ N, 7° 43′ 38″ O
 {{#coordinates:49,071562|7,727337|
dim= globe= name=Quelle Heilsbach region=DE-RP type=waterbody
  }} 
Quellhöhe 248 m ü. NN<ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref>
Mündung südöstlich von Fischbach bei Dahn über den rechten Königsbruchgraben in die SauerKoordinaten: 49° 4′ 36″ N, 7° 44′ 20″ O
 {{#coordinates:49,076769|7,73885|primary
dim= globe= name=Mündung Heilsbach region=DE-RP type=waterbody
  }}
49° 4′ 36″ N, 7° 44′ 20″ O {{#coordinates:49,076769|7,73885|
dim= globe= name=Mündung Heilsbach region=DE-RP type=waterbody
  }} 
Mündungshöhe 213 m ü. NN
Höhenunterschied 35 m
Sohlgefälle 35 ‰
Länge 1 km<ref>eigene Messung mit Hilfe des Kartendienstes des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz</ref>

Der Heilsbach ist ein etwa ein Kilometer langer rechter Zufluss der Sauer in der Südpfalz.

Verlauf

Der Heilsbach entspringt auf einer Höhe von 248 m ü. NN im westlichen Wasgau in den Wäldern des Staatsforstes Schönau am Osthang des Nestelberges. Er fließt etwa 250 m in Richtung Nordosten und wird dann auf seiner linken Seite von einem kleinen Zulauf gestärkt. Sein weiter Lauf, zum Teil unterirdisch versickert, führt nun zur Ferienkolonie Heilsbach<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />HEILSBACH Bildungs- und Freizeitstätte (Memento vom 11. Mai 2011 im Internet Archive)</ref>, wo er zu drei kleine Weihern gestaut wird. Er mündet schließlich auf einer Höhe von 213 m ü. NN südöstlich von Fischbach bei Dahn in den Königsbruchgraben, einen rechten Nebenarm des Saarbaches.

Umwelt

Der Wald südlich der Ferienkolonie Heilsbach ist ein ungleichaltriger Hochwald mit Altbaumbeständen (Rotbuchen sowie vereinzelten Fichten). Auf dem sandigen Boden gedeihen u. a. die Weißliche Hain- und die Wald-Hainsimse sowie das Hain-Rispengras. In dem teilweise stark aufgelichteten Wald lebt der Waldlaubsänger<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.naturschutz.rlp.deBiotopkartierung Rheinland-Pfalz Objektnummer: 1036 Wald südlich der Ferienkolonie Heilsbach (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )</ref>.

Im nördlich des Baches gelegenen Wald am Hohen Buckel finden sich auch noch Eichenbestände, und man kann dort den Kleiber beobachten<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.naturschutz.rlp.deBiotopkartierung Rheinland-Pfalz Objektnummer: 1026 Wald am „Hohen Buckel“ (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )</ref>.

Einzelnachweise

<references />