Zum Inhalt springen

Heidkoppelmoor und Umgebung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Naturschutzgebiet „Heidkoppelmoor und Umgebung“
Datei:NSG Heidkoppelmoor und Umgebung (0) DxO.jpg
Blick auf die zentrale Moorfläche

Blick auf die zentrale Moorfläche

Lage Zwischen Hamburg-Bergstedt und Ahrensburg an der Stadtgrenze zu Hamburg, Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein
Fläche 62 ha
Kennung NSG Nr. 167
WDPA-ID {{#property:p809}}
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 53° 40′ N, 10° 10′ OKoordinaten: 53° 40′ 17″ N, 10° 10′ 20″ O
 {{#coordinates:53,671282|10,172308|primary
dim= globe= name=Naturschutzgebiet "Heidkoppelmoor und Umgebung" region=DE-SH type=forest
  }}
Heidkoppelmoor und Umgebung (Schleswig-Holstein)
Heidkoppelmoor und Umgebung (Schleswig-Holstein)
Einrichtungsdatum 11. Dezember 1995
Verwaltung LLUR
Datei:Heidkoppelmoor NSG Schleswig-Holstein West2.jpg
Infotafel (Westseite)

Das Heidkoppelmoor und Umgebung ist ein Naturschutzgebiet im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein.

Das Naturschutzgebiet nordöstlich vom Lottbeker Stauteich wurde 1995 ausgewiesen.<ref>Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Heidkoppelmoor und Umgebung“</ref> Es stellt ein Niedermoor unter Schutz. Hier wurde bis in die 1950er Jahre Torf abgebaut. Das Gebiet umfasst 62 Hektar auf Ammersbeker und Ahrensburger Gebiet. Unter Schutz steht das „Niedermoor und artenreiche Feuchtgrünlandflächen als Kernzone, angrenzende Wiesen-, Weiden- und Waldbiotope als Entwicklungsgebiet sowie Pufferzonen“.

Die Kernzone weist Wiesen mit Orchideen und seltenen Seggen sowie Moorbereiche mit zwei Wollgrasarten und verschiedenen bedrohten Schwimmkäfern auf. Am Rande fließt das Flüsschen Moorbek (Quellfluss der Lottbek) durch einen Birken-Erlen-Bruchwald. Zahlreiche Amphibien wie der Moorfrosch und Kammmolche leben im Gebiet.<ref>Infos des NABU Ammersbek, Stand 2012</ref>

Fauna

Im Gebiet kommt die Säbeldornschrecke (Tetrix subulata) (Art der Roten Liste Schleswig-Holsteins) vor und die Sumpfschrecke (Stethophyma grossum) ist bekannt. Die Spinnenfauna ist infolge der kleinräumig wechselnden Bedingungen sehr divers. 2009 konnten bei einer Begehung die Vierfleckkreuzspinne (Araneus quadratus) und Herbstspinnen (Gattung Metellina) zahlreich festgestellt werden. Baldachinspinnen kommen ebenfalls vor. 2012 wurden u. a. verschiedene Arten von Wolfsspinnen und die Listspinne (Pisaura mirabilis) registriert.

Weblinks

Commons: Naturschutzgebiet Heidkoppelmoor und Umgebung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Stormarn
Wappen Landkreis Stormarn

Ammersbek-Niederung | Billetal | Brenner Moor | Hahnheide | Hansdorfer Brook | Heidkoppelmoor und Umgebung | Höltigbaum | Hoisdorfer Teiche | Moorgebiet Kranika | Mühlenbachtal bei Trittau | Nienwohlder Moor | Oberalsterniederung | Oberer Herrenteich | Stapelfelder Moor | Stellmoor–Ahrensburger Tunneltal | Talwald Hahnenkoppel | Wittmoor Vorlage:Klappleiste/Ende