Heidkoppelmoor und Umgebung
Naturschutzgebiet „Heidkoppelmoor und Umgebung“
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Blick auf die zentrale Moorfläche | ||||||
| Lage | Zwischen Hamburg-Bergstedt und Ahrensburg an der Stadtgrenze zu Hamburg, Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein | |||||
| Fläche | 62 ha | |||||
| Kennung | NSG Nr. 167 | |||||
| WDPA-ID | {{#property:p809}} | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 53° 40′ N, 10° 10′ O
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| Einrichtungsdatum | 11. Dezember 1995 | |||||
| Verwaltung | LLUR | |||||
Das Heidkoppelmoor und Umgebung ist ein Naturschutzgebiet im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein.
Das Naturschutzgebiet nordöstlich vom Lottbeker Stauteich wurde 1995 ausgewiesen.<ref>Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Heidkoppelmoor und Umgebung“</ref> Es stellt ein Niedermoor unter Schutz. Hier wurde bis in die 1950er Jahre Torf abgebaut. Das Gebiet umfasst 62 Hektar auf Ammersbeker und Ahrensburger Gebiet. Unter Schutz steht das „Niedermoor und artenreiche Feuchtgrünlandflächen als Kernzone, angrenzende Wiesen-, Weiden- und Waldbiotope als Entwicklungsgebiet sowie Pufferzonen“.
Die Kernzone weist Wiesen mit Orchideen und seltenen Seggen sowie Moorbereiche mit zwei Wollgrasarten und verschiedenen bedrohten Schwimmkäfern auf. Am Rande fließt das Flüsschen Moorbek (Quellfluss der Lottbek) durch einen Birken-Erlen-Bruchwald. Zahlreiche Amphibien wie der Moorfrosch und Kammmolche leben im Gebiet.<ref>Infos des NABU Ammersbek, Stand 2012</ref>
Fauna
Im Gebiet kommt die Säbeldornschrecke (Tetrix subulata) (Art der Roten Liste Schleswig-Holsteins) vor und die Sumpfschrecke (Stethophyma grossum) ist bekannt. Die Spinnenfauna ist infolge der kleinräumig wechselnden Bedingungen sehr divers. 2009 konnten bei einer Begehung die Vierfleckkreuzspinne (Araneus quadratus) und Herbstspinnen (Gattung Metellina) zahlreich festgestellt werden. Baldachinspinnen kommen ebenfalls vor. 2012 wurden u. a. verschiedene Arten von Wolfsspinnen und die Listspinne (Pisaura mirabilis) registriert.
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Naturnaher Graben
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Rinderbeweidung
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Sumpfschrecken-Männchen beim Klicken
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Liegendes Totholz
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Weidensumpf
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Feuchtwiese
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Infotafel
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Naturnaher Graben mit flachem Ufer
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Knicklandschaft mit Feuchtwiesen
Weblinks
- Informationen (PDF; 668 kB) des Kreises Stormarn
- Informationen des NABU
- Vorlage:Umweltanwendungen-SH
Einzelnachweise
<references />
Ammersbek-Niederung | Billetal | Brenner Moor | Hahnheide | Hansdorfer Brook | Heidkoppelmoor und Umgebung | Höltigbaum | Hoisdorfer Teiche | Moorgebiet Kranika | Mühlenbachtal bei Trittau | Nienwohlder Moor | Oberalsterniederung | Oberer Herrenteich | Stapelfelder Moor | Stellmoor–Ahrensburger Tunneltal | Talwald Hahnenkoppel | Wittmoor Vorlage:Klappleiste/Ende
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Naturschutzgebiet im Kreis Stormarn
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- Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa
- Schutzgebietsgründung 1995