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Heidbergmühle

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Vorlage:Hinweisbaustein

Heidbergmühle

Datei:5715024.Erwin Quedenfeldt.jpg
Zustand 1909, Foto Erwin Quedenfeldt

Zustand 1909, Foto Erwin Quedenfeldt

Lage und Geschichte
Heidbergmühle (Nordrhein-Westfalen)
Heidbergmühle (Nordrhein-Westfalen)
Koordinaten 51° 18′ 17″ N, 6° 41′ 48″ OKoordinaten: 51° 18′ 17″ N, 6° 41′ 48″ O
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Standort Meerbusch-Lank
Erbaut 1751/52
Stillgelegt 1926<ref>Meerbusch - Lank - Latum. Heidbergsmühle. Windmühlen am Niederrhein, abgerufen am 25. Oktober 2010.</ref>
Zustand nur Stumpf erhalten, Flügel und Mahlwerk demontiert, Nutzung als Wohngebäude
Technik
Nutzung Getreidemühle

Antrieb Windmühle
Windmühlentyp Holländerwindmühle
Anzahl Flügel – (ehemals 4)

Die Heidbergmühle (manchmal auch Heidbergsmühle genannt) ist eine Turmholländermühle östlich des Meerbuscher Stadtteils Lank. Die Mühle ist heute nur noch als Stumpf ohne Flügel erhalten und wird als Wohngebäude genutzt.

Die Mühle steht windgünstig leicht erhöht auf dem Heidberg, einer durch Dünenablagerungen entstandenen<ref>Dapeng Zhou: Jungquartäre Talgeschichte des mittleren Niederrheins, Düsseldorf, 2000 (online auf docserv.uni-duesseldorf.de; PDF; 7,0 MB)</ref>, hochwassersicheren, früher offenbar heidekrautbewachsenen Anhöhe zwischen Lank und Nierst.

Geschichte

Datei:Heidbergmühle Meerbusch Lank-Latum (5).JPG
Die Mühle aus Richtung Westen (Zustand 2010)

Im Jahre 1750 wurde Lank aus dem Mühlenzwang der Linner Mühlen (Geismühle und Wassermühle) entlassen und erhielt die Erlaubnis, eine eigene Mühle zu errichten. Dies war die Heidbergmühle (erbaut 1751/52); die Teloy-Mühle in Lank entstand erst 70 Jahre später. In einer Statistik von 1832 wird die Heidbergmühle nur „Alte Mühle“, die kurz zuvor errichtete Teloymühle nur „Neue Mühle“ genannt.<ref>Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. Schreiner, Düsseldorf 1836.</ref>

Ab 1886 bis 1904 wurde die Mühle bei Windstille auch als Dampfmühle betrieben.<ref name="Dopp">Angela Dopp: Heidbergsmühle. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2011; abgerufen am 7. April 2011.</ref> Die Mühle wurde bis 1926 betrieben.<ref>Dirk Tobien: Lank-Latum, online auf www.tobien.de</ref> Vom derzeitigen Besitzer, der das Mühlenanwesen seit 1970 bewohnt, wurde das Anwesen naturnah gestaltet.<ref>Norbert Stirken: Tierfreund: Jäger sind Richter und Henker, In: Neuß-Grevenbroicher Zeitung, 10. Juni 2004 (online auf rp-online.de vom 9. Juni 2004, abgerufen am 20. März 2023.)</ref> Heute ist die ehemals freistehende Mühle von hohen Bäumen umgeben.

Als Instandhaltungsmaßnahme wurde die Mühlenhaube 1980 neu gedeckt.<ref name="Kulturkreis">Denkmalgalerie Meerbusch: Bau- und Bodendenkmäler im Stadtgebiet Meerbusch (auf Wikipedia unter Liste der Baudenkmäler in Meerbusch)</ref>

Die Mühle ist eines der Meerbuscher Baudenkmäler.<ref name="Kulturkreis" />

Weblinks

Commons: Heidbergmühle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />