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Hedwig Schobert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Deutsche Schriftstellerinnen Anfang des 20. Jahrhunderts 2.jpg
Mitglieder des Deutschen Schriftstellerinnen-Bundes 1906, auf dem großen Foto klein mit der Nummer 25: Hedwig Bode

Hedwig Schobert (Name nach der zweiten Eheschließung: Hedwig von Bode; * 19. April 1857 in Barnimskunow, Kreis Pyritz als Hedwig Harnisch; † 21. Januar 1919 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben

Hedwig Harnisch war die Tochter eines Gutsbesitzers. Sie wuchs auf dem väterlichen Gut auf und unternahm früh erste literarische Versuche. Nach der Heirat mit dem bayerischen Premierleutnant Karl Schobert lebte sie als Hausfrau und Mutter in Bayreuth und München. 1881 wurde die Ehe geschieden, und Hedwig Schobert zog nach Berlin, wo sie ihre schriftstellerische Karriere begann. Ab 1900 war sie in zweiter Ehe mit Baron von Bode verheiratet.

Hedwig Schobert war Verfasserin von in den 1880er und 1890er Jahren vielgelesenen Romanen und Erzählungen. Im 1. Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts nahm ihre Popularität sehr ab.<ref>Geissler, Max. Führer durch die deutsche Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts. Weimar: Duncker 1913, S. 545 sagt: Schobert, Hedwig (eigentlich Baronin Hedwig von Bode) Berlin W, Neue Winterfeldstr. 49, geb. in Barnimsłunow 19.4.57. Die Zahl der Schriftstellerinnen , die die Erfolge glücklicher Mitschwestern an ihren Namen knüpfen möchten, wächst ins Ungeheuere. Unter denen, die in den achtziger Jahren auftraten, um an der Schwelle des neuen Jahrhunderts so gut wie vergessen zu sein, kann Hedwig Schobert genannt werden. Sie hat im ersten Jahrzehnt noch geschrieben, aber die freundliche Familienschriftstellerin der anderen Zeit konnte sich nur in äußerst konservativen Häusern ihre Freunde bewahren. Ein vernichtenderes Urteil fällte der Mitherausgeber Dr. R. von Edberg (Berlin) in Concordia 13.1906, S. 8: Hedwig Schobert, Schubin, Anni Bock, Hedwig Dohm, Ida Boy - Ed, Dora Duncker, A. v. Gersdorff, Ursula von Manteuffel, Bertha v. Suttner, Hanna Brandenfels, Wilhelmine v. Hillern, also Schriftstellerinnen, die mehr oder minder fabrikmäßig produzieren und ihren redlichen Teil dazu beitragen, daß der gute Geschmack in Deutschland totgeschlagen wird, werden sehr viel verlangt. Junge Mädchen lesen am liebsten die sogenannten Gesellschaftsromane, in denen Leutnants, Legationssekretäre und junge Gräfinnen figurieren, die miteinander Tennis spielen, Kostümfeste veranstalten oder sich auf den herrlichen Landsitzen, wo es sehr fein hergeht, auf andere Art amüsieren. Auch die Damen, die sich ein männliches Pseudonym beilegen, wie Karl Berkow, Martin Bauer, Emil Marriot, Ernst Georgy finden viel Anklang. </ref>

Werke

Datei:Schobert Spekulanten.jpg
Spekulanten aus dem Jahr 1906

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Literatur

  • Vorlage:Pataky
  • Helene von Dueren-Oetken. Nachruf. Deutsche Roman-Zeitung 56.1919

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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