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Hau (Bedburg-Hau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hau
Gemeinde Bedburg-Hau
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5816)&title=Hau 51° 45′ N, 6° 10′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5816) 51° 45′ 27″ N, 6° 9′ 43″ O
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Einwohner: 5816 (31. Dez. 2022)<ref name="ewhau2022">Daten & Zahlen | Gemeinde Bedburg-Hau. Abgerufen am 15. November 2023.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 47551
Vorwahl: 02821
Lage von Hau in Nordrhein-Westfalen

Hau ist eine Ortschaft der Gemeinde Bedburg-Hau im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Hau eine eigenständige Gemeinde.

Datei:Alt St. Antonius Abbas (Hau)3.JPG
Alt St. Antonius Abbas
Datei:LVR-Klinik Bedburg-Hau PM18-01.jpg
Hauptverwaltungsgebäude der LVR-Klinik

Geographie

Die Ortschaft Hau umfasst den westlichen Teil des Gemeindegebiets von Bedburg-Hau und grenzt direkt an den südlichen Stadtrand von Kleve. Im Süden der Ortschaft liegt ein Teil des Klever Reichswaldes.

Geschichte

Hau entstand in einem zum Teil gerodeten Gebiet des Klever Reichswaldes. Der Beginn der Rodung und die Entstehung von Hau erfolgte vermutlich in der zweiten Hälfte des zwölften Jahrhunderts. Bei ihrem Hofe „op gen Houwe“ erbaute Gräfin Margaretha von Kleve 1378 eine Kirche, die dem hl. Antonius geweiht wurde. Seit dem 19. Jahrhundert bildete Hau eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Materborn (ab 1928 Amt Materborn und ab 1945 Amt Till) im Kreis Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war Hau nur eine dünnbesiedelte Streusiedlung.<ref>Messtischblatt Kleve Stand 1892</ref> Die Gründung der Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt, der heutigen LVR-Klinik Bedburg-Hau, gab der Gemeinde einen starken Wachstumsimpuls. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts entstanden ausgedehnte Wohngebiete an der ehemaligen Gemeindegrenze zur Stadt Kleve.

Am 1. Juli 1969 wurde Hau durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Kleve Teil der neuen Gemeinde Bedburg-Hau.<ref>Porträt Hau, auf bedburg-hau.de</ref><ref>Webseite der Gemeinde Bedburg-Hau</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der früheren Gemeinde Hau]] Blasonierung: „In Blau eine goldene (gelbe) Kette mit sieben Gliedern und fünf Antoniuskreuzen. Im Schildhaupt drei Glieder zu den Seiten jeweils wechselnd ein Antoniuskreuz und ein Kettenglied. Im Schildfuß eine goldene (gelbe) Glocke mit Klöppel aufgehängt an einem Antoniuskreuz.“<ref name="Wappen">Amtsblatt für den Regierungsbezirk Düsseldorf, 146. Jahrgang, 1963, S. 112</ref>
Wappenbegründung: Das Wappen wurde am 13. März 1963 vom nordrhein-westfälischen Innenminister verliehen. Es zeigt die Kette des Antoniusordens. Der hl. Antonius ist der Schutzpatron von Hau.

Datei:Banner Hau.svg 00Banner: „Das Banner zeigt auf einer blauen Bahn die Symbole des Wappens.“

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1832 745 <ref name="viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, abgerufen am 5. Mai 2019 (Digitalisat).</ref>
1871 768 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1885 788 <ref>Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885</ref>
1910 1110 <ref>Landkreis Kleve. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2022; abgerufen am 5. März 2026.</ref>
1925 4322 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 5892 <ref name="demand" />
2016 5935 <ref name="ewhau">Angabe der Gemeinde Bedburg-Hau</ref>
2022 5816 <ref name="ewhau2022" />

Baudenkmäler

Unter Denkmalschutz stehen in Hau unter anderem die Alte katholische Pfarrkirche St. Antonius Abbas nebst ihrem Pfarrhaus, die Johannesschule, die Kriegergedenkstätte, das Bahnhofsgebäude Bedburg-Hau sowie die Grabanlage des Fürsten Moritz von Nassau-Siegen.

Kultur

Ein Träger des örtlichen Brauchtums ist die St. Antonius Schützenbruderschaft Hau.<ref>Website der Schützenbruderschaft Hau</ref>

Verkehr

Datei:2019-03-21 Bahnhof Bedburg-Hau Bahnsteige.jpg
Der Bahnhof Bedburg-Hau

Die Bundesstraße 9 durchquert Hau in Nord-Süd-Richtung. In Hau liegt der Bahnhof Bedburg-Hau der Linksniederrheinischen Strecke. Von 1920 bis 1962 führte eine Linie der Straßenbahn Kleve von der Klever Innenstadt nach Hau.

Einzelnachweise

<references />

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