Hans Winterstein (Architekt)
Hans Winterstein (* 24. Juni 1864 in Höxter;<ref name="ThB">Winterstein, Hans. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 36: Wilhelmy–Zyzywi. E. A. Seemann, Leipzig 1947, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).</ref> † 6. März 1946 in Berlin<ref name="kiez">97. Kiezspaziergang des BA Charlottenburg-Wilmersdorf, abgerufen am 29. Januar 2012</ref><ref name="siemens"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Siemensstadt – Ein Lexikon der Siemensstadt in Berlin. ( des Vorlage:IconExternal vom 16. März 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. abgerufen am 29. Januar 2012</ref><ref>Wintersteinstraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)</ref>) war ein deutscher Architekt, Hochschullehrer und kommunaler Baubeamter.
Leben
Winterstein studierte Architektur an der Technischen Hochschule Charlottenburg<ref name="ThB" /> und promovierte dort auch.<ref name="kiez" /><ref name="siemens" />
Er arbeitete als freier Architekt in Berlin,<ref name="siemens" /> Stadtbauinspektor, später als Magistratsbaurat und ab 1920 als Stadtbaurat und Oberbaurat in der bis 1920 selbstständigen Stadt Charlottenburg und lehrte als außerordentlicher Professor an der Technischen Hochschule Charlottenburg.<ref name="ThB" /><ref name="kiez" /><ref name="siemens" /> Er unterrichtete ebenfalls an der Realschule in Charlottenburg und an der Herderschule (Reformrealgymnasium).<ref>Vorlage:LuiseLexBez</ref>
Im heutigen Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wurde 1950 die Wintersteinstraße nach ihm benannt.<ref name="kiez" /><ref name="siemens" />
Werk
Bauten
- 1902–1903: Realschule (spätere Hindenburg-Realschule bzw. Mozart-Schule) in Berlin-Charlottenburg, Guerickestraße 32 (1943 kriegszerstört)<ref name="ThB" />
- 1907–1909: Reform-Realgymnasium Herderschule in Berlin-Charlottenburg-Westend, Bayernallee 4 (1945 zerstört)<ref name="ThB" />
- 1908–1909 und 1928–1929: Obdachlosenasyl, Aufnahmehaus (heute Haus 1) und Unterkunft (heute Haus 4), in Berlin-Charlottenburg, Sophie-Charlotten-Straße 113 (unter Denkmalschutz)<ref>Obdachlosenasyl (ehem.), Sophie-Charlotten-Straße 113, Eintrag 09040608 in der Berliner Landesdenkmalliste</ref>
- 1914–1916 und 1919–1920: 35. Gemeindeschule in Berlin-Charlottenburg, Kamminer Straße 17 (gemeinsam mit Rudolf Walter) (unter Denkmalschutz)<ref>Kamminer Straße 17, Olbersstraße 38, Eintrag 09096230 in der Berliner Landesdenkmalliste</ref>
- 1914 und 1919–1922: Sophie-Charlotte-Schule in Berlin-Charlottenburg, Schustehrusstraße 43 (unter Denkmalschutz)<ref>Sophie-Charlotte-Schule, Schustehrusstraße 43, Eintrag 09096424 in der Berliner Landesdenkmalliste</ref><ref>Wegweiser durch die Architekturlandschaft – Charlottenburg-Wilmersdorf, S. 111, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />projektagentur-berlin.de ( des Vorlage:IconExternal vom 25. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 16,43 MB), abgerufen am 31. Januar 2012</ref>
- 1918–1920: Wohnbebauung Sömmeringstraße 20/22 in Berlin-Charlottenburg (gemeinsam mit Paul Weingärtner; unter Denkmalschutz)<ref>Sömmeringstraße 20 & 22, Eintrag 09096433 in der Berliner Landesdenkmalliste</ref>
- 1922–1923: Freibadeanstalt im Volkspark Jungfernheide in Berlin-Charlottenburg, Jungfernheideweg 60<ref name="siemens" />
- 1923: Theaterkassen-Kiosk in Berlin-Charlottenburg, Rankestraße (vor Haus Nr. 1; unter Denkmalschutz)<ref>Rankestraße 1, Eintrag 09096394 in der Berliner Landesdenkmalliste</ref>
- 1927–1929: Westend-Schule mit Direktoren-Wohnhaus in Berlin-Charlottenburg, Westendallee 45/46 (unter Denkmalschutz)<ref>Westendallee 45/46, Oldenburgallee 43/44, Eintrag 09020349 in der Berliner Landesdenkmalliste</ref>
Schriften
- Der Gesetzentwurf für das öffentliche Verdingungswesen. In: Deutsche Bauzeitung, 50. Jahrgang 1916, Nr. 45 (vom 3. Juni 1916), S. 233 (und später).
- mit Paul Bonatz, Karl Elkart, Ludwig Hoffmann, Fritz Schumacher: Zum Wettbewerb für einen Bebauungsplan des Messegeländes in Berlin. In: Die Bauwelt, Jahrgang 1926, Heft 17, S. 82–83.
- Bau von Krankenhäusern In: Handbücherei für das gesamte Krankenhauswesen Bd. 1. Berlin 1930, S. 1–254.
Literatur
- Winterstein, Hans. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 36: Wilhelmy–Zyzywi. E. A. Seemann, Leipzig 1947, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Winterstein, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt, kommunaler Baubeamter und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 24. Juni 1864 |
| GEBURTSORT | Höxter |
| STERBEDATUM | 6. März 1946 |
| STERBEORT | Berlin |
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- Gestorben 1946
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