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Hans Martin Bury

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Hans Martin Bury (* 5. April 1966 in Bietigheim)<ref>Blogmagazin Redaktion: MdB: Hans Martin Bury. In: severin.net. 7. September 2009, abgerufen am 13. Januar 2023.</ref> ist ein ehemaliger deutscher Politiker (SPD) und heutiger Manager.

Er war von 1999 bis 2002 Staatsminister im Bundeskanzleramt und von 2002 bis 2005 Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur im Jahr 1985 studierte Bury im dualen Studium Betriebswirtschaft an den Berufsakademien in Stuttgart<ref name=":1">Ex-Staatsminister aus Bietigheim: Der lautlose Strippenzieher. In: Stuttgarter Zeitung. 23. April 2013, abgerufen am 13. Januar 2023.</ref> und Mosbach und schloss sein Studium mit der staatlichen Abschlussbezeichnung eines Diplom-Betriebswirt (BA) 1988 ab.<ref name=":0">Hans Martin Bury im Munzinger-Archiv, abgerufen am 13. Januar 2023 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> Danach arbeitete er als Vorstandsassistent bei der Volksbank Ludwigsburg eG.<ref name=":1" /><ref>Modern, offen, aber stur im Kern: Hans Martin Bury, Staatsminister. In: www.welt.de. 19. Juli 1999, abgerufen am 13. Januar 2023.</ref>

Ab 2005 war Bury Managing Director in der European Investment Banking Division von Lehman Brothers und dort ab 2008 Mitglied des Vorstands.<ref name=":2">Hans Martin Bury Curriculum Vitae. In: Bury.de. Abgerufen am 17. Januar 2023.</ref> Nach der Insolvenz der Bank wechselte er kurzzeitig zur Nomura Bank,<ref name=":3" /> die das Europageschäft von Lehmann Brothers übernahm. Von 2009 bis zum 31. Dezember 2017 war er Managing Partner der Unternehmensberatung Hering Schuppener Consulting.<ref>Martin Bury verlässt Hering Schuppener. (prreport.de [abgerufen am 14. Juni 2018]).</ref>

Die Deutsche Telekom AG gab bekannt, dass Bury am 15. Mai 2008 als Mitglied des Aufsichtsrats bestellt werde.<ref>Ulrich Lehner und Hans-Martin Bury als neue Aufsichtsratsmitglieder vorgeschlagen. In: www.t-online.de. Deutsche Telekom AG, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 31. Mai 2024.@1@2Vorlage:Toter Link/www.t-online.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>Hans Martin Bury soll in Klaus Schlede ablösen: Ex-Staatsminister wird Telekom-Aufsichtsrat. In: www.computerwoche.de. Abgerufen am 17. Januar 2023.</ref>

Partei

Seit 1988 ist Bury Mitglied der SPD.<ref name=":0" /> In den Jahren 1997 bis 2005 gehörte er dem SPD-Landesvorstand in Baden-Württemberg an.

Abgeordneter

Von 1989 bis 1990 war Bury Mitglied im Stadtrat von Bietigheim-Bissingen.<ref name=":0" />

Von 1990 bis 2005 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.<ref name=":3">Vorlage:Whoswho</ref> Hier war er von 1992 bis 1994 Sprecher der Gruppe junger Abgeordneter („Youngster“).<ref name=":0" /> Danach war er bis 1998 Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion für Post und Telekommunikation, dann bis 1999 Sprecher für Wirtschaft und Technologie.<ref name=":2" /> Er gehört dem Netzwerk Berlin an.

Hans Martin Bury ist 1998 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Neckar-Zaber und sonst stets über die Landesliste Baden-Württemberg in den Deutschen Bundestag eingezogen.

Bei der Bundestagswahl 2005 trat Bury nicht mehr an.

Öffentliche Ämter

Von August 1999 bis Oktober 2002 gehörte Hans Martin Bury als Staatsminister im Bundeskanzleramt<ref>Hans Martin Bury. In: Der Spiegel. 29. April 2001, abgerufen am 17. Januar 2023.</ref> der von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführten Bundesregierung an. Nach der Bundestagswahl 2002 wurde er im Oktober 2002 zum Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt ernannt<ref name=":3" /> und war seit Juni 2003 zugleich Beauftragter der Bundesregierung für die deutsch-französische Zusammenarbeit.<ref name=":2" /><ref>Presseerklärung von Noëlle Lenoir und Hans-Martin Bury, Beauftragte für die deutsch-französische Zus – openPR. In: www.openpr.de. Auswärtiges Amt, 29. April 2004, abgerufen am 17. Januar 2023.</ref> Nach der Bundestagswahl 2005 schied er am 22. November 2005 aus dem Amt. Seit 1999 war er Mitherausgeber der 2017 eingestellten Zeitschrift Berliner Republik.<ref>Herausgeber - Berliner Republik. Abgerufen am 11. März 2025.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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