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Hans Kuhn (Künstler)

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Datei:Bernau- Gäste und Ehrengäste - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 088700c.jpeg
Hans Kuhn (Mitte) bei der Verleihung des Hans-Thoma-Preises 1969

Hans Kuhn (* 12. Oktober 1905 in Baden-Baden; † 12. Dezember 1991 ebd.) war ein deutscher Maler, Grafiker und Hochschullehrer.

Datei:Baden-Baden-Hauptfriedhof-Grabmal Hans Kuhn-14-hf24-2021-gje.jpg
Grabstein auf dem Hauptfriedhof Baden-Baden

Leben und Wirken

Kuhn studierte von 1924 bis 1926 bei Ludwig Meidner in Berlin und von 1926 bis 1929 in Paris bei Georges Braque und an der Ranson Academy bei Roger Bissière. Von 1929 bis 1935 lebte er auf dem italienischen Festland und auf Sizilien, wobei er Carlo Carrà, Giorgio de Chirico und Werner Gilles traf, dessen Künstlerkreis er später verbunden blieb. Von 1936 bis 1941 lebte er in Berlin. Eine Kollektivausstellung der Berliner Galerie Buchholz mit Werken Kuhns wurde 1937 beschlagnahmt, und Kuhn hatte danach Ausstellungsverbot. Von 1941 bis 1945 war Kuhn als Soldat im Krieg. 1943 wurde sein Atelier in der Keithstraße 39<ref>Berliner Adressbuch 1943.</ref> durch Bomben zerstört.

Nach der Kriegsgefangenschaft in Baden-Baden wurde Kuhn von Karl Hofer an die Hochschule für Bildende Künste in Berlin berufen, wo er bis 1974 tätig war.

Ab 1975 lebte er abwechselnd in Baden-Baden und in Berlin. 1969 erhielt er den Staatspreis des Landes Baden-Württemberg. Hans Kuhn war von 1951 bis 1972 Vorstandsmitglied im Deutschen Künstlerbund.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />kuenstlerbund.de: Vorstände des Deutschen Künstlerbundes seit 1951 (Memento vom 17. Dezember 2015 im Internet Archive) (abgerufen am 2. Oktober 2015)</ref>

Nach Ansicht von Günther Wirth löst er sich ab 1950 „aus stark gegenstandsbezogenen Kompositionen und verstärkt die Abstraktionstendenzen, daß er zeitweise zum ungegenständlichen Bild gelangt.“<ref>Günther Wirth: Kunst im deutschen Südwesten von 1945 bis zur Gegenwart. Hatje, Stuttgart 1982.</ref>

Ausstellungen

Werke, Kunst am Bau (Auswahl)

Einzelnachweise

<references />

Literatur

Weblinks

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