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Hans Beltz

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Hans Beltz, eigentlich Johannes Clemens Karl Beltz, auch Johannes Beltz<ref>Die Volkszählungsliste Mecklenburg-Schwerin von 1900 führt ihn namensgleich mit dem Vater als Johannes Beltz.</ref> (* 23. Januar 1897 in Bützow; † 24. September 1977 in West-Berlin) war ein deutscher Pianist und Musikpädagoge.<ref name="prieberg">Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 408.</ref>

Leben und Wirken

Hans Beltz wurde als Sohn von Johannes (Friedrich Heinrich Theodor) Beltz (* 1857), einem Musiklehrer am Realgymnasium in Bützow sowie nebenberuflichen Kantor und Organisten der Stiftskirche Bützow, und dessen Frau Bertha (Marie Sophie Gustava), geborene Kröplin (* 1875), in der Pfaffenstraße 174 in Bützow geboren.<ref>Angaben zur Familie nach Volkszählungslisten Mecklenburg-Schwerin 1900 (Bützow), Zählbezirk Nr. 19, Haushaltungsliste Nr. 16 (Pfaffenstraße 174). Zum Zeitpunkt der Volkszählung war Hans B. das einzige Kind seiner Eltern.</ref><ref name="Pianist">Fritz Hoßmann: Als Pianist „gottbegnadet“ Prof. Hans Beltz. Geschichten aus dem Schuhkarton SVZ Artikel vom 6. September 2019.</ref>

Michaelis 1903 folgte Beltz Einschulung im Realgymnasium zu Bützow. Zudem erhielt er Klavierunterricht bei Christine Griewank in Bützow. Etwa vom neunten Lebensjahr an fuhr Beltz jeden Sonntag zunächst nach Güstrow zu dem bekannten Musikpädagogen Johannes Schondorf (1833–1912), später nach Rostock zu Kapellmeister Becker, um Klavier- und Orgelunterricht zu nehmen.<ref name="Pianist" /> Sein nächster Förderer im Klavierspiel war Arthur Meißner, Kapellmeister am Schweriner Hoftheater.<ref name="Pianist" /> Beltz besuchte von 1912 bis 1916 das Königlichen Konservatorium in Leipzig bei Professor Robert Teichmüller und Stephan Krehl, wo er auch seine musikalische Reifeprüfung ablegte.<ref name="LM">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Der Erste Weltkrieg unterbrachseine musikalische Weiterbildung. An der Westfront kämpfte er im Stellungskrieg gegen die Alliierten.<ref name="Pianist" /> Von 1919 bis 1929 war er Klavierlehrer am Leipziger Konservatorium.<ref name="LM" /> Sehr schnell wurde er zu einem gesuchten Pädagogen der Weimarer Republik. Doch sein Hauptbetätigungsfeld wurde und blieb die solistische Laufbahn, die ihn bald in ganz Deutschland und im Ausland als Pianisten bekannt machte.<ref name="Pianist" /> Im Jahr 1929 wurde er an die Staatliche Hochschule für Musikerziehung und Kirchenmusik nach Berlin berufen.<ref name="LM" />

In der Zeit des Nationalsozialismus gehörte er seit 1933 der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation an.<ref name="Pianist" /> Im Jahr 1934 wurde Beltz in der Akademie für Kirchen- und Schulmusik in Berlin-Charlottenburg zum Professor ernannt.<ref name="LM" />

1939 wurde er kurzfristig zur Wehrmacht eingezogen, aber anschließend als unabkömmlich zurückgestellt. 1940 wurde er mit dem Musikpreis der Reichshauptstadt ausgezeichnet.<ref name="prieberg" /> Im August 1944 wurde er in die von Adolf Hitler genehmigte „Gottbegnadeten-Liste“ unter der Rubrik der wichtigsten Pianisten aufgenommen,<ref>Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S.Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 39</ref> was ihn von Kriegsverpflichtungen befreite.

Von 1952 bis zu seiner Emeritierung 1962 wirkte er als Professor an der Musikhochschule Berlin.<ref name="prieberg" /> Hans Beltz starb in Berlin-Charlottenburg.<ref name="Pianist" />

Werke

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Literatur

  • Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 408. online

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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