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Hans Böhm (Politiker, 1906)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Hans Böhm (* 31. Dezember 1906 in Neuwied; † 15. September 1974 ebenda) war ein deutscher Politiker (SPD) und Gewerkschafter.

Leben

Böhm absolvierte nach dem Besuch er Volksschule eine Lehre und war bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse Neuwied und beim Verband rheinischer Krankenkassen in Düsseldorf angestellt. 1933 wurde er im Zuge der Machtergreifung durch das NS-Regime arbeitslos. Von 1937 bis 1940 war er als Metall- und Erdarbeiter tätig, danach war er Soldat im Zweiten Weltkrieg und geriet in Gefangenschaft. Nach seiner Rückkehr wurde er 1946 Gewerkschaftsangestellter im Landkreis Neuwied, im Jahr darauf wurde er geschäftsführender Vorsitzender des örtlichen DGB. Später wurde er dessen Kreisgeschäftsführer. Nebenberuflich war er Vorsitzender der Versorgungsgenossenschaft für Textil und Bekleidung sowie der Volkshochschule Neuwied.

Seine Lebensgefährtin war die SPD-Politikerin Elfriede Seppi.<ref>Gruppenaufnahme mit Lebensgefährte von Elfriede Seppi, Hans Böhm und SPD-MdB Elfriede Seppi. Abgerufen am 3. März 2021.</ref>

Politik

1922 trat Böhm in die Sozialistische Arbeiterjugend ein, 1924 wurde er Mitglied der SPD. 1947 übernahm er das Amt des Kreisvorsitzenden der SPD im Landkreis Neuwied. 1948 wurde er erstmals in den Neuwieder Stadtrat gewählt und übernahm dort den Fraktionsvorsitz der SPD.

1951 wurde Böhm in den Rheinland-Pfälzischen Landtag gewählt, dem zuvor bereits sein gleichnamiger Vater Hans Böhm angehörte. Im Parlament gehörte er dem Petitionsausschuss an. Am 7. März 1953 schied Böhm vorzeitig aus dem Landtag aus, für ihn rückte Otto Mockenhaupt nach.

Weblinks

Einzelnachweise

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