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Hans Joachim Schellnhuber

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Schellnhuber bei der 55. Mün­chen­er Sicherheitskonferenz 2019

Hans Joachim „John“ Schellnhuber CBE (* 7. Juni 1950 in Ortenburg) ist ein deutscher Klimaforscher. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Klimafolgenforschung und die Erdsystemanalyse. Er gehört zu den weltweit renommiertesten Klimaexperten.<ref name="EU">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Energie und Klimawandel: International renommierte Experten sollen Kommissionspräsident Barroso beraten.] Europäische Kommission, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hans Joachim Schellnhuber.] In: Die Zeit. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bis September 2018 war er Direktor des 1992 von ihm gegründeten Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), das unter seiner Leitung zu einem der weltweit angesehensten Institute im Bereich der Klimaforschung wurde. Von 2009 bis 2016 war er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Seit Dezember 2023 ist er Leiter des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse in Laxenburg bei Wien.<ref>Ansa Heyl: Hans Joachim (John) Schellnhuber appointed as IIASA Director General. International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA), Pressemitteilung vom 26. Juli 2023 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 26. Juli 2023.</ref> Er ist langjähriges Mitglied des Weltklimarats (IPCC).<ref name="CV PIK">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hans Joachim Schellnhuber – Curriculum Vitae.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Als einer der Ersten forderte Schellnhuber nachhaltige Lösungen des Klimaproblems und prägte die internationale politische Diskussion hierzu entscheidend.<ref name="dbu">„Politische Diskussion zur Lösung des Klimaproblems entscheidend geprägt“ (Deutscher Umweltpreis 2007: Einzelwürdigung Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber). Deutsche Bundesstiftung Umwelt, 26. September 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Januar 2014; abgerufen am 4. Januar 2014.</ref> Unter anderem brachte er das Konzept der Kippelemente in die Klimaforschung ein und forderte zeitnahe politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Maßnahmen zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels, vor allem durch die Umstellung von fossilen auf erneuerbare Energiequellen.<ref name="kitzler">Jan-Christoph Kitzler: Schellnhuber fordert kohlenstofffreie Weltwirtschaft. (Interview). In: Deutschlandradio Kultur. 23. März 2012. Abgerufen am 17. Februar 2013.</ref>

Leben

Schellnhuber wuchs in Ortenburg im Landkreis Vilshofen in einer protestantischen Familie auf.<ref name="Raes">Frank Raes: John Schellnhuber. Interview. In: Air & Climate. Conversations about Molecules and Planets, with Humans in between. Publications Office of the European Union, Luxemburg 2012, ISBN 978-92-79-25195-5, S. 55–75, doi:10.2788/31132 (europa.eu [PDF; abgerufen am 10. Februar 2014]).</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Porträt: Ein Potsdamer Klimaforscher als Umweltberater des Papstes.] In: Berliner Morgenpost. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Schon als Kind hatte er den Spitznamen „John“, mit dem ihn bis heute Familienmitglieder und Kollegen ansprechen.<ref name="pnas.org">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Profile of Hans Joachim Schellnhuber. In: PNAS. 105. Jahrgang, Nr. 6, Vorlage:Cite book/Date, S. 1783–1785, doi:10.1073/pnas.0800554105 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Er besuchte von 1956 bis 1961 die Grundschule in Ortenburg und wechselte dann auf das Gymnasium Vilshofen.<ref name="CV PIK" /> Laut eigenen Angaben hatte er eine Begabung für Mathematik und interessierte sich unter anderem für Physik, Philosophie und Archäologie. Weil bereits sein älterer Bruder die Universität besuchte, habe die Familie kein Geld mehr gehabt, um einem zweiten Kind ein Studium zu ermöglichen. Seine Mutter habe ihm jedoch von der Möglichkeit eines Hochbegabtenstipendiums erzählt, worauf er dann hinarbeitete<ref name="Raes" /> und das Abitur im Jahr 1970 mit der Note 1,0 ablegte.<ref name="CV PIK" />

Schellnhuber ist mit der Geologin, Paläontologin, Lyrikerin<ref>Margret Boysen: Flucht vor der Laternenordnung. perlentaucher.de, abgerufen am 1. April 2019.</ref> und Publizistin<ref>Boysen, Margret. In: Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Abgerufen am 1. April 2019.</ref> Margret Boysen in zweiter Ehe<ref>Interview mit Tilo Jung. Abgerufen am 28. Juni 2021.</ref> verheiratet, die neben ihrer publizistischen Arbeit auch das kulturelle Programm des PIK leitet und koordiniert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Margret Boysen.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er hat einen im Jahr 2008 geborenen Sohn.<ref name="CV PIK" /><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig "Manchmal könnte ich schreien" (Interview).] In: Die Zeit. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Schellnhuber bezeichnet sich selbst als Agnostiker.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schellnhuber: Enzyklika auf der Höhe der Zeit.] In: Radio Vatikan. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. November 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Wirken

Wissenschaftlicher Werdegang

Unmittelbar nach dem Abitur begann Schellnhuber an der Universität Regensburg ein Studium der Physik und Mathematik. Das Physikstudium schloss er 1976 mit Auszeichnung ab<ref name="CV PIK" /> und promovierte 1980 in theoretischer Physik mit summa cum laude. Während eines Forschungsaufenthalts an der Universität Regensburg wurde der Festkörperphysiker Gregory Wannier auf Schellnhuber aufmerksam. Durch dessen Vermittlung erhielt Schellnhuber von 1981 bis 1982 eine Postdoc-Stelle am Kavli-Institut für Theoretische Physik an der University of California in Santa Barbara. Hierdurch bekam er unter anderem Kontakt zu Walter Kohn, John Bardeen und John Robert Schrieffer, die gleichzeitig mit ihm dort arbeiteten.<ref name="pnas.org" /> Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Oldenburg und schloss 1985 seine Habilitation ab. Als Stipendiat im Heisenberg-Programm erhielt er von 1987 bis 1988 eine Gastprofessur am Institute of Nonlinear Sciences an der University of California, Santa Cruz.<ref name="CV PIK" />

Von 1989 bis 1993 hatte Schellnhuber eine Professur für Theoretische Physik am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg inne, dessen geschäftsführender Direktor er im Jahr 1992 war.<ref name="CV PIK" /> In dieser Zeit leitete er unter anderem ein vom damaligen Bundesministerium für Forschung und Technologie gefördertes Projekt zur Auswirkung des ansteigenden Meeresspiegels auf das Watt.<ref name="pnas.org" />

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Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, das Schellnhuber von 1992 bis 2018 leitete

1992 übernahm er als Gründungsdirektor die Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Dieses wuchs unter seiner Leitung auf mehr als 300 Mitarbeiter und zeichnet sich durch einen interdisziplinären Ansatz aus.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Porträt des Instituts.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von 1993 bis 2018 hatte er zudem eine Professur für Theoretische Physik an der Universität Potsdam inne.

Neben seiner Tätigkeit am PIK war Schellnhuber von 2001 bis 2005 Professor an der Environmental School der University of East Anglia (Großbritannien) und als Forschungsdirektor am Aufbau des dortigen Tyndall Centre for Climate Change Research beteiligt. Im Anschluss fungierte er dort bis 2009 als Distinguished Science Advisor. Von 2005 bis 2009 hatte er eine Gastprofessur für Physik an der Universität Oxford inne, war Ehrenmitglied am dortigen Christ Church College sowie Senior James Martin Fellow.<ref name="CV PIK" /> Seit 2010 ist er externer Professor am US-amerikanischen Santa Fe Institute.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schellnhuber wird Professor am Santa Fe Institute.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Hans Joachim (John) Schellnhuber. Santa Fe Institute, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2013; abgerufen am 4. Januar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Schellnhuber hat mehr als 250 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und als Autor, Ko-Autor oder Herausgeber mehr als 50 Bücher oder Buchkapitel publiziert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kurzlebenslauf.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Forschungsschwerpunkte

Schellnhuber promovierte im Bereich der Festkörperphysik zur Bandstruktur von Kristallelektronen im homogenen Magnetfeld. In seiner Dissertation konnte er die physikalische Begründung der Peierls-Onsager-Hypothese geben, die Physiker seit Jahrzehnten beschäftigt hatte.<ref name="pnas.org" /><ref>Hans Joachim Schellnhuber: First-Principles-Bandstruktur von Kristallelektronen im homogenen Magnetfeld und Überprüfung der Peierls-Onsager-Hypothese. Dissertation. Universität Regensburg, 1980, DNB 810080494.</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: First-principles calculation of diamagnetic band structure. In: Physical Review Letters. 45. Jahrgang, Nr. 4, Vorlage:Cite book/Date, S. 276–279, doi:10.1103/PhysRevLett.45.276 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Während seiner Zeit am Institut für Theoretische Physik der University of California in Santa Barbara beschäftigte er sich mit Quantenmechanik.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: One-Dimensional Schrödinger Equation with an Almost Periodic Potential. In: Physical Review Letters. 50. Jahrgang, Nr. 23, Vorlage:Cite book/Date, S. 1873–1876, doi:10.1103/PhysRevLett.50.1873 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Durch den dortigen Kontakt zu Benoît Mandelbrot und Mitchell Feigenbaum verlagerte sich sein Interesse zur nichtlinearen Dynamik (Chaos-Theorie), und er befasste sich nach der Rückkehr nach Deutschland 1984 ausschließlich mit der Analyse komplexer Systeme. Im Rahmen seiner Gastprofessur am Institute of Nonlinear Sciences an der University of California, Santa Cruz beschäftigte er sich mit nichtlinearer Dynamik und arbeitete hierbei mit dem stellvertretenden Direktor Michael Nauenberg zusammen.<ref name="pnas.org" />

Erdsystemanalyse

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Direktor des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres in Oldenburg war er beauftragt, ein mathematisches Modell des Ökosystems Watt und dessen Fraktalstruktur zu erstellen. Seine Arbeitsgruppe benutzte dabei das Kolmogorow-Arnold-Moser-Theorem. Durch den Sohn von James Lovelock, der an der Universität Oldenburg seine Masterarbeit schrieb, kam er in Kontakt mit Lovelock und dessen Gaia-Hypothese. Dies inspirierte ihn, im Sinne einer „echten Systemanalyse“ solides methodologisches Wissen mit einer „Vogelperspektive“ zu verbinden.<ref name="Raes" /> In dieser Zeit entstand sein Interesse an Ökosystemen, und im Zusammenhang mit der konzeptuellen Planung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung entwickelte er Anfang der 1990er Jahre sein Konzept der Erdsystemanalyse, das er in den folgenden Jahren weiter ausbaute. Das – im Vergleich zu „toten“ Planeten wie Venus oder Mars – instabile Erdsystem beschreibt er als Geosphären-Biosphären-Komplex („Ökosphäre“), bestehend aus den Komponenten Natur (Atmosphäre, Biosphäre, Kryosphäre etc.) und Mensch.

Der Faktor Mensch habe neben seinen physiologisch-metabolischen Auswirkungen auf das Erdsystem – die denen der Tiere entsprechen – eine „metaphysische“ Subkomponente, das globale Subjekt, das z. B. durch Bewusstsein, Eroberung/Kontrolle der Umwelt und weltweite Kommunikation, z. B. über das Internet, gekennzeichnet ist. Die Existenz des Ozonlochs habe gezeigt, dass die Menschheit fähig ist, den Faktor Natur strategisch zu beeinflussen. Die Menschheit habe heute die Möglichkeit einer makroskopischen Sicht aufs Erdsystem, etwa durch das Prinzip der Vogelperspektive, beispielsweise durch den Blick aus dem Weltraum auf die Erde durch Satelliten oder durch Computersimulationen. Dadurch könne das globale Subjekt z. B. seinen ökologischen Fußabdruck bestimmen und darauf gestützt kollektiv ‚rationale Entscheidungen‘ auf Systemebene treffen. Eine der verantwortungsvollsten Aufgaben sei dabei, aus der Vielzahl der möglichen Koevolutionen von Mensch und Natur die nachhaltigste auszuwählen.<ref>Hans Joachim Schellnhuber: Discourse: Earth System Analysis – The Scope of the Challenge. In: Hans-Joachim Schellnhuber, Volker Wenzel (Hrsg.): Earth System Analysis: Integrating Science for Sustainability. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 1998, ISBN 978-3-642-52356-4, S. 3–195, doi:10.1007/978-3-642-52354-0_1 (gfz-potsdam.de [PDF; abgerufen am 16. Februar 2014]).</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: 'Earth system' analysis and the second Copernican revolution. In: Nature. 402 (Supplement). Jahrgang, Nr. 6761, Vorlage:Cite book/Date, S. C19–C23 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Seine Ideen wurden unter anderem unterstützt von Walter Kohn, Klaus Hasselmann, Bill Clark, Paul Crutzen, David King, Nicholas Stern und Diana Liverman. Das Interesse einiger bekannter amerikanischer Wissenschaftler (unter anderem John Holdren) an seinem Konzept trug zur Aufnahme von Schellnhuber in die National Academy of Sciences bei.<ref name="Raes" />

Darauf aufbauend entwickelten Schellnhuber und Kollegen das Konzept der Toleranzfenster (engl. Tolerable Windows) sowie der Planetarischen Leitplanken (engl. Planetary Boundaries), zu denen auch die Zwei-Grad-Leitplanke (Zwei-Grad-Ziel) gehört.<ref>WBGU: Welt im Wandel: Wege zur Lösung globaler Umweltprobleme. Jahresgutachten 1995. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg New York 1995, ISBN 3-540-60397-2. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Welt im Wandel: Wege zur Lösung globaler Umweltprobleme (Memento vom 2. April 2019 im Internet Archive)</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: A safe operating space for humanity. In: Nature. 461. Jahrgang, Vorlage:Cite book/Date, S. 472–475, doi:10.1038/461472a (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Kippelemente („Tipping Elements“)

Um das Jahr 2000 brachte Schellnhuber das Konzept der Kippelemente (engl. Tipping Elements) in die Klimaforschung ein.<ref name="pnas.org" /><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig New Hot Papers: Timothy M. Lenton & Hans Joachim Schellnhuber.] ScienceWatch.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Aufbauend auf seinen Arbeiten zur nichtlinearen Dynamik wies er – als einer der koordinierenden Leitautoren der Arbeitsgruppe II – im dritten Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (2001) auf die bis dahin vernachlässigte Möglichkeit diskontinuierlicher, irreversibler und extremer Ereignisse im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung hin. Bis dahin war vorwiegend von linearen, allmählich stattfindenden Veränderungen ausgegangen worden.<ref>Joel B. Smith, Hans Joachim Schellnhuber, M. Monirul Qader Mirza: Vulnerability to Climate Change and Reasons for Concern: A Synthesis. In: IPCC Third Assessment Report – Climate Change 2001. Working Group II: Impacts, Adaptation and Vulnerability. Cambridge University Press, 2001 (ipcc.ch [PDF; abgerufen am 14. März 2018]).</ref> Im Rahmen eines Workshops im Oktober 2005 in Berlin wurden mit 36 führenden Experten mögliche Kippelemente diskutiert sowie anschließend eine Befragung von internationalen Experten und ein Literaturreview durchgeführt. Die Arbeitsgruppe konnte neun klimapolitisch relevante Komponenten des Erdsystems – die sogenannten „Kippelemente“ – identifizieren, welche durch anthropogene Einwirkung über eine kritische Grenze („Tipping-Point“) hinaus belastet werden könnten, so dass es zu einer abrupten, in einigen Fällen sogar unumkehrbaren Änderung käme. Es wurden hierbei nur Kippelemente berücksichtigt, bei denen dieser kritische Punkt oder Kipppunkt vor dem Jahr 2100 erreicht werden könnte. Folgende Szenarien werden differenziert:

  1. Abschmelzen des sommerlichen arktischen Meereises
  2. Abschmelzen des grönländischen Eisschildes
  3. Abschmelzen des westantarktischen Eisschildes
  4. Erlahmen der atlantischen thermohalinen Zirkulation
  5. Veränderung der El Niño-Southern Oscillation
  6. Zusammenbruch des indischen Sommermonsuns
  7. Veränderungen im Westafrikanischen Monsunsystem mit Auswirkungen auf Sahara und Sahelzone (mit möglicherweise Ergrünen der Sahara als positivem Kippelement)
  8. Entwaldung des tropischen Regenwaldes
  9. Rückgang borealer Wälder

Von diesen neun Kippelementen stellen nach Einschätzung der befragten Experten derzeit das Abschmelzen des arktischen Meereises und des grönländischen Eisschilds die größte Bedrohung dar.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Tipping elements in the Earth's climate system. In: PNAS. 105. Jahrgang, Nr. 6, Vorlage:Cite book/Date, S. 1786–1793, doi:10.1073/pnas.0705414105 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Der dazu im Februar 2008 publizierte Fachartikel gehörte in den Jahren 2008 und 2009 zu den am häufigsten zitierten Fachartikeln im Bereich der Geowissenschaften.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kippelemente bleiben „heißes“ Thema.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Inzwischen wurden weitere mögliche Kippelemente identifiziert.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kippelemente – Achillesfersen im Erdsystem.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Beratung von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft

Schellnhuber ist langjähriges Mitglied des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und war unter anderem koordinierender Leitautor der Arbeitsgruppe II beim dritten Sachstandsbericht.<ref name="CV PIK" /> Von 2000 bis 2004 war Schellnhuber Vorsitzender der Arbeitsgruppe Global Analysis, Integration & Modelling (GAIM) des International Geosphere-Biosphere Programme, die sich mit der Erdsystemanalyse aus biogeochemischer und klimatischer Sicht befasste. Unter Schellnhubers Leitung lag der Schwerpunkt auf der Analyse der Interaktion zwischen der menschlichen Gesellschaft und dem biogeochemischen Erdsystem.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Science Plan and Implementation Strategy. IGBP Report No.58.] (PDF) International Geosphere-Biosphere Programme, , S. 5, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Jahr 2003 war er deutscher Vertreter des International Geosphere-Biosphere Programme.<ref name="CV PIK" />

Schellnhuber ist zudem vielfach in der Beratung von Politik und Wirtschaft tätig. Er ist seit 1992 eines der neun Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Seit 1994 war er entweder Vorsitzender oder stellvertretender Vorsitzender dieses Gremiums.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber CBE.] WBGU, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von 1994 bis 1998 beriet er Angela Merkel in ihrer damaligen Funktion als Umweltministerin.<ref name="pnas.org" /> Im Jahr 2004 gehörte er zu einer Gruppe von Klimawissenschaftlern, die zu einem Besuch im Weißen Haus geladen waren, um die Bush-Regierung über die aktuellen Ergebnisse der Klimaforschung zu informieren.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Now the Pentagon tells Bush: climate change will destroy us.] In: The Observer. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Februar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Jahr 2007 wurde er während der G8- und EU-Ratspräsidentschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum wissenschaftlichen Chefberater der Bundesregierung in Fragen des Klimawandels und der internationalen Klimapolitik ernannt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lebenslauf von Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaschutzbeauftragter.] (pdf) Die Bundesregierung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Als Mitglied der Sachverständigengruppe „Energie und Klimawandel“ beriet er ab 2007 den damaligen Präsidenten der EU-Kommission, José Manuel Barroso.<ref name="EU" /> Zudem wurde er von Barroso in den 2013 neu gegründeten Beirat für Wissenschaft und Technologie (engl. Science and Technology Advisory Council, PSTAC) berufen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Präsident Barroso kündigt Schaffung eines Beirats für Wissenschaft und Technik an.] Europäische Kommission, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schellnhuber wird Präsidenten der EU-Kommission in neuer Position beraten.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Schellnhuber sprach am 15. Februar 2013 als einziger Wissenschaftler auf einem informellen Treffen des UN-Sicherheitsrats zum Klimawandel. Der Weltsicherheitsrat hatte bis dahin erst zweimal das Thema Klimawandel beraten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Klimaforscher Schellnhuber brieft den UN-Sicherheitsrat.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In Vorbereitung auf den Nachfolgevertrag zum Kyoto-Protokoll, der auf der nächsten UN-Klimakonferenz in Paris 2015 ausgehandelt werden sollte,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The 2015 international agreement.] European Commission, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> veranstaltete die EU-Kommission am 17. April 2013 auf Einladung der EU-Kommissarin für Klimaschutz, Connie Hedegaard, eine Konferenz zur Beratung der Entscheidungsträger. Schellnhuber hielt den Eröffnungsvortrag und informierte – hier ebenfalls als einziger Wissenschaftler – über den aktuellen Stand der Klimaforschung.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schellnhuber spricht auf Konferenz zum Klimavertrag 2015.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Stakeholder Conference on the European Commission Consultative Communication (Agenda).] (PDF) European Commission, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Schellnhuber arbeitete auch mehrfach mit der Weltbank zusammen. Er war Mitglied des Beratergremiums für den Weltentwicklungsbericht 2010.<ref name="CV PIK" /><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Berlin 2010: Climate Governance & Development (In preparation of WDR 2010).] The World Bank, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seine Arbeitsgruppe am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung erstellte unter seiner Leitung, gemeinsam mit Climate Analytics, den im November 2012 veröffentlichten Bericht der Weltbank Turn Down the Heat: Why a 4°C Warmer World Must be Avoided.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vier-Grad-Dossier für die Weltbank: Risiken einer Zukunft ohne Klimaschutz.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Schellnhuber ist einer der Gründer und ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Europäischen Wissens- und Innovationsgemeinschaft Klima (engl. Climate Knowledge and Innovation Community, kurz Climate KIC). Diese 2010 gegründete Einrichtung des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie, bei der Wirtschaft und Forschung eng zusammenarbeiten, fördert mit etwa einer halben Milliarde Euro Innovationen zum Klimaschutz (beispielsweise Unternehmen im Bereich Elektromobilität).<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Eine halbe Milliarde für Klima-Innovation – EU-Kommissarinnen im Climate-KIC.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 10. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er ist Vorsitzender der Wissenschaftlichen Kommission Klima-Energie-Umwelt der Leopoldina.<ref name="Leopoldina">Mitgliedseintrag von Hans Joachim Schellnhuber bei der Deutschen Akademie der Naturforscher LeopoldinaVorlage:Abrufdatum</ref> Von 2010 bis 2012 war er Vorsitzender des Strategy Advisory Board des Institute for Advanced Sustainability Studies, von 2012 bis 2017 war er stellvertretender Vorsitzender dieses Gremiums.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Strategy Advisory Board.] Institute for Advanced Sustainability Studies, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. April 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hans Joachim Schellnhuber - Curriculum Vitae. Stand: August 2020.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 25. August 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Zudem ist er Mitglied des Beratungsgremiums zu Klimawandelforschung des Grantham Institute for Climate Change am Imperial College London, Mitglied des European Academies Science Advisory Council, des Committee on Scientific Planning and Review des Internationalen Wissenschaftsrats, der Global Change Advisory Group für das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU, des Global Agenda Council on Climate Change des Weltwirtschaftsforums,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hans Joachim Schellnhuber.] Weltwirtschaftsforum, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> des Global Energy Assessment Council (GEA) des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA),<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig GEA Council.] IIASA, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> des Aufsichtsrats des Stockholm Environment Institute, des Climate Justice Dialogue,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Climate Justice Dialogue.] World Resources Institute, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> einer Initiative des World Resources Institute und der Mary Robinson Foundation, und Mitglied des Climate Change Advisory Board der Deutschen Bank.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Beraterkreise: Beraterkreis für den Klimawandel.] Deutsche Bank, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="CV PIK" />

Am 3. Dezember 2014 stellte Schellnhuber im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit des deutschen Bundestags das neue WBGU-Gutachten Klimaschutz als Weltbürgerbewegung vor.<ref>Deutscher Bundestag: „Kohlenstoffausstoß bis 2070 auf Null senken“ (Zusammenfassung und Videomitschnitt). 3. Dezember 2014. Abgerufen am 15. Dezember 2015.</ref>

Am 21. Oktober 2016 wurde Schellnhuber von der EU-Kommission zum Leiter einer neunköpfigen hochrangigen Expertengruppe berufen, die Pfade zur Dekarbonisierung im Rahmen der Umsetzung des Abkommens von Paris erkunden soll. Nach drei Jahren soll die Gruppe einen Abschlussbericht vorlegen.<ref>EU-Kommission beruft Spitzenberater für Dekarbonisierung unter Leitung von Schellnhuber, PIK, 21. Oktober 2016.</ref>

Seit 2017 ist Schellnhuber Jurymitglied des Voltaire-Preises.

Am 1. Dezember 2023 übernahm Schellnhuber als Generaldirektor die Leitung des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) im niederösterreichischen Laxenburg.<ref>Renommierter Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber wird Direktor am Laxenburger IIASA im Standard vom 26. Juli 2023, abgerufen am 26. Juli 2023.</ref>

Initiativen zum Klimawandel

Datei:Global Warming Predictions German.png
Verschiedene Projektionen der Temperatur­ent­wick­lung bis 2100 deuten darauf hin, dass das Zwei-Grad-Ziel nur sehr schwer einzuhalten sein wird.

Bereits 1995 thematisierte Schellnhuber, dass eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf weniger als zwei Grad über dem vorindustriellen Niveau gefährliche Folgen des Klimawandels mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit verhindern könne – dieser Ansatz wurde später in Form des so genannten Zwei-Grad-Ziels erst von der deutschen Regierung sowie der Europäischen Union übernommen und nach dem Copenhagen Accord von 2009 als ein globales Ziel von Regierungen weltweit anerkannt.<ref>Hans Joachim Schellnhuber, Wolfgang Cramer, Nebojsa Nakicenovic, Tom Wigley, Gary Yohe: Avoiding Dangerous Climate Change. Cambridge University Press, 2006, ISBN 978-0-521-86471-8.</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Greenhouse-gas emission targets for limiting global warming to 2°C. In: Nature. 458. Jahrgang, Nr. 6, Vorlage:Cite book/Date, S. 1158–1163, doi:10.1038/nature08017 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Zudem war er an der Entwicklung des so genannten „Budget-Ansatzes“ für Treibhausgas-Emissionen beteiligt. Dabei schlug der WBGU zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels eine globale Obergrenze für Kohlendioxid aus fossilen Quellen („Globalbudget“) vor, die gemäß der Bevölkerungsstärke auf die einzelnen Staaten verteilt werden solle.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Neuartiger Ansatz zur Überwindung des klimapolitischen Stillstands: Kassensturz vor Kopenhagen – Der Budgetansatz.] WBGU, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Internationales Aufsehen erregte Schellnhuber auch als Initiator des Nobelpreisträgersymposiums „Global Sustainability – A Nobel Cause“, auf dem im Oktober 2007 in Potsdam von 15 Nobelpreisträgern (unter anderem Murray Gell-Mann, Alan Heeger, Walter Kohn, Wangari Maathai, James Mirrlees, Mario Molina und John Sulston) gemeinsam mit Fachwissenschaftlern das so genannte Potsdam Memorandum zur Klimastabilisierung, Energiesicherheit und nachhaltigen Entwicklung formuliert wurde.<ref>Mark Landler: A Climate Meeting With Nobel Laureates. In: The New York Times. 11. Oktober 2007. Abgerufen am 4. Mai 2013.</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Potsdam Memorandum 2007.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das zweite Nobelpreisträgersymposium wurde in London 2009 von der Royal Society organisiert und stand unter der Schirmherrschaft von Prince Charles. Das resultierende St. James’s Palace Memorandum wurde von 60 Nobelpreisträgern unterzeichnet, unter anderem Paul Crutzen, dem Dalai Lama, Michail Gorbatschow, David Gross und Paul Nurse.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig St. James's Palace Nobel Laureate Symposium.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zum dritten Symposium der Reihe 2011 in Stockholm kamen Mitglieder des High Level Panel on Sustainability des UN-Generalsekretärs, um ein Memorandum entgegenzunehmen, das dann in die Vorbereitung der Rio+20-Konferenz eingespeist wurde.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig World leaders urged to „move beyond aspirational statements“ and seize „historic opportunity“ at Rio+20 to put the planet on a sustainable path.] (PDF) Vereinte Nationen, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Gefordert wurde eine „große Transformation“ hin zu einer kohlenstofffreien Weltwirtschaft, die im WBGU-Hauptgutachten 2011 Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation weiter ausformuliert wurde. In diesem Kontext organisierte Schellnhuber unter anderem im Mai 2012 das internationale WBGU-Symposium „Towards Low-Carbon Prosperity: National Strategies and International Partnerships“, bei dem Bundeskanzlerin Angela Merkel die Eröffnungsrede hielt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig WBGU-Symposium 2012: „Towards Low-Carbon Prosperity: National Strategies and International Partnerships“ (Wege zum klimaverträglichen Wohlstand: Nationale Strategien und internationale Partnerschaften).] WBGU, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das vierte Nobelpreisträgersymposium fand vom 22. bis 25. April 2015 in Hongkong statt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nobel Laureates Symposium in Hong Kong 2015.] nobel-cause.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 31. Mai 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Schellnhuber ist einer der Initiatoren der Earth League, eines im Februar 2013 gegründeten Netzwerks von führenden Wissenschaftlern und Forschungsinstituten aus über zehn Ländern, die sich mit planetaren Prozessen und Fragen der Nachhaltigkeit befassen. Ziel des Netzwerks ist es, „zu den drängendsten Zukunftsthemen fundierte Wissensgrundlagen für Entscheidungsträger zu erarbeiten“. Mitglieder sind unter anderem Ottmar Edenhofer, Brian Hoskins, Mario J. Molina und Nicholas Stern.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Earth League: Führende Forschungseinrichtungen gründen weltweites Netzwerk.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Case for climate change is overwhelming, say scientists.] In: The Guardian. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Mai 2013 war Schellnhuber Gastgeber der internationalen interdisziplinären Konferenz Impacts World 2013, die zum Ziel hatte, „eine neue Vision für die Klimafolgenforschung zu entwickeln“.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Konferenz: IMPACTS WORLD 2013.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Axel Flemming: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Impact World 2013“ – Konferenz in Potsdam (Memento vom 3. November 2013 im Internet Archive) In: B5 aktuell. 31. Mai 2013. Abgerufen am 2. November 2013.</ref>

Die Arbeitsgruppe um Schellnhuber initiierte das Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project (ISI-MIP), in dem fächerübergreifend Modelle zu den Auswirkungen der globalen Erwärmung zusammengetragen und verglichen werden. Beteiligt sind bislang über 30 Forschungsteams aus 12 Ländern. Die ersten Ergebnisse des Projekts wurden in einer Sonderausgabe der Fachzeitschrift PNAS im März 2014 veröffentlicht und flossen auch in den fünften Sachstandsbericht des IPCC zu den Auswirkungen des Klimawandels ein.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Elefant im Zimmer: Klimafolgen der Zukunft erkennen.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. Mai 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Water risk as world warms. First comprehensive global-impact project shows that water scarcity is a major worry. In: Nature. 505. Jahrgang, Vorlage:Cite book/Date, S. 10–11, doi:10.1038/505010a (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Sonstiges

Schellnhuber ist Mitunterzeichner des von Hans-Peter Dürr, J. Daniel Dahm und Rudolf zur Lippe initiierten Potsdamer Manifestes 2005, das an das Russell-Einstein-Manifest zum nuklearen Wettrüsten anknüpft.<ref></ref>

Am 18. Juni 2015 stellte Schellnhuber gemeinsam mit Kardinal Peter Turkson und Metropolit Ioannis Zizioulas in einer Pressekonferenz im Vatikan die neue Enzyklika von Papst Franziskus zum Umwelt- und Klimaschutz vor.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Papst-Enzyklika: PIK-Forscher im Vatikan und in Berlin.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Avviso di Conferenza Stampa, 10.06.2015.] press.vatican.va, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 15. Juni 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Common Ground: The Papal Encyclical, Science and the Protection of Planet Earth.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung (Handout zu Schellnhubers Präsentation bei der Veröffentlichung der Enzyklika)</ref>

Äußerungen zur Klimapolitik

Um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, müsse es gelingen, den Kohlenstoffdioxidgehalt in der Erdatmosphäre auf maximal 450 ppm zu begrenzen und den Scheitelpunkt der Kohlenstoffdioxidemissionen vor dem Jahr 2020 zu erreichen.<ref>Joachim Müller-Jung: Ich glaube nicht an den Masterplan für die Welt. In: FAZ. 19. Juni 2012. Abgerufen am 19. März 2013.</ref> Diese müssten bis zum Jahr 2070 auf Null gesenkt und danach eine negative CO2‑Bilanz erwirkt werden.<ref name="PNAS2011">Hans Joachim Schellnhuber: Geoengineering. The good, the MAD, and the sensible. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 108, Nr. 51, 20. Dezember 2011, S. 20277–20278, doi:10.1073/pnas.1115966108.</ref> Zentral sei dabei der Verzicht auf fossile Energieträger wie Erdöl und Kohle und der Umstieg auf erneuerbare Energien.<ref name="kitzler" /><ref>Olaf Stampf, Gerald Traufetter: Tritt in den Hintern. (Interview). In: Der Spiegel. 16. August 2010. Abgerufen am 24. Februar 2013.</ref><ref>Joachim Müller-Jung: Der Klimaforscher Schellnhuber im Gespräch: Die Weltkarte des Klimaschutzes hat sich verändert. (Interview). In: FAZ. 11. Dezember 2011. Abgerufen am 17. Februar 2013.</ref> Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima nahm er auch explizit gegen die Nutzung der Kernenergie Stellung. Sichere Kernkraftwerke könnten zwar konstruiert, auch der Atommüll könne theoretisch komplett „entschärft“ werden, dies wäre dann aber nicht mehr wirtschaftlich rentabel.<ref name="Dehmer">Dagmar Dehmer, Lutz Haverkamp: Hans Joachim Schellnhuber: „Die Diktatur des Jetzt überwinden.“ (Interview). In: Der Tagesspiegel. 26. März 2011. Abgerufen am 17. Februar 2013.</ref><ref name="Elger">Katrin Elger, Christian Schwägerl: Diktatur des Jetzt. In: Der Spiegel. 21. März 2011. Abgerufen am 17. Februar 2013.</ref> Er spricht sich auch klar gegen Geoengineering in Form der Beeinflussung der Sonneneinstrahlung (Solar Radiation Management, SRM) aus, da dies unkalkulierbare Risiken mit sich bringe. Eine „tolerierbare“, allerdings kostspielige Form des Geoengineering sei dagegen die CO2‑Sequestrierung, auf die man möglicherweise langfristig nicht verzichten könne.<ref name="PNAS2011" /> Zudem wies er darauf hin, dass es im Zusammenhang mit den Folgen der globalen Erwärmung (z. B. Meeresspiegelanstieg, Nahrungsmittel- und Wasserknappheit) zu „umweltgetriebenen Konfliktkonstellationen“ kommen könne, „die in Gewalt bis hin zum Krieg münden können.“<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Klima, Krisen und Konflikte.] (PDF) Auswärtiges Amt, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 16. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Schellnhuber fordert, dass der Klimaschutz zu einem Kernthema der Politik werden müsse, was er mit der übergreifenden Bedeutung des Klimawandels für viele andere Politikfelder begründet: „Man könnte die Situation mit einem leckgeschlagenen Schiff auf hoher See vergleichen. Natürlich gibt es auch neben dieser Havarie Probleme: Das Essen in der dritten Klasse ist miserabel, die Matrosen werden ausgebeutet, die Musikkapelle spielt deutsche Schlager, aber wenn das Schiff untergeht, ist all das irrelevant. Wenn wir den Klimawandel nicht in den Griff bekommen, wenn wir das Schiff nicht über Wasser halten können, brauchen wir über Einkommensverteilung, Rassismus und guten Geschmack nicht mehr nachzudenken.“<ref>Der Klimawandel ist wie der Einschlag eines Asteroiden. In: Süddeutsche Zeitung, 14. Mai 2018. Abgerufen am 15. Mai 2018.</ref>

Schellnhuber äußerte sich auch immer wieder kritisch in Bezug auf die gesellschaftliche bzw. politische Reaktion auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur globalen Erwärmung (vgl. auch Kontroverse um die globale Erwärmung).<ref>Friedbert Meurer: Wie teilen wir diesen Kuchen auf? (Interview). In: DRadio.de. 7. Dezember 2009. Abgerufen am 2. November 2013</ref><ref>Klimaschutz im Rahmen der UN nicht möglich. Chat mit Hans Joachim Schellnhuber. tagesschau.de. 21. Dezember 2009. Abgerufen am 2. November 2013.</ref> Er betonte dabei unter anderem unsere Verantwortung für zukünftige Generationen und sprach kritisch von der „Diktatur des Jetzt“<ref name="Dehmer" /><ref name="Elger" /> sowie der „technikverliebten Bequemlichkeitsgesellschaft.“<ref>Hans Joachim Schellnhuber: Vorwärts zur Natur. In: FAZ. 3. Mai 2011. Abgerufen am 21. März 2013.</ref> Die kühle Vernunft gebiete, gegen den Klimawandel zu kämpfen. Bislang fehle dazu jedoch der politische Wille. Trotz der bisher gescheiterten Klimagipfel sei eine „Kapitulation“ bezüglich des Zwei-Grad-Ziels „voreilig, vielleicht sogar ein bisschen feige.“ Es lohne sich, „um jedes Zehntelgrad zu kämpfen.“<ref>Fritz Vorholz, Frank Drieschner: „Kapitulation ist feige“. In: Die Zeit. 22. November 2012. Abgerufen am 5. Mai 2013.</ref> Zentral sei dabei, dass fossile Brennstoffe nicht länger subventioniert werden und sich die Zivilgesellschaft in der Klimadebatte stärker zu Wort melde.<ref>Gero Rueter: Schellnhuber: „Klimapolitik braucht Druck von unten“ (Interview). In: Deutsche Welle. 10. Dezember 2013. Abgerufen am 11. Dezember 2013.</ref> Er schlug vor, das Prinzip der Nachhaltigkeit in das Grundgesetz zu schreiben, damit die Verfassungsrichter in konkreten Streitfällen darauf zurückgreifen können. Zudem solle aus seiner Sicht ein bestimmter Anteil der Parlamentssitze für Parlamentarier vorbehalten werden, die sich nur um die Interessen zukünftiger Generationen kümmern.<ref name="Dehmer" /> Auch Wissenschaftler dürften sich nicht in Elfenbeinturm-Mentalität zurückziehen. Wenn ihre Ergebnisse für das Schicksal ganzer Gesellschaften eine Rolle spielen, seien sie vielmehr verpflichtet, diese der Öffentlichkeit und den Entscheidungsträgern zu erklären.<ref name="Raes" />

Er beklagte eine „breite Kampagne gegen das Zwei-Grad-Ziel, die sich durch intellektuelle Doppelmoral und falsches Risikomanagement“ auszeichne.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Zwei Grad und nicht mehr.] In: Die Zeit. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Problematisch seien vor allem drei „bequeme Unwahrheiten“ (in Anspielung auf den Film Eine unbequeme Wahrheit von Al Gore): 1) „Es gibt keine vom Menschen verursachte globale Erwärmung“; 2) „Es mag den Klimawandel geben, aber er ist unschädlich, wenn nicht sogar nutzbringend.“; 3) „Es gibt gefährlichen Klimawandel, aber der Kampf dagegen ist längst verloren.“ Es sei „bizarr“, wie trotz gegenteiliger wissenschaftlicher Erkenntnisse „in der öffentlichen Debatte über die Erderwärmung so genannten Klimaskeptikern Raum gegeben wird.“ Er forderte daher eine größere fächerübergreifende Solidarität, wenn von Klimaskeptikern „das System der Wissenschaft als solches angegriffen wird“. Die Attacken auf die Klimaforschung seien (nach Benjamin Barber) „anti-aufklärerisch“ und „vom gleichen Geist getragen wie der Kampf von bibeltreuen Anhängern der Schöpfungslehre gegen die von Darwin entwickelte Wissenschaft von der Entstehung der Arten.“<ref>Hans Joachim Schellnhuber: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Drei bequeme Unwahrheiten. Die Angriffe der „Klima-Skeptiker“ erfordern fächerübergreifende Solidarität (Memento vom 19. März 2013 im Internet Archive) (PDF). Leibniz-Journal, 1/2013, S. 9. Abgerufen am 10. März 2013.</ref><ref>Dirk Asendorpf: Der Kampf um die Lufthoheit (Interview). In: Die Zeit. 11. Oktober 2007. Abgerufen am 5. Januar 2014.</ref>

Schellnhuber berichtet auch von den negativen Erfahrungen, die Klimawissenschaftler durch eine aggressiv auftretende Szene von Klimawandelleugnern inzwischen ständig machen müssen. So sagte er einmal: „Ich habe eine Gruppe von hartnäckigen Verfolgern, klein, aber komplett verrückt. Wo immer ich hingehe, Australien, Schweden, Berlin, demonstrieren die gegen mich und beschimpfen mich. […] Es gibt Leute, die dort Fotomontagen hochhalten, die mich mit einer Henkersschlinge um den Hals zeigen.“<ref name="sz-82135">Thomas Bärnthaler, Jasper Ruppert: „Die Wahrheit bekommt uns nicht gut“. In: SZ-Magazin. 24. Januar 2016 (sueddeutsche.de [abgerufen am 29. Dezember 2019]).</ref>

Anfang April 2016 kritisierte Schellnhuber die klimawandelleugnende Position der AfD. Insbesondere glaube man nicht daran, dass Kohlenstoffdioxid wirklich eine entscheidende Rolle im Klimasystem spiele, was eine „Spinnerei“ sei, „die aber nicht harmlos ist“. Wenn sich in Deutschland solche Tendenzen durchsetzen würden, wie sie in Deutschland die AfD oder in den USA Donald Trump usw. vertritt, dann „gebe es für das Weltklima keine Rettung mehr“. Er könne nur hoffen und glaube auch fest daran, dass die Mehrheit der Wähler den Weg der Vernunft weiter beschreiten werde.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Klimaforscher: Kopfschütteln über AfD.] In: heute.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. April 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

In einer Rede auf der Bundesdelegiertenkonferenz der Grünen in Berlin Ende November 2017 trug Schellnhuber erstmals vor der Öffentlichkeit seine von den Parteitagsdelegierten heftig applaudierte Idee eines Klimapasses vor: Jeder, der wegen des Klimawandels seine Heimat verlassen müsse, solle in eines der Länder einreisen und sich dort niederlassen dürfen, die den Klimawandel hauptsächlich verursachen.<ref>Vgl. Bei Einreise Klimapass vorzeigen, von Bernd Matthies, Tagesspiegel, 27. Nov. 2017</ref>

Im Januar 2020 kritisierte er gemeinsam mit ehemaligen Mitgliedern der Kohle-Kommission die Bund-Länder-Einigung zum Kohleausstieg vom 15. Januar 2020: sie setze sich in wesentlichen Punkten über den in der Kommission erreichten Kompromiss zwischen Umweltverbänden, Kohleländern und Beschäftigtenvertretern gefundenen Kompromiss hinweg, indem sie einen schwächeren und unstetigen Emissionsminderungspfad, hohe Entschädigungszahlungen an Kraftwerksbetreiber und eine Inbetriebnahme des neuen Steinkohle-Kraftwerkblocks Datteln 4 vorsehe. In der Folge würden bis 2030 in Braunkohlekraftwerken ca. 40 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid zusätzlich emittiert, die Wirksamkeit des europäischen Emissionshandelssystems im Kohlesektor geschwächt und mit Datteln 4 ein hoch ausgelasteter Block anstelle weniger ausgelasteter älterer Kraftwerke in den Kraftwerkspark mitaufgenommen.<ref>Mitglieder der Kohlekommission zur Aufkündigung des Kohle-Kompromisses durch die Bundesregierung | Pressemitteilungen | Presse | Deutscher Naturschutzring. Abgerufen am 2. Oktober 2020.</ref>

Öffentliche Wirkung und Kontroversen

In einem von Max A. Höfer im Auftrag der Zeitschrift Cicero erstellten Ranking der 500 wichtigsten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum wurde Schellnhuber auf Rang 207 geführt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cicero – Die 500 wichtigsten Intellektuellen, Rang 201–220 (Memento vom 23. Februar 2014 im Internet Archive)</ref> Seine zahlreichen Äußerungen und Auftritte in den Medien führten nach Angaben der Frankfurter Rundschau unter anderem zu „Mißgunst bei manchen Kollegen“.<ref name="FR mission">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Mann mit Mission.] In: Frankfurter Rundschau. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Hans von Storch warf ihm vor, dass er sich mit konkreten politischen Forderungen in die Tagespolitik einmische. Die Bundesregierung solle sich „überlegen, ob diese Art der Einmischung das ist, wofür sie Wissenschaft bezahlt“.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig "Mischung aus Dummheit und Arroganz".] (Interview mit Hans von Storch) In: Wirtschaftswoche. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Die erneute Nominierung von Schellnhuber für den Vorsitz des WBGU stieß 2013 auf Widerstand des Bundeswirtschaftsministeriums unter Leitung von Philipp Rösler (FDP).<ref>FDP will Klimaforscher Schellnhuber als Berater loswerden. In: Zeit Online, 3. Mai 2013. Abgerufen am 4. Mai 2013.</ref> Nach dem Ende der letzten Amtsperiode (Februar 2013) stand daher die Berufung der WBGU-Mitglieder etwa zwei Monate aus. Spiegel Online kommentierte dazu, dass sich das letzte große WBGU-Gutachten Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation „wie Schellnhuber in Reinkultur“ lese.<ref>Axel Bojanowski: Politikberater: Dicke Luft um Merkels neue Umweltflüsterer. In: Spiegel Online, 2. Mai 2013. Abgerufen am 4. Mai 2013.</ref> Die Süddeutsche Zeitung vermutete, dass die im WBGU-Gutachten genannten Vorschläge zu einer Welt ohne fossile Energien „Röslers Strategen schon lange suspekt“ seien.<ref>Michael Bauchmüller: FDP blockiert Klima-Experten Schellnhuber. In: Süddeutsche Zeitung, 2. Mai 2013. Abgerufen am 4. Mai 2013.</ref> Mitglieder von CDU, SPD und den Grünen, unter anderem Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), kritisierten den Vorgang (Verzögerung von Schellnhubers Berufung), der unter anderem als „Mobbing“ bezeichnet wurde, Anfang Mai scharf.<ref>Karl Doemens: Altmaier und Rösler streiten um Experten. In: Frankfurter Rundschau, 2. Mai 2013. Abgerufen am 4. Mai 2013.</ref> Wenige Tage später berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), dass Philipp Rösler entschieden habe, „den bisherigen Vorbehalten der Fachebene seines Hauses nicht zu folgen“ und auf Einspruch gegen Schellnhubers Berufung in den WBGU zu „verzichten“.<ref>Personalstreit: Rösler nimmt Schellnhuber in den Beirat. In: FAZ, 5. Mai 2013. Abgerufen am 5. Mai 2013.</ref> Am 8. Mai 2013 wurde Schellnhuber bis Oktober 2016 in seinem Amt bestätigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats für Globale Umweltveränderungen berufen (Memento vom 14. Juni 2013 im Internet Archive). Pressemitteilung des BMU. Abgerufen am 8. Mai 2013.</ref>

Darüber hinaus wurde Schellnhuber auch in der politischen Kontroverse um die globale Erwärmung rezipiert. Joachim Wille kommentierte in der Frankfurter Rundschau, Schellnhuber scheue sich nicht, „populär zu werden“, was den „notorischen ‚Klimaskeptikern‘“ die „Zornesröte ins Gesicht“ treibe.<ref name="FR mission" /> Schellnhuber selbst berichtete davon, wie ihm während eines Vortrags in Melbourne von einem Mann ein Galgenstrick entgegengehalten worden war, und warnte vor einer für Klimaforscher zunehmend bedrohlichen Atmosphäre.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Climate anger dangerous, says German physicist.] In: The Australian. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Wie die FAZ schreibt, ignoriere er jedoch meist Angriffe gegen seine Person.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Der Temperatur-Fühler.] In: FAZ. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 24. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Diese würden nach Aussage Schellnhubers häufig anonym im Internet oder von „selbsternannten Experten“ geäußert, es handle sich nur um eine „kleine Stichprobe“. Problematisch daran sei, dass man (als Rezipient) nicht wirklich die Möglichkeit habe zu werten, welche Kritik profund und welche weniger profund sei.<ref name="RBB">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber im Gespräch mit Thomas Prinzler.] (Interview, Audio, 14:53 min, Abschrift) In: RBB Inforadio. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Wissenschaft sei „so kompliziert geworden, dass große Teile der Bevölkerung ihr nicht mehr folgen“ könnten.<ref name="lobbyisten">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Lobbyisten: Die Wissenschaft als Feind.] In: Spiegel Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In der Vergangenheit sei dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) vorgeworfen worden, sich zu wenig mit den Argumenten der Klimaskeptiker auseinanderzusetzen.<ref name="PIK EIKE">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig EIKE‐Besuch am PIK – Sammlung von Sachargumenten.] (PDF) Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 2. Februar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Laut Spiegel Online habe Schellnhuber „nichts gegen fachlichen Austausch“ mit den Klimaskeptikern von EIKE, „solange deren Vertreter sich an die Regeln wissenschaftlicher Praxis“ hielten.<ref name="lobbyisten" /> Auf eine Einladung Schellnhubers hin trugen bei einem Treffen im April 2011 mehrere Vertreter von EIKE ihre Argumente vor. Aus Sicht der Forscher des PIK ergaben sich daraus keine wesentlichen neuen Erkenntnisse.<ref name="PIK EIKE" /> Sich mit EIKE-Vertretern auf ein politisches Podium zu setzen, lehnte Schellnhuber jedoch ab. Dies würde bei Laien den Eindruck erwecken, „dass sich dort Experten auf Augenhöhe streiten“.<ref name="lobbyisten" />

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

Nach dem Abitur im Jahr 1970 erhielt Schellnhuber ein Hochbegabten-Stipendium des Freistaates Bayern. Nach seiner Habilitation erhielt er ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, in dessen Rahmen er von 1987 bis 1988 eine Gastprofessur am Institute of Nonlinear Sciences an der University of California, Santa Cruz innehatte.<ref name="CV PIK" /> Kurz nach Antritt seiner Professur an der Environmental School der University of East Anglia (Großbritannien) erhielt er 2002 den Wolfson-Forschungspreis der Royal Society für seinen interdisziplinären Ansatz zur Lösung komplexer Probleme im Bereich der Klimawissenschaften und wurde als Research Fellow in die Royal Society aufgenommen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig New UEA professor awarded top science honour.] University of East Anglia, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Für seine Leistungen in der Klimaforschung und sein Engagement beim Aufbau des Tyndall Centre for Climate Change Research und der wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland wurde ihm im Jahr 2004 von Königin Elisabeth II der Titel Commander of the Most Excellent Order of the British Empire (CBE) verliehen. Im selben Jahr wurde Schellnhuber aufgrund seiner Arbeiten zur Erdsystemanalyse in die National Academy of Sciences aufgenommen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Hans Joachim Schellnhuber zweifach international geehrt.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Member Directory: Hans Joachim Schellnhuber.] National Academy of Sciences, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Jahr 2007 erhielt er für seine wissenschaftlichen und politischen Beiträge zur Lösung des Klimaproblems den Deutschen Umweltpreis.<ref name="dbu" /> Für seine Beiträge zur nationalen und internationalen Diskussion über den Klimawandel wurde Schellnhuber im Jahr 2008 von Ministerpräsident Matthias Platzeck der Verdienstorden des Landes Brandenburg verliehen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schellnhuber mit Brandenburger Verdienstorden ausgezeichnet.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. April 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zudem erhielt er den B.A.U.M.-Umweltpreis für sein „umfassendes Engagement bei der Erforschung aller Aspekte des Klimawandels und darin, dass er die Bedeutung globaler Umweltveränderungen im Bewusstsein der Öffentlichkeit und der Politik verankert hat“.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Professor Dr. Hans Joachim Schellnhuber CBE – Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).] Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V., , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. April 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Da er das von ihm gegründete Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zu einem international führenden Zentrum auf dem Forschungsgebiet der Erdsystemanalyse gemacht hat, wurde er 2009 zum Wissenschaftsbotschafter des Landes Brandenburg ernannt.<ref>Klimaforscher Schellnhuber ist Wissenschaftsbotschafter. ZukunftsAgentur Brandenburg, 4. August 2009, abgerufen am 12. April 2019.</ref>

Aufgrund seiner Beiträge zum nationalen und internationalen „Bewusstseinswandel in der Klimapolitik“ und seiner „aktiven und gewichtigen Rolle bei der wissenschaftsbasierten Politikberatung und dem Wissenstransfer in die Öffentlichkeit“ wurde ihm im Jahr 2011 von Bundespräsident Christian Wulff das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Bundesverdienstkreuz für Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber und das Vogelschützer-Ehepaar Litzbarski.] Staatskanzlei des Landes Brandenburg, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Für seine außergewöhnliche globale Vorbildfunktion bei der intellektuellen und konzeptuellen Entwicklung der Erdsystemwissenschaften erhielt er 2011 den Volvo Environment Prize.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Volvo Environment Foundation takes great pleasure in awarding its 2011 environment prize to Professor Hans Joachim (John) Schellnhuber.] Volvo Environment Prize, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im selben Jahr erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Kopenhagen<ref>Schellnhuber erhält hochrangige Ehrungen. (PDF) WBGU, 9. September 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 21. Mai 2012; abgerufen am 5. Januar 2014.</ref> sowie im Jahr darauf die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Berlin.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ehrung für Klimaexperten Hans Joachim Schellnhuber.] Technische Universität Berlin, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. Januar 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Seit 2007 ist Schellnhuber Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.<ref name="Leopoldina" /> Zudem ist er „Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Auswärtige Wissenschaftliche Mitglieder, Max-Planck-Institut für Meteorologie (Memento vom 21. Februar 2015 im Internet Archive)</ref> sowie Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, der Geological Society of London, der internationalen Forschungsgesellschaft Sigma Xi und der Academia Europaea (2012).<ref name="CV PIK" /><ref>Eintrag auf der Internetseite der Academia Europaea</ref> Seit 2014 ist er Kulturpreisträger des Landkreises Passau und Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde Ortenburg.<ref name="PNP Kultur">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vorbilder nicht nur in Sachen Kultur.] In: Passauer Neue Presse. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. November 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="PNP Ehren">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Sie tragen Ortenburg im Herzen und hinaus in die Welt.] In: Passauer Neue Presse. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. November 2014.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Am 17. Juni 2015, im Vorfeld der Präsentation seiner Enzyklika Laudato si’ ernannte Papst Franziskus Schellnhuber zum ordentlichen Mitglied der 80 Mitglieder auf Lebenszeit umfassenden Päpstlichen Akademie der Wissenschaften.<ref>Nomina di Membro Ordinario della Pontificia Accademia delle Scienze. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 17. Juni 2015, abgerufen am 17. Juni 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schellnhuber in Pontifikal-Akademie der Wissenschaften berufen.] Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 20. Juli 2015.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Juni 2017 erhielt er zudem den Blue Planet Prize für seine Beiträge zum Aufbau der Erdsystemwissenschaft und der wissenschaftlichen Fundierung der mittlerweile international vereinbarten Zwei-Grad-Grenze,<ref>Blue Planet Prize. The Laureates. Internetseite der Asahi Glass Foundation. Abgerufen am 15. Juni 2017.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wichtigster Umweltpreis für Potsdamer Klimaforscher (Memento vom 14. Juni 2017 im Internet Archive). In: Märkische Allgemeine, 14. Juni 2017. Abgerufen am 15. Juni 2017.</ref> sowie ein Jahr später den Integrationspreis der Stiftung Apfelbaum. Zudem ist Schellnhuber Mitglied im Kuratorium der Generationenstiftung, die sich für eine nachhaltige Zukunft und Generationengerechtigkeit einsetzt.<ref>Generationen Stiftung – Über. Abgerufen am 14. Juni 2020.</ref> Er war einer der Erstunterzeichner des Generationenmanifest der Generationenstiftung.<ref>Wer wir sind. Abgerufen am 14. Juni 2020.</ref>

Am 7. Juni 2021 wurde Schellnhuber durch Bundespräsident Steinmeier mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.<ref>Der Bundespräsident / Veranstaltungen / Ordensverleihung: "Natur – Umwelt – Klimaschutz". In: www.bundespraesident.de. 7. Juni 2021, abgerufen am 8. Juni 2021.</ref> Im selben Jahr erhielt er außerdem den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Im November 2024 wurde ihm für sein langjähriges, umfassendes und vielseitiges Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz der Deutsche Kulturpolitikpreis zugesprochen.<ref>Deutscher Kulturrat Pressemitteilung vom 25. November 2024: Hans Joachim Schellnhuber erhält Deutschen Kulturpolitikpreis 2024, abgerufen am 26. November 2024</ref>

Schriften (Auswahl)

Schellnhuber ist Autor und Ko-Autor zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze, Berichte und Bücher. Mit Stand Juni 2025 hatte Schellnhuber einen h-Index von 96.<ref>Hans Joachim Schellnhuber. Google Scholar. Abgerufen am 7. Juni 2025.</ref>

Bücher

  • Hans Joachim Schellnhuber, Horst Sterr (Hrsg.): Klimaänderung und Küste. Einblick ins Treibhaus. Springer, Berlin 2012, ISBN 978-3-642-77777-6 (Erstausgabe: 1993, Nachdruck der 1. Auflage).
  • Hans-Joachim Schellnhuber, Volker Wenzel (Hrsg.): Earth System Analysis: Integrating Science for Sustainability. Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 1998, ISBN 3-642-52354-4.
  • Armin Bunde, Jürgen Kropp, Hans Joachim Schellnhuber (Hrsg.): The Science of Disasters. Climate Disruptions, Heart Attacks, and Market Crashes. Springer, Berlin 2013, ISBN 978-3-642-62531-2 (Erstausgabe: 2002).
  • Hans Joachim Schellnhuber, Paul J. Crutzen, William C. Clark, Martin Claussen, Hermann Held (Hrsg.): Earth System Analysis for Sustainability. MIT Press, Cambridge, MA, London, UK 2004, ISBN 0-262-19513-5.
  • Hans Joachim Schellnhuber, Wolfgang Cramer, Nebojsa Nakicenovic, Tom Wigley, Gary Yohe (Hrsg.): Avoiding Dangerous Climate Change. Cambridge University Press, 2006, ISBN 978-0-521-86471-8.
  • Lutz Wicke, Hans Joachim Schellnhuber, Daniel Klingenfeld: Die 2°max-Klimastrategie – Ein Memorandum. LIT, 2010, ISBN 978-3-643-10817-3.
  • Hans Joachim Schellnhuber, Mario J. Molina, Nicholas Stern, Veronika Huber, Susanne Kadner (Hrsg.): Global Sustainability – A Nobel Cause. Cambridge University Press, 2010.
  • Jürgen P. Kropp, Hans Joachim Schellnhuber (Hrsg.): In Extremis: Disruptive Events and Trends in Climate and Hydrology. Springer Verlag, 2011, ISBN 978-3-642-14863-7.
  • Katherine Richardson, Will Steffen, Diana Liverman et al. (inkl. Hans Joachim Schellnhuber): Climate Change: Global Risks, Challenges and Decisions. Cambridge University Press, 2011, ISBN 978-0-521-19836-3.
  • Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber: Der Klimawandel. 9. Auflage. Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-74376-4.
  • Hans Joachim Schellnhuber: Europas Dritte Industrielle Revolution. Diederichs Digital, 2014, ISBN 978-3-641-14957-4.
  • Hans Joachim Schellnhuber: Selbstverbrennung. Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff. C. Bertelsmann, München 2015, ISBN 978-3-570-10262-6.

Artikel in Fachzeitschriften (Erstautorschaften)

Artikel in Fachzeitschriften (als Ko-Autor)

Berichte

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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