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Haji Yakub Qureshi

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Haji Yakub Qureshi (Hindi: हाजी याकूब कुरैशी, IAST: Hājī Yākūb Kuraiśī) ist ein indischer Politiker islamistischer Ausrichtung. Er ist Kabinettsmitglied im Bundesstaat Uttar Pradesh.<ref name="toi_election">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL In: The Times of India, 19. Januar 2012. Abgerufen am 18. Juni 2012 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Tätigkeiten

International bekannt wurde Qureshi, als er am 17. Februar 2006 als Minister für die muslimische Minderheit im Anschluss an das islamische Freitagsgebet in Meerut ein Kopfgeld von knapp 10 Millionen Euro für die Enthauptung des dänischen Zeichners der Mohammed-Karikaturen in der Zeitung Jyllands-Posten aussetzte.<ref name="SPON-401764">London: Zehntausende protestieren gegen Karikaturen. In: Spiegel Online. 18. Februar 2006, abgerufen am 6. Februar 2017.</ref> Der Minister rechtfertigte sein Verhalten mit der Begründung, es sei rechtmäßig, jemanden zu töten, der den Propheten Mohammed beleidigt habe. Es sei eine abgestimmte Entscheidung gewesen, das Millionen-Kopfgeld auszusetzen. Die rivalisierende Bharatiya Janata Party (BJP) forderte seine Inhaftierung und Ablösung.<ref name="rediff-200712">Harmeet Shah Singh in Meerut: UP polls: Religion and voting patterns in Meerut. In: rediff.com. 12. April 2007, abgerufen am 6. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2007 wurde Qureshi für die von seinem Bruder Yussuf gegründete Partei Uttar Pradesh United Democratic Front (UPUDF) in das Parlament des Bundesstaates Uttar Pradesh gewählt, die sich später mit der Bahujan Samaj Party zusammenschloss. Im September 2011 wurde der aus Meerut stammende Landtagsabgeordnete Qureshi von seiner Partei, der Bahujan Samaj Party (BSP), suspendiert, weil er sich abfällig über Sikhs geäußert hatte, als deren Schlachthaus in Meerut eingeweiht wurde.<ref name="indianex-852382">Meerut MLA suspended for remarks on Sikhs - Indian Express. In: indianexpress.com. 27. September 2011, abgerufen am 6. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Als er von der BSP nicht für die Wahlen im Jahr 2012 aufgestellt wurde, wechselte er zur Partei Rashtriya Lok Dal.<ref name="toi_election" />

Am 8. Januar 2015 bot Qureishi den Attentätern des Anschlages auf Charlie Hebdo in Paris 51 crore indische Rupien (umgerechnet € 7,7 Millionen) als Belohnung für ihre Tat, wie er es 2006 versprochen habe. Er begründete es damit, dass jeder, der dem Propheten mit mangelndem Respekt begegnen würde, den Tod verdiene. Die Tat sei völlig gerechtfertigt, denn das Magazin habe den Islam mehrfach verspottet. Der stellvertretende Generaldirektor der zuständigen Polizei in Uttar Pradesh kündigte an, diese Aussagen auf ihre Straffähigkeit nach dem indischen Gesetz zu prüfen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hindustan Times, (Memento vom 9. Januar 2015 im Internet Archive) abgerufen am 10. Januar 2015.</ref><ref>Deccan Chronicle, abgerufen am 10. Januar 2015.</ref> Qureishi bestritt danach, die ihm zur Last gelegten Äußerungen gemacht zu haben.<ref>BSP leader Haji Yakub denies announcing Rs.51 crore reward for Paris attackers. indiatoday, 8. Januar 2015, abgerufen am 10. Januar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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