Haindorf (Am Ettersberg)
Haindorf Landgemeinde Am Ettersberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(104)&title=Haindorf 51° 5′ N, 11° 19′ O
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dim=10000 | globe= | name=Haindorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 184 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 2,57 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Haindorf, Landgemeinde Am Ettersberg. In: GEOindex. Abgerufen im November 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 104 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 40 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindet nach: | Krautheim | |||||
| Postleitzahl: | 99439 | |||||
| Vorwahl: | 036451 | |||||
Lage von Haindorf in Thüringen
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Haindorf ist ein Dorf der Ortschaft Krautheim der Landgemeinde Am Ettersberg im Norden des Landkreises Weimarer Land in Thüringen.
Geografie
Der Weiler Haindorf liegt am Fuß der Nordabdachung des Ettersberges zum Übergang in das fruchtbare Thüringer Becken. Der Ort liegt an der Kreisstraße 304 etwa 500 Meter südöstlich von Krautheim und etwa einen Kilometer nordwestlich von Buttelstedt. Nordwestlich des Ortes mündet die Lache in die Scherkonde.
Geschichte
Am 31. Oktober 1322 wurde das Dorf erstmals urkundlich genannt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 108.</ref> Die frühe Besiedlung der Umgegend ist etwa einen Kilometer nördlich von Haindorf belegt. Auf dem sogenannten Allstedter Mühlberg liegt ein jüngerneolitisches Grabenwerk der Salzmünder und Bernburger Kultur.<ref>Michael Köhler: Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen. Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 204.</ref> In einem Ablassbrief wurde der Ortsteil erstmals 1322 als Hegendorf erwähnt. Seit dem Mittelalter gehört das Dorf zum Besitz des Rittergutes Schwerstedt. Mit diesem gehörte der Ort zum Amt Weimar, das seit 1572 zu Sachsen-Weimar, ab 1741 zu Sachsen-Weimar-Eisenach gehörte. Bei der Verwaltungsreform des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach kam der Ort 1850 zum Verwaltungsbezirk Weimar II und juristisch zum Justizamt Buttstädt.
Wie auch in den umliegenden Orten bildet die Landwirtschaft den vorherrschenden Erwerbszweig. Seit dem 18. Jahrhundert ist eine Schule im Ortsteil nachweisbar.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Krautheim (Thüringen). ( des Vorlage:IconExternal vom 11. September 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Entnommen aus dem Internet am 24. Februar 2012.</ref>
Sehenswürdigkeiten
Auf einer Anhöhe steht die evangelisch-lutherische Dorfkirche.
Weblinks
Einzelnachweise
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