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Haidenaab

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{{#if: behandelt den Fluss Haidenaab. An seinem Oberlauf gibt es ein gleichnamiges Dorf der Gemeinde Speichersdorf, siehe Haidenaab (Speichersdorf).

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}} Vorlage:Infobox Fluss Die Haidenaab ist der rechte und nordwestliche Quellfluss der Naab in Bayern, Deutschland.

Name

Ihren Namen hat die Haidenaab von der Heidelandschaft im Quellgebiet Nasse Heide ihres längsten Quellarms, des Heinersbachs. Dieser wurde früher als Oberlauf angesehen und fließt der Haidenaab bei Göppmannsbühl als Tauritzbach zu. Im Jahre 1285 schrieb man „Heydnab“, 1340 „Haydnab“, 1491 „Haidenab“, 1796 „Heidenabe“ und 1832 „Heiden-Naab“.<ref name="LbO">Vorlage:BibISBN</ref> Den Beinamen bekam der Naabquellfluss, um ihn von der Waldnaab zu unterscheiden.

Geografie

Datei:Haidenaab Naab catchment.png
Einzugsgebiet der Haidenaab

Flusslauf

Datei:Haidenaabquelle 2020.jpg
Quelle der Haidenaab

Der Fluss entspringt im Kohlholz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken) am Südrand des Fichtelgebirges 1900 Meter nordöstlich von Kirchenpingarten und 900 Meter südwestlich des Bergs Platte (Vorlage:Höhe), etwa sieben Kilometer nördlich von Speichersdorf.

Von dort aus erreicht die Haidenaab in südöstliche Richtung fließend nach wenigen Kilometern am Renaissance-Schloss Schlackenhof, bei dem der von Nordwesten kommende Flernitzbach einmündet, den Landkreis Tirschenreuth. Vorbei am Schloss Kaibitz erreicht sie nach erneut kurzer Strecke den Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Bei Dorfgmünd mündet ihr größter Zufluss, die Creußen. Die Haidenaab fließt weiter über Pressath und Mantel nach Luhe-Wildenau, wo sie sich beim Ortsteil Unterwildenau mit der Waldnaab zur Naab vereinigt, die in die Donau fließt.

Die Haidenaab flankiert dabei die historische Flednitz – die slawische beziehungsweise naabwendische Siedlungskammer in Nordbayern, deren natürlicher Mittelpunkt der Rauhe Kulm ist. Vorlage:Absatz

Zuflüsse

Von der Quelle zur Mündung. Längen und Einzugsgebiete nach dem amtlichen Gewässerverzeichnis.<ref name="GV14" />
Auswahl.

Flussbegleitende Radroute

Der Haidenaab-Radweg führt über die Orte Kastl, Trabitz, Pressath, Schwarzenbach, Mantel, Weiherhammer, Etzenricht, Oberwildenau und Unterwildenau an der Haidenaab entlang. Mit dem Naab-Radweg setzt sich die Strecke bis Regensburg fort.

Literatur

  • Franz X. Bogner: Die Naab aus der Luft – mit Waldnaab, Fichtelnaab, Haidenaab. Luftbildband, Stiftung Schwarze Laber, Parsberg 2024, 144 Seiten, ISBN 978-3-9820261-2-1.
  • Franz Xaver Bogner: Die Naab – mit Waldnaab, Fichtelnaab, Haidenaab. Pustet Verlag, Regensburg 2004, ISBN 3-7917-1915-7.
  • Vorlage:BibISBN

Einzelnachweise

<references>

   <ref name="GV14">Länge und Einzugsgebiet nach: Vorlage:GeoQuelle</ref>

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Weblinks

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