Haibühl
Haibühl ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Arrach im oberpfälzischen Landkreis Cham.
Haibühl Gemeinde Arrach
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Haib%C3%BChl 49° 12′ N, 13° 0′ O
{{#coordinates:49,204691|13,007746|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Haibühl | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 529 m ü. NHN | |||||
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 | |||||
| Postleitzahl: | 93474 | |||||
| Vorwahl: | 09943 | |||||
Lage von Haibühl in Bayern
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt ist Haibühl im Jahr 1293.<ref>Geschichte und Geographie auf der Gemeinde-Seite, abgerufen am 18. Mai 2023</ref> Im Mittelalter gehörte es dem Kloster Rott. Im 19. und 20. Jahrhundert bildete es über vier Generationen ein Zentrum der Glasmalerei, wo die Malerfamilie Stoiber ihre Werkstatt betrieb.<ref>Würdigungsstätte für die Maler-Dynastie Stoiber, abgerufen am 18. Mai 2023.</ref>
Mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 entstand die Gemeinde Haibühl mit den Teilorten
- Haibühl
- Auhof
- Kummersdorf
- Ottenzell
- Stadlern
Elf Männer gründeten am 3. Mai 1885 die Freiwillige Feuerwehr Haibühl. Im Jahr 1993 wurde der Name auf Freiwillige Feuerwehr Haibühl-Ottenzell erweitert. Örtliche Sportvereine sind der SC Arrach-Haibühl 1946 e.V., der TC Haibühl und der ESV Haibühl-Ottenzell.
Mit der Gemeindegebietsreform wurden am 1. Mai 1978 die Gemeinden Haibühl und Arrach zur neuen Gemeinde Arrach zusammengeschlossen.<ref></ref>
In Haibühl befinden sich das Rathaus und die Volksschule (Grundschule) Arrach/Haibühl mit Turnhalle.<ref>Grundschule Arrach in Haibühl in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und KultusVorlage:Abrufdatum</ref> Der neu gestaltete Dorfplatz prägt die Mitte des Pfarrdorfes.
Pfarrkirche St. Wolfgang
Die ab 1654 erbaute Wolfgangkapelle wurde 1859/60 durch einen Altarraum und eine Sakristei erweitert. Nach dem Abriss des Turmes im Jahr 1866 entstand 1892 ein neuer Turm, der 1927 um ein Obergeschoss ergänzt wurde. 1903/04 errichtete Johann Baptist Schott einen Teilneubau. Ihre jetzige Form erhielt die Pfarrkirche St. Wolfgang 1977/78 durch den Umbau in eine Saalkirche (O. Lenner). Die barocke Ausstattung blieb erhalten und der Turm bestehen.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />