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Hagenah (Heinbockel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gemeinde Heinbockel
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Wappen von Hagenah
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(700)&title=Hagenah 53° 33′ N, 9° 20′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(700) 53° 32′ 56″ N, 9° 19′ 33″ O
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Fläche: 13,55 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 700 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Hagenah , Gemeinde Heinbockel. In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 21726
Vorwahl: 04149
Lage von Hagenah in Niedersachsen
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Hagenah (plattdeutsch Hogenoh) ist eine Ortschaft im niedersächsischen Landkreis Stade. Sie gehört seit dem 1. Juli 1972 der Gemeinde Heinbockel in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten an. Am Südrand von Hagenah fließt die Schwinge entlang. Zu Hagenah gehören die Wohnplätze Willah und Willahermoor.

Geographie und Verkehrsanbindung

Geographische Lage

Hagenah liegt auf der Stader Geest an der Schwinge in der Nähe des Hohen Moors.

Nachbarorte

Siedlung Oldendorf Heinbockel Weißenmoor
Willah, Elmerheide Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Schwinge
Mulsum Fredenbeck

Verkehr

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 74, die von Bremervörde nach Stade führt. Die Kreisstraße 57 führt im Norden nach Heinbockel. Kleinere Nebenstraßen führen nach Mulsum und Oldendorf.

Der nächste Bahnanschluss besteht im ca. 10 km entfernten Hammah an die Niederelbebahn.

Geschichte

Vor- und Frühgeschichte

Eine vorgeschichtliche Besiedlung lässt sich durch die Steinkiste von Hagenah belegen, die aus der Bronzezeit (ca. 1500–1250 v. Chr.) stammt.

Verwaltungsgeschichte

Vor 1885 gehörte Hagenah zur Börde Oldendorf im Amt Himmelpforten, nach 1885 zum Kreis Stade und seit 1932 zum jetzigen Landkreis Stade.

Im Zuge der Gebietsreform ging die bis dahin selbstständige Gemeinde Hagenah mit ihren Ortsteilen Willah und Willahermoor zum 1. Juli 1972 in die Gemeinde Heinbockel auf.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1824<ref>C. H. C. F. Jansen: Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover. In Commission der Helwings̓chen Hofbuchhandlung, 1824 (google.de [abgerufen am 19. September 2019]).</ref> 15 Feuerstellen
1848<ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter: Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, 1848 (google.de [abgerufen am 19. September 2019]).</ref> 254 Leute, 34 Häuser
1871<ref>Prussia (Germany) Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung: Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871. Verlag des Königlichen Statistischen Bureaus, 1873 (google.de [abgerufen am 19. September 2019]).</ref> 272 Leute, 35 Häuser
1910<ref>Landkreis Stade. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Mai 2023; abgerufen am 19. Februar 2026.</ref> 324
1925<ref name=":0">Sitemap | Redaktionstest.net. Abgerufen am 19. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 315
1933<ref name=":0" /> 359
1939<ref name=":0" /> 313
2010 689

Religion

Hagenah ist evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zum Kirchspiel der Martinskirche in Oldendorf.

Kultur

Bauwerke

Vereine

Freiwillige Feuerwehr

Hagenah hat eine eigene Freiwillige Feuerwehr, die auch für ein ganzes Stück der B 74 zuständig ist und daher viel mit Unfällen zu tun hat.

1970 war die Feuerwehr noch mit einem Fahrzeug und zwei Anhängern ausgerüstet. Ein Anhänger war mit Gerätschaften für Brandbekämpfung und einer mit Gerätschaften für technische Hilfe ausgestattet. 1987 hat die Feuerwehr erstmals ein Löschgruppenfahrzeug vom Typ LF 8 gekriegt. 2014 erhielt die Feuerwehr ein neues Fahrzeug vom Typ HLF 10 (Kosten: rund 196 000 Euro).<ref>Michael Puttins: Willkommen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. August 2019; abgerufen am 19. September 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ein neues Feuerwehrhaus wurde 2006/08 erbaut.

TSV Hagenah

Der TSV Hagenah spielt in der 2. Faustball-Bundesliga.

Literatur

  • Bernhard Hellweeg, Friedrich Holst: Hügelgräber, Dörfer und Höfe. Die Geschichte der Dörfer Heinbockel und Hagenah. Dammann, Bliedersdorf 1989

Einzelnachweise

<references />