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Habaum

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Habaum
Habaum (der Rücken im Bild unten rechts) vom Taufersberg. Felsberge von links: Trettachspitze, Mädelegabel, Hochfrottspitze
Habaum (der Rücken im Bild unten rechts) vom Taufersberg. Felsberge von links: Trettachspitze, Mädelegabel, Hochfrottspitze
Höhe 1778 m ü. NHN
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Allgäuer Alpen, Zentraler Hauptkamm
Schartenhöhe 2 m
Koordinaten 47° 18′ 13″ N, 10° 16′ 0″ OKoordinaten: 47° 18′ 13″ N, 10° 16′ 0″ O
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Erstbesteigung durch Einheimische

Der Habaum<ref name="Steiner"/> ist ein Bergrücken, der als Fortsetzung der Linkerskopf-Nordflanke<ref name="Steiner"/><ref name="Seibert"/> nach Norden zieht und das Bacherloch vom Rappenalptal trennt. Er hat Höhenpunkte von 1.778 m bzw. 1.713,4 m. In den Karten<ref name="BayernAtlas"/> und in der alpinen Literatur<ref name="Seibert"/> wird er oft falsch als Heubaum bezeichnet.

Obwohl der Habaum nur einen Rücken darstellt, hat er dennoch touristisches Interesse, denn über ihn verläuft der landschaftlich eindrucksvollste Anstieg auf den Linkerskopf. Den Habaum erreicht man nur weglos über steiles Gras von Petersälpele, wobei alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt notwendig sind. Die in älteren Karten teilweise noch eingezeichneten Wege sind alle verfallen.

Literatur

  • Thaddäus Steiner: Die Flurnamen der Gemeinde Obersdorf im Allgäu, München, Selbstverlag des Verbandes für Flurnamenforschung in Bayern, 1972
  • Zettler/Groth: Alpenvereinsführer Allgäuer Alpen. München, Bergverlag Rudolf Rother 1984. ISBN 3-7633-1111-4

Einzelnachweise

<references> <ref name="Steiner">Thaddäus Steiner: Allgäuer Bergnamen. Lindenberg: Kunstverlag Josef Fink, 2. Auflage, 2008, ISBN 978-3-8987-0389-5 (S. 137).</ref> <ref name="Seibert">Dieter Seibert: Allgäuer und Ammergauer Alpen mit Tannheimer Bergen. Alpenvereinsführer. München: Bergverlag Rother, 18. Auflage, 2013, ISBN 978-3-7633-1126-2 (S. 214).</ref> <ref name="BayernAtlas">BayernAtlas - der Kartenviewer des Freistaates Bayern. Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, abgerufen am 1. Dezember 2024.</ref> </references>