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Hüttung (Selbitz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hüttung
Stadt Selbitz
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(107)&title=H%C3%BCttung 50° 18′ N, 11° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(107) 50° 18′ 12″ N, 11° 46′ 14″ O
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Höhe: 566 m ü. NHN
Einwohner: 107 (8. Juni 2021)<ref name="Einwohner">Stadt Selbitz - Zahlen, Daten und Fakten. Abgerufen am 10. Oktober 2021.</ref>
Postleitzahl: 95152
Vorwahl: 09280

Hüttung (fränkisch: Hidding<ref>Jaques Crevorcel: Sedda und sedda - Gschichdla und Verschla und nuchawos in unnera Spraouch, 3. Ausgabe 2004, S. 24</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Selbitz im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hüttung liegt in der Gemarkung Dörnthal.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. Mai 2025.</ref>

Geografie

Das Dorf besteht aus mehreren verstreut liegenden Siedlungen. Im Osten fließt der Rothenbach vorbei im Westen wird der Ort von der Kreisstraße HO 27 tangiert, die nach Selbitz zur Staatsstraße 2195 (2 km nordwestlich) bzw. nach Mühldorf verläuft (1,7 km südöstlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Bahnstrecke Hof–Bad Steben kreuzend nach Rothenbürg (1 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. Mai 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Hüttung gehörte zur Realgemeinde Dörnthal. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hüttung aus zehn Anwesen (1 Gut mit Wirtshaus, 2 Tropfhäuser). Die Hochgerichtsbarkeit hatte teils das bayreuthische Vogteiamt Schauenstein, teils das bayreuthische Verwaltungsamt Selbitz. Grundherren waren

Von 1797 bis 1810 unterstand Hüttung dem Justiz- und Kammeramt Naila. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Hüttung dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Selbitz<ref name="OV 1820"/> und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Dörnthal zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Hüttung am 1. April 1971 nach Selbitz eingemeindet.<ref>Selbitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 3. Mai 2025.</ref>

Baudenkmäler

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ehemalige Baudenkmäler
  • Haus Nr. 3: Wohnstallhaus mit Frackdach, zweites Drittel des 18. Jahrhunderts; Erdgeschoss verputzt massiv, Obergeschoss Fachwerk mit Lehmziegelausfachung, Giebeldreieck mit verbrettertem Ständerwerk. Das für die Gegend charakteristische Haus ist baufällig.<ref name="L32">K.-L. Lippert: Landkreis Naila, S. 32. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen. Ursprüngliche Hausnummerierung.</ref>
  • Haus Nr. 14: Zweigeschossiges Wohnstallhaus mit Halbwalmdach über hölzernem Traufgesims; Erdgeschoss und Obergeschoss-Wohnteil verputzt massiv, über Stall Fachwerk, südseitig verputzt, auf der Nordseite verbrettert; Backofenanbau an der nördlichen Langseite. Scheitelstein der Wohnungstür bezeichnet „JNF 1849“ (=Johann Nikol Fischer).<ref name="L32"/>

Einwohnerentwicklung

Jahr 001819 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002021
Einwohner 70 146 156 129 82 96 126 124 114 127 107
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 18 22 20 19 23 38
Quelle <ref name="OV 1820">Vorlage:Ober-Mainkreis 1820 Dort als Hütting aufgelistet.</ref> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 918, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1091, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1039 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1089 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1124 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 972 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 715 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 157 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 308 (Digitalisat).</ref> || <ref name="Einwohner"/>

Religion

Hüttung ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Selbitz gepfarrt.<ref name="Kö289"/><ref name="OV 1961"/>

Literatur

Weblinks

Fußnoten

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Selbitz (Oberfranken)