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Hüttenrode (Haina)

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Hüttenrode
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(41)&title=H%C3%BCttenrode 51° 3′ N, 9° 2′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(41) 51° 2′ 57″ N, 9° 2′ 9″ O
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Höhe: 450 (440–460) m ü. NHN
Fläche: 1,15 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 41 (31. Dez. 2025)<ref name="DF">Einwohnerzahlen – Gemeinde Haina (Kloster). Abgerufen am 14. April 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 35114
Vorwahl: 06456
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Hüttenrode ist der zweitkleinste Ortsteil der Gemeinde Haina (Kloster) im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Geographie

Hüttenrode liegt im Kellerwald innerhalb des Naturparks Kellerwald-Edersee. Es befindet sich 4,7 km nordöstlich des Hainaer Kernorts und 2 km (jeweils Luftlinie) westsüdwestlich des Bad Wildunger Ortsteils Armsfeld. Durch Hüttenrode verläuft die Kreisstraße 47.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Hüttenrode erfolgte im Jahr 1327 unter dem Namen Hotinrode in einer Urkunde des Klosters Haina.<ref name="lagis" /> Zum damaligen Zeitpunkt war der Ort eine Wüstung. Im 14. Jahrhundert befand sich Hüttenrode im Besitz des Klosters.<ref name="lagis" />

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die damals selbstständige Gemeinde Hüttenrode zum 1. Juli 1971, freiwillig mit fünf weiteren Gemeinden, in die Gemeinde Haina/Kloster (damalige Schreibweise) als Ortsteil eingegliedert.<ref>Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Juni 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 28, S. 1117, Punkt 988; letzter Abs. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 5,0 MB]).</ref><ref name="Destatis" /> Für Hüttenrode wurde wie für die übrigen Ortsteile von Haina (Kloster) ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.<ref>Hauptsatzung. (PDF; 364 kB) §; 6. In: Webauftritt. Gemeinde Haina (Kloster), abgerufen im Februar 2019.</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Hüttenrode 39 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 3 Einwohner unter 18 Jahren, 15 waren zwischen 18 und 49, 15 zwischen 50 und 64 und 3 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 12 Haushalten. Davon waren keine Singlehaushalte, 6 Paare ohne Kinder und 6 Paare mit Kindern, sowie keine Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 9 Haushaltungen leben keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Hüttenrode: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2019
Jahr  Einwohner
1834
  
79
1840
  
76
1846
  
65
1852
  
67
1858
  
70
1864
  
69
1871
  
60
1875
  
69
1885
  
62
1895
  
72
1905
  
65
1910
  
60
1925
  
55
1939
  
40
1946
  
64
1950
  
62
1956
  
48
1961
  
39
1967
  
45
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
39
2019
  
46
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Haina (Kloster)<ref name= "DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Religionszugehörigkeit

• 1895: 62 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 39 evangelische (= 100 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Religion

Hüttenrode bildet mit Battenhausen und Löhlbach ein evangelisches Kirchspiel.

Infrastruktur

Eine Bushaltestelle wird regelmäßig angefahren. Die Einwohner leben zum größten Teil von Landwirtschaft und Vermietung einiger Ferienwohnungen.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Destatis"></ref> <ref name="lagis">Hüttenrode, Landkreis Waldeck-Frankenberg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 8. Juli 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 48 und 104, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

Weblinks

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