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Hünenburg (Meschede)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hünenburg in Meschede
Datei:Hünenburg Meschede 2010.jpg
Mauer der Vorburg

Mauer der Vorburg

Staat [[|]]
Ort Meschede
Entstehungszeit 9. bis 10. Jahrhundert
Burgentyp Höhenburg
Erhaltungszustand Wallreste, geringe Gebäudereste
Geographische Lage 51° 21′ N, 8° 18′ OKoordinaten: 51° 21′ 11,9″ N, 8° 18′ 0″ O
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Vorlage:Karte in einer Ecke
Datei:Karte der Hünenburg in Meschede.png
Die Anlage der Hünenburg
Datei:Hünenburg Meschede Geländemodell.jpg
3D-Ansicht des digitalen Geländemodells

Die Hünenburg ist eine Wallanlage östlich der Innenstadt von Meschede auf einem Bergvorsprung nördlich der Ruhr.

Die Burg stammt aus der Zeit zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 5. November 2011 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> Kleinfunde werden auf das 9. Jahrhundert datiert. In den Mescheder Urkunden wird sie nicht erwähnt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 5. September 2014 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Altertumskommission für Westfalen führte zwischen 1909 und 1914 an der Hünenburg mehrere Ausgrabungen durch. Die Burg verfügte über zwei Wallgräben, die heute noch erkennbar sind und durch einen Rundwanderweg erschlossen sind.

Der äußere Bering ist 2,8 Hektar und der innere 0,8 Hektar groß. Die innere Burg hat in nordsüdlicher Richtung eine Länge von rund 120 Metern und in westöstlicher Richtung eine Breite von ca. 65 Metern. Die Burg verfügte über fünf Tore, eine Zisterne und einen Turm. Reste von Gebäuden an der Innenseite der Kernwerkmauer stammen aus einer späteren Bauphase. Sie weisen darauf hin, dass es sich nicht nur um eine Fluchtburg, sondern um eine andauernd besetzte Burg eines Adligen handelte. Die Burg könnte der Stammsitz des sich später Grafen von Werl nennenden Adelsgeschlechts gewesen sein.<ref>Alfred K. Hömberg: Zwischen Rhein und Weser. Aufsätze und Vorträge zur Geschichte Westfalens. Münster, 1969 S. 39</ref> Auf dem Gelände der früheren Vorburg befindet sich heute ein Grillplatz.

Literatur

  • Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Bd. 3 Nordrhein-Westfalen. Stuttgart 1970, S. 512
  • Philipp R. Hömberg: Die Hünenburg bei Meschede, Hochsauerlandkreis (= Frühe Burgen in Westfalen 1). Münster 1983 Digitalisat. Völlig überarbeitete Neuausgabe: Leo Klinke: Die Hünenburg bei Meschede, Hochsauerlandkreis. Münster, 2020 Kurzinfo und Zugang zum Digitalisat
  • Torsten Capelle: Wallburgen in Westfalen-Lippe (= Frühe Burgen in Westfalen Sonderband 1). Altertumskommission für Westfalen, Münster 2010, Skriptfehler: Ein solches Modul „URIutil“ ist nicht vorhanden., S. 20 Nr. FBW 1 Digitalisat

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende