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Höllenstein (Wienerwald)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Höllenstein
Gipfelregion mit Julienturm und Höllensteinhaus
Gipfelregion mit Julienturm und Höllensteinhaus
Höhe 645 m ü. A.
Lage Niederösterreich
Gebirge Wienerwald
Dominanz 7 km → Anninger
Schartenhöhe 175 m ↓ Sulzer Höhe
Koordinaten 48° 5′ 46″ N, 16° 11′ 15″ OKoordinaten: 48° 5′ 46″ N, 16° 11′ 15″ O
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Höllenstein (Wienerwald) (Niederösterreich)
Höllenstein (Wienerwald) (Niederösterreich)
Gestein Hauptdolomit
Alter des Gesteins KarniumNorium
Besonderheiten Höllensteinhaus mit Julienturm (AT)

Der Höllenstein ist ein 645 m ü. A. hoher Berg im Wienerwald in Niederösterreich.

Das gesamte Gebiet liegt im Biosphärenpark des Wienerwaldes sowie im Naturpark Föhrenberge. Eigentümer des Mischwaldes sind größtenteils die Österreichischen Bundesforste.

Am bewaldeten Gipfel steht das Höllensteinhaus, ein Naturfreundehaus, mit dem rund 10 Meter<ref>Julienturm im ÖsterreichWiki</ref> hohen Julienturm als Aussichtswarte, die 1880 errichtet und 1896 umgestaltet sowie für eine bessere Fernsicht erhöht wurde.<ref>Correspondenzen. Mödling. Am Julienthurm.. In: Badener Bezirks-Blatt, 1. August 1896, S. 4, oben Mitte (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/bbb</ref>

Der Höllenstein ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflügler aus dem Raum Wien. Der Gipfel liegt im Gemeindegebiet von Kaltenleutgeben im Bezirk Mödling; Aufstiege auf breiten Wanderwegen gibt es aber von verschiedenen Seiten. Die steileren Aufstiege beginnen bei Kaltenleutgeben und Wassergspreng, während die flacheren Aufstiege von Gießhübl oder von Sittendorf (Gemeinde Wienerwald) ausgehen.

Am 23. Juni 2007 brannte das Höllensteinhaus teilweise ab.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Einsatzbericht des Roten Kreuzes Brunn</ref> Kurze Zeit später, in der Nacht auf den 26. Juni 2007 brannte die Schutzhütte neuerlich, diesmal bis auf die Außenmauern ab. Im Jahr 2009 wurde die Hütte wieder neu aufgebaut und eröffnet.

Am südwestlichen Hang in Richtung Kaltenleutgeben befinden sich einige Höhlen in etwa 540 m ü. A., wovon die größte die Geoleshöhle ist. Sie wurde 1930 entdeckt und trägt die Katasternummer 1915/9. Der Name setzt sich aus den abgekürzten Vornamen der Entdecker (GEorg, OLga, ElSe) zusammen. In ihr wurden auf Grund archäologischer Forschungen im Jahr 1950 römische Keramikreste gefunden. Auch von hallstattzeitlichen Funden wurde berichtet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Erich Kailer: Radiästhetische Angaben und Geschichten über Mystische Plätze und Kraftplätze in Kaltenleutgeben – Geoleshöhle (Memento vom 29. Mai 2010 im Internet Archive)</ref><ref>Helga und Wilhelm Hartmann: Die Geoleshöhle und zwei kleine Nachbarn am Höllenstein. In: Höhlenkundliche Mitteilungen des Landesvereines für Höhlenkunde in Wien und Niederösterreich. Wien, 1998, Heft 5, S. 65f. (PDF 2,2 MB)</ref>

Bildergalerie

Literatur

  • Fritz Peterka: Wien – Wienerwald, Bergverlag Rother, München 2012, 7. Auflage ISBN 978-3-7633-4188-7

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>