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Höhenzug Pandivere

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Koordinaten: 58° 56′ N, 26° 22′ O

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Datei:Ebavere Hill.jpg
Blick vom Gipfel des Bergs Ebavere mägi

Der Höhenzug Pandivere (estnisch Pandivere kõrgustik, baltendeutsch: Pantifersche Höhen<ref>Hans Feldmann, Heinz von Zur Mühlen, Gertrud Westermann: Baltisches historisches Ortslexikon: Estland (einschliesslich Nordlivland). Böhlau Verlag, Köln Weimar 1985.</ref>) erhielt seinen Namen nach dem Dorf Pandivere in der nordestnischen Landgemeinde Väike-Maarja im Kreis Lääne-Viru. Er ist der größte Höhenzug in Estland.

Der Höhenzug erstreckt sich im Norden zwischen Rakvere und Paide und fällt dann nach Süden in Richtung des Võrtsjärv sanft ab.<ref>Thea Karin: Estland. Kulturelle und landschaftliche Vielfalt in einem historischen Grenzland zwischen Ost und West. Köln 1994 (= DuMont Kunst- und Landschaftsführer) ISBN 3-7701-2614-9, S. 11</ref> Er besteht vornehmlich aus Kalkstein. Die höchsten Erhebungen sind der Emumägi (mit 166 m gleichzeitig die höchste Erhebung Nordestlands), der Kellavere mägi (156 m) und der Ebavere mägi (146 m).

Seit 1988 sind die Quelle, Flüsse und das Grundwasser des Höhenzugs Pandivere staatliches Wasserschutzgebiet. Die reichhaltige Karstlandschaft umfasst eine Schutzfläche von insgesamt 350.875 Hektar. Während der sowjetischen Besetzung Estlands wurde die Natur stark militärisch und landwirtschaftlich in Anspruch genommen. Vor allem die starke Düngung hatte schwere Umweltschäden hinterlassen.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>