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Göttnitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Göttnitz
Stadt Zörbig
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(373)&title=G%C3%B6ttnitz 51° 38′ N, 12° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(373) 51° 38′ 13″ N, 12° 3′ 39″ O
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Fläche: 7,72 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 373 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Göttnitz, Stadt Zörbig. In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 2004
Postleitzahl: 06780
Vorwahl: 034956
Datei:Göttnitz in Zörbig.svg
Karte
Lage von Göttnitz in Zörbig
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Datei:Göttnitz, Dorfplatz (2).jpg
Dorfplatz

Göttnitz ist eine Ortschaft innerhalb der Stadt Zörbig im Landkreis Anhalt-Bitterfeld (Sachsen-Anhalt). Sie besteht aus den Ortsteilen Göttnitz und Löbersdorf, welche zwei der 18 Orte sind, die gemeinsam die Stadt Zörbig bilden.

Geografie

Göttnitz liegt südlich der Fuhneaue.

Geschichte

Göttnitz wurde 1161 erstmals urkundlich erwähnt. Nördlich des Orts befindet sich ein frühdeutscher Wallberg, der seinen Ursprung in slawischer Zeit hat. Göttnitz gehörte als schriftsässiger Ort zum Rittergut Ostrau.<ref>Das Rittergut Ostrau und seine Orte im Buch „Geographie für alle Stände“, S. 519</ref> Der Ort bildete bis 1815 mit dem Ostrauer Gutsanteil von Löbersdorf eine zum kursächsischen Amt Delitzsch gehörige Exklave.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 56 f.</ref> Umgeben war der Ort im Norden jenseits der Fuhne vom Fürstentum Anhalt, im Osten und Süden vom kursächsischen Amt Zörbig und im Westen von der zum hochstiftlich-merseburgischen Amt Lauchstädt gehörigen Exklave Cösseln unter kursächsischer Oberhoheit. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem Landkreis Bitterfeld im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.<ref>Der Landkreis Bitterfeld im Gemeindeverzeichnis 1900. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2024; abgerufen am 4. September 2025.</ref>

Der Nachbarort Löbersdorf wurde am 20. Juli 1950 nach Göttnitz eingemeindet.<ref>Löbersdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie</ref> Am 1. März 2004 wurde die ehemalige Gemeinde Göttnitz mit ihrem Ortsteil Löbersdorf als Ortschaft in die neue Einheitsgemeinde Stadt Zörbig eingegliedert.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004</ref>

Sehenswürdigkeiten

Im Ort befindet sich eine Kirche mit Fachwerk-Dachreiter sowie ein Bauernstein.

Verkehrsanbindung

Göttnitz ist über die Kreisstraßen 2062 und 2063 an die Bundesstraße 183 sowie die Landesstraße 144 angebunden. Zudem liegt Göttnitz östlich der Bahnstrecke Halle (Saale)–Köthen–Magdeburg. Der nächste Bahnhof befindet sich im südlichen Nachbarort Stumsdorf. Nach Norden ist der Ort durch die Fuhneaue abgeschnitten, nach Westen durch die Eisenbahn, so dass in diese Richtungen nur einfach Wege führen.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Göttnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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