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Gödens

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Gödens
Gemeinde Sande
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1792)&title=G%C3%B6dens 53° 29′ N, 7° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1792) 53° 29′ 21″ N, 7° 58′ 22″ O
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Fläche: 21,68 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Gödens</ref>
Einwohner: 1792<ref name="geo" />
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 26452
Vorwahl: 04422
Lage von Gödens in Niedersachsen

Gödens war bis 1972 eine Gemeinde im Landkreis Wittmund in Niedersachsen und ist heute eine Gemarkung der Gemeinde Sande im niedersächsischen Landkreis Friesland.<ref name="geo" />

Geographie

Gödens nimmt die westliche Hälfte der Gemeinde Sande ein. Die größten Ansiedlungen sind die Dörfer Neustadtgödens und Dykhausen sowie die Weiler Altgödens und Gödens mit dem Schloss Gödens. Weitere Wohnplätze sind Hebrighausen, Loppelt, Marschhausen, Schleepens, Silland, Tichelboe und Wedelfeld.

Geschichte

Datei:Schloss Goedens48.jpg
Schloss Gödens

Der heutige Ortsteil Gödens hat den Umfang der im 15. Jahrhundert entstandenen Herrlichkeit Gödens. Diese gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Fürstentum Ostfriesland, das seit 1744 zu Preußen gehörte. Von 1806 bis 1810 gehörte Gödens zum napoleonischen Satellitenstaat Königreich Holland und von 1811 bis 1813 direkt zum Kaiserreich Frankreich. Dort gehörte Gödens zum Kanton Rüstringen des Departements Ost-Ems. 1814 fiel der Ort an das Königreich Hannover, wo aus der Herrlichkeit Gödens die Vogtei Gödens im Amt Friedeburg wurde. Neustadtgödens wurde zu einer eigenen Gemeinde, während der Rest der alten Herrlichkeit die Gemeinde Gödens bildete.<ref name="harseim" /> Beide Gemeinden kamen 1859 zum Amt Wittmund, fielen 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörten dort seit 1885 zum Kreis Wittmund.

Am 1. April 1951 wurde Neustadtgödens nach Gödens eingemeindet. Die Gemeinde Gödens, die nun wieder den Umfang der historischen Herrlichkeit hatte, wurde im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Sande und wechselte dadurch aus dem ostfriesischen Landkreis Wittmund in den oldenburgischen Landkreis Friesland.<ref name="grenz">Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1951 und 1972</ref>

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Gödens bis 1951 (ohne Neustadtgödens)
Jahr Einwohner Quelle
1823 0943 <ref name="arends">Friedrich Arends: Erdbeschreibung des Fürstenthums Ostfriesland und des Harlingerlandes. Wittwe Hyner & Sohn, Emden 1824, S. 187 (google.de).</ref>
1845 1091 <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 37 (google.de).</ref>
1871 0900 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1895 0796 <ref name="v1895">Volkszählung 1895</ref>
1910 0832 <ref>Volkszählung 1910</ref>
1925 0776 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 0742 <ref name="demand" />
1950 1073 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
Gemeinde Gödens von 1951 bis 1972 (mit Neustadtgödens)
Jahr Einwohner Quelle
1956 1627 <ref name="isys" />
1961 1590 <ref name="isys" />
1970 1603 <ref name="isys" />

Verkehr

Der Ems-Jade-Kanal und die Bundesstraße 436 von Sande nach Weener verlaufen quer durch Gödens.

Sport

Die SV Gödens 1952 hat unter anderem Abteilungen für Fußball, Turnen, Tischtennis und Volleyball.<ref>Website der SV Gödens</ref>

Weblinks

Commons: Gödens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein