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Gyrus supramarginalis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Gray726.svg
Der Gyrus supramarginalis schlingt sich um das Ende der Fissura sylvii.
Datei:Supramarginal gyrus animation small.gif
Position in beiden Gehirnhälften (rot markiert)

Der Gyrus supramarginalis<ref name="FCAT">Federative Committee on Anatomical Terminology (1998). Terminologia Anatomica. Stuttgart: Thieme</ref> ist eine Windung (Gyrus) der Großhirnrinde und befindet sich in beiden Großhirn-Hälften am Übergang von Scheitel-, Schläfen- und Hinterhauptlappen, wird jedoch dem Scheitellappen zugerechnet. Er schlingt sich um das hintere Ende der Fissura Sylvii.

Histologie

Histologisch entspricht er dem Brodmann-Areal 40.

Topologie

Rostral des Gyrus supramarginalis liegt das für das Sprachverständnis wesentliche Wernicke-Areal. Caudal befindet sich der Gyrus angularis, dorsal der Lobulus parietalis inferior<ref name="Trepel">Neuroanatomie, Martin Trepel, 1. Auflage (1995), Urban & Schwarzenberg, ISBN 3-541-13431-3</ref>.

Funktion

Die Schädigung des Gyrus supramarginalis der sprachdominanten Gehirnhälfte kann zu einem Gerstmann-Syndrom führen.

Einzelnachweise

<references/>