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Gymnocalycium bayrianum

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Gymnocalycium bayrianum
Datei:Gymnocalycium bayrianum pm.jpg

Gymnocalycium bayrianum

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Gymnocalycium
Art: Gymnocalycium bayrianum
Wissenschaftlicher Name
Gymnocalycium bayrianum
H.Till
Datei:Gymnocalycium bayrianum GN88-69.JPG
Gymnocalycium bayrianum GN88-69
Datei:Gymnocalycium bayrianum 30436.JPG
Früchte von Gymnocalycium bayrianum

Gymnocalycium bayrianum ist eine Pflanzenart in der Gattung Gymnocalycium aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton bayrianum ehrt Alfred Bayr (1905–1970), einen Kakteenliebhaber und ehemaligen Präsidenten der Gesellschaft Österreichischer Kakteenfreunde.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 24.</ref>

Beschreibung

Gymnocalycium bayrianum wächst einzeln mit blaugrünen, rötlich überhauchten, abgeflacht kugelförmigen Trieben und erreicht bei Durchmessern von bis zu 10 Zentimetern Wuchshöhen von 4 bis 5 Zentimeter. Es wird eine große Sprossrübe und eine Pfahlwurzel ausgebildet. Die sechs bis zehn Rippen sind an ihrer Basis breit und flach und oberhalb jeder Areole eingekerbt. Mitteldornen sind meist nicht vorhanden, manchmal wird jedoch einer ausgebildet. Die meist fünf zurückgebogenen, hellbraunen Randdornen besitzen eine dunklere Spitze und vergrauen im Alter. Sie sind bis zu 3 Zentimeter lang.

Die trichterförmigen, cremeweißen Blüten sind bis zu 3 Zentimeter lang und erreichen Durchmesser von 4 Zentimeter. Die graugrünen, bläulich überhauchten Früchte sind verlängert.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Gymnocalycium bayrianum ist in den argentinischen Provinzen Salta und Tucumán in Höhenlagen von 1000 bis 1500 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1987 durch Hans Till.<ref>Hans Till: Validierung einiger ungültig veröffentlichter Taxa von Gymnocalycium Pfeiffer. In: Kakteen und andere Sukkulenten. Band 38, Nummer 8, 1987, S. 191.</ref><ref>Hans Till: Ein schönes Gymnocalycium aus Nord-Argentinien Gymnocalycium bayrianum spec. n. In: Kakteen und andere Sukkulenten. Band 18, Nummer 12, 1967, S. 222–224.</ref> Ein nomenklatorisches Synonym ist Gymnocalycium spegazzinii subsp. bayrianum <templatestyles src="Person/styles.css" />(H.Till) Halda (1999).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Demaio, P. & Trevisson, M., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 311.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Gymnocalycium bayrianum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien