Gymnasium München/Moosach
| Gymnasium München/Moosach | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gymnasium München/Moosach Haupteingang | ||||||
| Schulform | Gymnasium | |||||
| Schulnummer | 0391 | |||||
| Gründung | 1973 (Schulgebäude seit 1976) | |||||
| Adresse | Gerastraße 6 80993 München | |||||
| Land | Bayern | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 48° 11′ 6″ N, 11° 31′ 8″ O
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| Träger | Landeshauptstadt München | |||||
| Schüler | 997 (Schuljahr 2024/25)<ref name="Schuldatenbank">Gymnasium München/Moosach in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und KultusVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||
| Lehrkräfte | 81 hauptamtliche (Schuljahr 2024/25)<ref name="Schuldatenbank"/> | |||||
| Leitung | Andreas Schaller<ref>Personen. Gymnasium München – Moosach, abgerufen am 22. November 2025.</ref> | |||||
| Website | www.gymnasium-muenchen-moosach.de/ | |||||
Das Gymnasium München/Moosach (kurz: GMM) ist ein 1973 gegründetes naturwissenschaftlich-technologisches und neusprachliches Gymnasium im Münchner Stadtbezirk Moosach.
Lage
Gemeinsam mit der Artur-Kutscher-Realschule und der Grundschule an der Gerastraße liegt das Gymnasium im 1976 fertiggestellten Schulzentrum zwischen Gera-, Leipziger, Merseburger und Feldmochinger Straße.
Geschichte
Das 1973 gegründete mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium begann am 13. September 1973 mit 162 Schülern in zwei Jahrgangsstufen im obersten Stockwerk des Möbelmarktes an der Allacher Straße 80 seinen Unterricht. Bereits im Schuljahr 1974/1975 gehörten der Schule 379 Schüler an. Am 19. Juni 1975 erfolgte das Richtfest des vorgesehenen Schulzentrums, dennoch konnte trotz weiter angestiegener Schülerzahlen erst nach endgültiger Fertigstellung im September 1976 der Schulbetrieb im neuen Gebäude aufgenommen werden.
Der Platzmangel im provisorisch genutzten Möbelmarktgebäude wurde besonders deutlich, als die vorweihnachtlichen Feier am 18. Dezember 1975 mit allen Reden und Aufführungen in vier Schichten abgehalten werden musste, damit alle Schüler teilnehmen konnten.
Die offizielle Eröffnung des Schulgebäudes erfolgte am 26. Juli 1977 in Anwesenheit des Bundesministers Hans-Jochen Vogel und des Münchner Oberbürgermeisters Georg Kronawitter. Erster Schulleiter war Oberstudiendirektor Waldemar Stürmer, der auch die Fächer Mathematik und Physik unterrichtete. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums im Jahr 1998 fand im Olympia-Einkaufszentrum eine Fotoausstellung über das GMM statt.
Der 1. FC Moosach wurde 1975 von Schülern der Klasse 6a unter der Leitung des Oberstudienrats Köppl gegründet.
Mit Abschluss des Schuljahres 2009/2010 endete die fast zwanzigjährige Amtszeit von Peter Riedner als Schulleiter des Gymnasiums München/Moosach, dem René Horak nachfolgte. Zu den Neuerungen von Horak zählte beispielsweise die Einführung einer Sportklasse speziell für junge Spitzensportler sowie – zusätzlich zu den bereits bestehenden Sportarbeitsgemeinschaften – die Förderung der Sportart Triathlon an dem Gymnasium.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Moosach · Gymnasium weitet Sportangebot für Schüler aus.] In: Münchner Wochenanzeiger. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Nachdem es mehrfach zu baulichen Problemen im Schulgebäude gekommen war,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Wasser in der Decke – Aula im Schulzentrum an der Gerastraße aus Sicherheitsgründen gesperrt.] In: Münchner Wochenanzeiger. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> wurde 2012 eine Sanierung des Schulgebäudes für 92 Millionen Euro beschlossen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Schulzentrum wird für 92 Millionen Euro saniert, umgebaut und erweitert.] In: Münchner Wochenanzeiger. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ein Neubau hätte kalkulierte Kosten von 116 Millionen Euro verursacht, scheiterte aber auch an mangelnder Verfügbarkeit geeigneter Flächen. Der Umbau wurde 2015 bis 2018 während des laufenden Schulbetriebs vorgenommen.
Namensgebung
Das Gymnasium München/Moosach ist neben dem Gymnasium Fürstenried, dem Gymnasium München-Trudering sowie dem Gymnasium München-Nord eines der vier Münchner Gymnasien, die nach den entsprechenden Stadtteilen bzw. Lage benannt sind.<ref name="liste">Abendzeitung München: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />AZ-Serie: „Schulen stellen sich vor“ (Übersicht der Münchener Gymnasien) ( vom 27. September 2007 im Internet Archive)</ref> Eine Initiative der SMV, den Schulnamen zu ändern, blieb ergebnislos. In einer Umfrage unter den Schülern im Jahr 2001 sprach sich eine Mehrheit dafür aus, den Namen beizubehalten.
Sprachenfolge
- Naturwissenschaftlich-technologischer Zweig
- 5. Klasse: Englisch (1. Fremdsprache)
- 6. Klasse: Französisch oder Latein (2. Fremdsprache)
- Sprachlicher Zweig
- 5. Klasse: Englisch
- 6. Klasse: Latein
- 8. Klasse: Französisch oder Spanisch
Besonderheiten
Innovative Schulversuche
Das GMM war eine von 44 MODUS21-Schulen und eines von 460 Mitgliedern im Netzwerk innovativer Schulen in Deutschland (NIS) der Bertelsmann-Stiftung.<ref name="nis">Bertelsmann Stiftung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Netzwerk innovativer Schulen in Deutschland (NIS) ( vom 8. Oktober 2007 im Internet Archive)</ref>
Wahlunterricht (Beispiele)
- Chor, Orchester, Big Band
- Schulspiel
- Italienisch, Spanisch, Polnisch, Chinesisch
- Informatik, Internet
- Psychologie, Pädagogik
- Existenzgründung
- Arbeitswelt/Studium
- Streitschlichtung
Sport
Umweltaktivitäten (Beispiele)
- Schulgarten
- Solaranlage
- 50/50-Energiesparprojekt
Infrastruktur
- Eigenes Schwimmbad
- Eigene Kletterhalle
- Eigene Mensa seit 2006
- Eigene Aula
- Sportplatz
Fördervereine
Viva la Moosica
Viva la Moosica ist der 1984 von Eltern und Pädagogen gegründete Musikförderverein des Gymnasiums München/Moosach e. V. Neben dem Angebot bei einer Bigband und einem Kammerorchester mitspielen zu können, haben die Schüler und Schülerinnen auch die Möglichkeit, kostenlos Musikinstrumente auszuleihen.
Schulförderverein
Ehemalige Schüler und Lehrer gründeten gemeinsam mit der Schulleitung und Vertretern des Elternbeirats im Jahr 1994 den Freunde des Gymnasiums München/Moosach e. V., der mit Bescheid vom 20. Juni 1996 durch das Finanzamt München für Körperschaften als gemeinnützig anerkannt wurde. Zuschüsse zu einer Vielzahl von schulischen Projekten tragen in den unterschiedlichsten Bereichen dazu bei, Bildung und Erziehung zu fördern.
Partnerschaften
- Unternehmen
- Schulen
- Elgin High School in Illinois
- Sportgymnasium Erfurt
- Schüleraustauschprogramme
Bekannte Schulangehörige
- Lehrkräfte
- Martin Grassl (* 1958): Filmmusikkomponist und Arrangeur, 1982–2024 hier als Lehrer für Big Band und Violine<ref>Martin Grassl - Teaching. Abgerufen am 31. Mai 2022.</ref>
- Bert Freyberger (* 1966): 2000–2003 hier Lehrer; später Professor für Geschichtsdidaktik an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg<ref name="freyberger">Universität Bamberg: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Werdegang: Prof. Dr. Bert Freyberger (Stand: 07/13) ( vom 7. Mai 2013 im Internet Archive)</ref>
- Ina Reinders (* 1979): mehrfache Deutsche Meisterin im Triathlon; seit 2010 hier Lehrerin
- Schüler
- Gerald Hertneck (* 1963), Großmeister im Schach
- Stefan Jakob Wimmer (* 1963), Ägyptologe
- Andreas Kaplan (* 1977), Wirtschaftswissenschaftler
- Faris Al-Sultan (* 1978), Triathlet
- Stephan Kling (* 1981), Fußballspieler
- Christian Köpke (* 1984), Internationaler Meister im Schach
- Thorsten Schulz (* 1984), Fußballspieler
- Lukas Hainer (* 1988), Künstler
- Dominik Krause (* 1990), Politiker
Weblinks
Einzelnachweise
<references />