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Guldenbach

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Vorlage:Infobox Fluss Der Guldenbach ist ein etwa 32,7 km langer, orographisch linker Nebenfluss der Nahe in Rheinland-Pfalz.

Name

Der Guldenbach wird 1345 (uff der Gollenbach) erstmals schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Farbe gold ab und bezieht sich wohl auf die Wasserfärbung.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Der Bach entspringt im Staatsforst Sankt Goar als Volkenbach nordwestlich von Erbach auf einer Höhe von Vorlage:Höhe. Auf seinem zunächst generell südwärts gerichteten Lauf fließen ihm zahlreiche kurze Nebenflüsse zu, darunter von links der Erbach. Ab dessen Mündung im Südwesten des Dorfes Erbach wird er Guldenbach genannt.

Im weiteren Verlauf fließt der Fluss an Rheinböllen vorbei und in nun in überwiegend südöstlicher Richtung durch Stromberg, Schweppenhausen, Windesheim und Guldental. Dabei trennt er den Soonwald im Südwesten vom Binger Wald im Nordosten, beides Teile des Hunsrücks. Sein weiterer Weg führt ihn am südlichen Ortsrand von Langenlonsheim vorbei. Am nördlichen Ortsrand von Bretzenheim mündet der Guldenbach auf einer Höhe von Vorlage:Höhe mit einer mittleren Wasserführung von 1 m³/s linksseitig in die Nahe.

Auf seiner 32,7 km langen Flussstrecke überwindet der Guldenbach einen Höhenunterschied von 305 m, was einem mittleren Sohlgefälle von 9,3 ‰ entspricht. Der Guldenbach entwässert sein 172,733 km² großes Einzugsgebiet über Nahe und Rhein in die Nordsee und gehört damit zum Flusssystem des Rheins.

Nebenflüsse

Wichtigste Nebenflüsse sind Neubrühlbach, Dichtelbach, Seibersbach, Dörrebach, Welschbach und Hahnenbach mit einem jeweils mehr als 10 km² großen Einzugsgebiet. Im Folgenden werden die Nebenflüsse des Guldenbachs in der Reihenfolge von der Quelle zur Mündung genannt, die von der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz geführt werden. Angegeben ist jeweils die orografische Lage der Mündung<ref name="TK25" />, die LängeVorlage:GeoQuelle, die Größe des EinzugsgebietsVorlage:GeoQuelle, die Höhenlage der Mündung<ref name="TK25" /> und die GewässerkennzahlVorlage:GeoQuelle.

Name Lage Länge
[km]
Einzugs­gebiet
[km²]
Mündungs­höhe
[m ü. NHN]
DGKZ
Bach vom Wackenbacher Kopf rechts 1,4 Vorlage:02,502 426 2549612Vorlage:0
Erbach links 2,7 Vorlage:03,757 392 2549616Vorlage:0
Albersbach rechts 2,3 Vorlage:03,403 387 2549618Vorlage:0
Neubrühlbach rechts 6,9 Vorlage:017,517 379 254962Vorlage:0
Dichtelbach links 4,3 Vorlage:011,256 369 2549632Vorlage:0
Pfädchensgraben links 1,6 Vorlage:02,487 312 2549636Vorlage:0
Tiefenbach links 3,7 Vorlage:04,926 287 254964Vorlage:0
Mühlgraben links 1,5 Vorlage:01,442 254 25496512Vorlage:0
Seibersbach rechts 8,7 Vorlage:017,882 253 2549652Vorlage:0
Dörrebach rechts 6,1 Vorlage:016,583 244 254966Vorlage:0
Welschbach links 6,4 Vorlage:010,543 234 2549672Vorlage:0
Eisbach rechts 1,3 Vorlage:01,698 187 2549674Vorlage:0
Steyerbach rechts 3,3 Vorlage:05,438 179 2549676Vorlage:0
Jungfernfloß rechts 1,5 Vorlage:02,200 169 2549678Vorlage:0
Windesheimer Bach rechts 1,0 Vorlage:02,543 169 25496794Vorlage:0
Hahnenbach links 9,6 Vorlage:017,322 158 254968Vorlage:0

Geschichte

Der Guldenbach war Energiequelle für zahlreiche Ölmühlen entlang seiner Ufer, die bekannteste darunter die Ölmühle in Schweppenhausen.

Umwelt

Im Oberlauf ist der Guldenbach ein grobmaterialreicher, silikatischer Mittelgebirgsbach (Typ 5), ab Stromberg ein silikatischer, fein- bis grobmaterialreicher Mittelgebirgsfluss (Typ 9). Die Gewässerstrukturgüte ist auf weiten Strecken stark verändert (Güteklasse V bis VI). Nur im Oberlauf und zwischen Rheinböllen und Stromberg gibt es einige Abschnitte mit einer besseren Strukturgüte. Im Bereich von Rheinböllen ist der Flusslauf sehr stark, in einigen Abschnitten auch vollständig verändert. In den Ortslagen am Flusslauf ist die Gewässerstruktur sehr stark bis vollständig verändert. Die Gewässergüte wird im Oberlauf bis Windesheim als gering belastet, im Unterlauf als mäßig belastet angegeben (Stand 2005).

Es kommen u. a. Groppen und Elritzen vor.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Normdaten