Zum Inhalt springen

Großfriesen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Großfriesen
Stadt Plauen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(748)&title=Gro%C3%9Ffriesen 50° 29′ N, 12° 12′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(748) 50° 29′ 17″ N, 12° 12′ 4″ O
 {{#coordinates:50,488|12,201|primary
dim=10000 globe= name=Großfriesen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 418 m
Fläche: 6,31 km²
Einwohner: 748 (31. Dez. 2002)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1996
Postleitzahl: 08541
Vorwahl: 03741
Datei:Plauen Stadtteil Großfriesen (303).svg
Karte
Lage von Großfriesen in Plauen

Großfriesen ist ein Stadtteil von Plauen im Stadtgebiet Ost. Der Ortsteil ist identisch mit der Gemarkung Großfriesen und stellt eine Ortschaft Plauens dar.

Geographie

Großfriesen liegt im Osten Plauens und grenzt an fünf weitere Stadtteile Plauens und an drei Ortsteile zweier Gemeinden des Vogtlandkreises.

Kleinfriesen Neuensalz
(Gemeinde Neuensalz)
Mechelgrün
(Gemeinde Neuensalz)
Tauschwitz,
Reusa mit Sorga
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Theuma
(Gemeinde Theuma)
Stöckigt Oberlosa,
Schloditz (Gemeinde Tirpersdorf)

Die Fläche der Ortschaft besteht zu 77,4 % aus Landwirtschaftlicher Nutzfläche und zu 14 % aus Wald. Die restliche Fläche sind Straßen, Wohn- und Industrieflächen.<ref name="Stadtentwicklung im VA">Gerd Kramer: Stadtentwicklung Plauen, Seite 64–65 in: Brigitte Unger, Werner Pöllmann u. a. (Hrsg.): Der Vogtlandatlas. Regionalatlas zur Natur, Geschichte, Bevölkerung, Wirtschaft und Kultur des Sächsischen Vogtlandes. 3. Auflage. Verlag Klaus Gumnior, Chemnitz 2007, ISBN 978-3-937386-18-8</ref>

Geschichte

Datei:Plauen Großfriesen, Villa Theumaer Weg 18.jpg
Denkmalgeschützte Villa am Theumaer Weg
Datei:Ehemalige Schule Großfriesen.jpg
Ehemalige Schule Großfriesen

Der Ort wurde 1267 als „Magno Vrizen“ erwähnt.<ref> Ernst Eichlerer, Volkmar Hellfritzsch, Johannes Richter: Die Ortsnamen des sächsischen Vogtlandes. 1. Das Namenbuch. In: Vogtlandmuseum Plauen (Hrsg.): Schriftenreihe des Vogtlandmuseums Plauen. Heft 50. Plauen 1985, S. 35.</ref> Es handelte sich um ein erweitertes Platzdorf in Blockflur. Der Ort gehörte bis ins 19. Jahrhundert zum Amt Plauen,<ref>Historisches Ortsverzeichnis Sachsen</ref> danach zur Amtshauptmannschaft Plauen und anschließend zum Landkreis Plauen, bis er im Zuge der Kreisreform am 1. Januar 1996 in die damals noch kreisfreie Stadt Plauen eingemeindet wurde<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1996</ref>.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl<ref>Einwohnerzahlen Großfriesens bis 1990 im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis. Abgerufen am 3. Februar 2011.</ref><ref>Vorlage:Regionalregister Sachsen</ref> <ref name="Stadtentwicklung im VA"/>:

  • 1925: 792
  • 1939: 832
  • 1946: 924
  • 1950: 857
  • 1964: 722
  • 1990: 536
  • 1991: 533
  • 1992: 533
  • 1993: 555
  • 1994: 646
  • 1995: 693
  • 2002: 748

Politik

Ortschaftsrat

Der Ortschaftsrat besteht seit der letzten Wahl am 26. Mai 2019 aus 8 Mitgliedern mit Vertretern Freien Wählergemeinschaft Großfriesen und der CDU.

Ehrenamtlicher Ortsvorsteher ist Wolf-Rüdiger Ruppin (CDU).

Die Ortschaftsratswahlen von 1999 bis 2019 hatten folgende Ergebnisse (zum Vergleich ist auch noch die letzte Wahl zum Gemeinderat 1994 mit aufgeführt):

Parteien und Wählergemeinschaften 2019<ref>Ergebnis der Wahl zum Ortschaftsrat am 26. Mai 2019. Abgerufen am 7. Oktober 2019.</ref> 2014<ref>Ergebnis der Wahl zum Ortschaftsrat am 25. Mai 2014. Abgerufen am 26. Mai 2014.</ref> 2009<ref>Ergebnis der Wahl zum Ortschaftsrat am 7. Juni 2009. Abgerufen am 3. Februar 2011.</ref> 2004<ref>Ergebnis der Wahl zum Ortschaftsrat am 13. Juni 2004. Abgerufen am 3. Februar 2011.</ref> 1999<ref>Ergebnis der Wahl zum Ortschaftsrat am 13. Juni 1999. Abgerufen am 3. Februar 2011.</ref> 1994<ref>Ergebnis der Wahl zum Gemeinderat am 12. Juni 1994. Abgerufen am 3. Februar 2011.</ref><ref group="A">1994 fand die letzte Wahl zum Gemeinderat der damals noch selbstständigen Gemeinde statt.</ref>
% Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
FWG Freie Wählergemeinschaft Großfriesen<ref group="A">1994 „Freie Wählervereinigung Großfriesen (FWV G)“</ref> 58,9 5 45,2 4 48,6 4 84,8 8 100<ref group="A">1999 trat nur die FWG zur Wahl an.</ref> 9 13,3 1
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 41,1 3 42,9 2<ref group="A">Die CDU hätte dem Wahlergebnis entsprechend mehr Ortschaftsräte stellen können, war aber nur mit zwei Kandidaten angetreten.</ref> 51,4 3 15,2 1 -- -- -- --
B’90/Grüne Bündnis 90/Die Grünen -- -- 12,0 1 -- -- -- -- -- -- -- --
FBV G Freie Bürgervereinigung Großfriesen -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- 71,5 8
EIG VfB Elektronik Großfriesen -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- 15,2 1
Gesamt 100 8 100 7 100 7 100 9 100 9 100 10
Wahlbeteiligung in % 73,0 58,2 47,3 43,0 53,5 83,6

<references group="A" />

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Haltestelle Großfriesen 2018.jpg
Haltestelle Großfriesen (2018)

Verkehr

An der westlichen Grenze der Ortschaft verläuft die Autobahn 72, die gleichzeitig als Europastraße 441 gilt. Durch die Ortschaft führt die Staatsstraße S 312, die die Bundesstraßen B 173 und B 169 verbindet. Zwischen 1923 und 1971 besaß Großfriesen eine Haltestelle an der Bahnstrecke Lottengrün–Plauen.

Großfriesen ist über die PlusBus-Linie 70 des Verkehrsverbunds Vogtland im Stundentakt mit Plauen, Rodewisch und Auerbach verbunden.

Weblinks

Commons: Großfriesen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende