Groß Sterneberg
Groß Sterneberg Gemeinde Hammah
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(302)&title=Gro%C3%9F+Sterneberg 53° 38′ N, 9° 23′ O
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dim=10000 | globe= | name=Groß Sterneberg | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Fläche: | 10,33 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Groß Sterneberg</ref> | |||||
| Einwohner: | 302<ref name="geo"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 29 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 21714 | |||||
| Vorwahl: | 04144 | |||||
Lage von Groß Sterneberg in Niedersachsen
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Groß Sterneberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Hammah im Landkreis Stade in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1972 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie
Das als Moorkolonie gegründete Reihendorf Groß Sterneberg liegt etwa zwei Kilometer nördlich von Hammah im ehemaligen Kehdinger Moor.<ref>Informationen zum Kehdinger Moor</ref> Zum Ortsteil gehört auch das einzelne Gehöft Villah.
Geschichte
In einem bis dahin unbesiedelten Teil des Kehdinger Moors wurde 1897 auf einer Sandinsel die Kolonie Groß Sterneberg gegründet.<ref>KuLaDig: Grabhügelfeld und Großsteingräber in Groß Sterneberg</ref> Zur Kultivierung des Sumpflandes und zum Bau der Wohnhäuser wurden Strafgefangene herangezogen, für deren Unterbringung ein heute noch bestehendes Gebäude errichtet wurde.<ref>Denkmalatlas Niedersachsen: Strafgefangenenunterkunft Groß Sterneberg</ref>
Das Gebiet hatte bis dahin den unbesiedelten Gutsbezirk Hochmoor im Kreis Stade der preußischen Provinz Hannover gebildet. Zu Anfang der 1900er Jahre wurde der Gutsbezirk Hochmoor in Gutsbezirk Groß Sterneberg umbenannt.<ref name="gvz"/> Der Gutsbezirk wurde am 1. November 1919 in die Gemeinde Groß Sterneberg umgewandelt.<ref>genealogy.net: Groß Sterneberg</ref> Die Gemeinde erfuhr am 1. Oktober 1938 eine Vergrößerung, als der Hof Villah der aufgelösten Gemeinde Einstellige Höfe eingegliedert wurde.<ref name="demand"/>
Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Groß Sterneberg am 1. Juli 1972 in die Gemeinde Hammah eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1972</ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1895 | 0 | <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref> |
| 1905 | 87 | <ref>Volkszählung 1905</ref> |
| 1910 | 175 | <ref name="gvz">Kreis Stade. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. August 2022; abgerufen am 20. Februar 2026.</ref> |
| 1925 | 213 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 282 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 411 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 333 | <ref name="isys"/> |
| 1970 | 334 | <ref name="isys"/> |
Bau- und Bodendenkmale
In Groß Sterneberg stehen das 1912 erbaute Gutshaus mit seinem Hoftor sowie die 1897 errichtete Strafgefangenenunterkunft unter Denkmalschutz. Im Ortsteil Groß Sterneberg liegen auch die Großsteingräber bei Hammah.
Infrastruktur
Groß Sterneberg hat eine eigene Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Groß Sterneberger Straße 76.<ref>Freiwillige Feuerwehr Groß Sterneberg</ref>
Einzelnachweise
<references /> Vorlage:Hinweisbaustein