Groß Linde
Groß Linde Stadt Perleberg
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(45)&title=Gro%C3%9F+Linde 53° 7′ N, 11° 54′ O
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| Höhe: | 43 m | |||||
| Fläche: | 4,4 km² | |||||
| Einwohner: | 45 (1. Jan. 2011)<ref name="SP">Groß Linde auf www.stadt-perleberg.de, offizielle Internetseite der Stadt Perleberg. Abgerufen am 9. Dezember 2011.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 10 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 19348 | |||||
| Vorwahl: | 03876 | |||||
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Groß Linde ist ein Ortsteil der Stadt Perleberg im Landkreis Prignitz. In dem Rundlingsdorf leben 45 Einwohner.
Geografie
Groß Linde liegt im Nordosten der Stadt Perleberg. Südlich benachbart ist der Perleberger Ortsteil Lübzow. Im Westen schließt sich der Ortsteil Groß Buchholz, im Norden der Ortsteil Gramzow an. Im Osten grenzt Groß Linde an die Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) mit ihrem Gemeindeteil Klein Linde.
Der nördliche Abschnitt der Westgrenze von Groß Linde folgt dem Schlatbach, bevor dieser sich nach Südosten wendet und dann ganz auf dem Gebiet von Groß Linde verläuft. Die südliche Grenze des Ortes wird durch die Stepenitz markiert. Entlang der Stepenitz und dem Unterlauf des Schlatbaches erstreckt sich das Naturschutzgebiet Stepenitz.<ref name="VNatSch Stepenitz" />
Geschichte
Die erste bekannte urkundliche Erwähnung von Groß Linde stammt aus dem Jahre 1345 (groten lynde).<ref>Sophie Wauer: Brandenburgisches Namenbuch. Teil 6. Die Ortsnamen der Prignitz. Weimar 1989, ISBN 3-7400-0119-4, S. 160.</ref> Zu dieser Zeit war Groß Linde im Besitz der Ritter von Quitzow.<ref name="Enders Prignitz 2000" />
Am 1. Juli 1950 wurde Lübzow nach Groß Linde eingemeindet. Am 1. Januar 1974 musste Groß Linde die eigene Selbständigkeit aufgeben. Die Gemeinde wurde in die Kreisstadt Perleberg eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.</ref>
Bauwerke
Die einschiffige Kirche von Groß Linde wurde 1862 von Friedrich August Stüler erbaut. Ihr Turm mit quadratischem Grundriss ist bereits aus der Ferne gut zu sehen.<ref>Die Kirche in Groß Linde auf www.kirchenkreis-prignitz.de, abgerufen am 10. Dezember 2011.</ref>
Einwohnerentwicklung
| Datum | Einwohnerzahl |
|---|---|
| 1800 | 100<ref name="Ortslexikon">Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil I Prignitz. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1962, S. 225 f.</ref> |
| 1817 | 97<ref name="Ortslexikon" /> |
| 1840 | 99<ref name="Ortslexikon" /> |
| 1858 | 104<ref name="Ortslexikon" /> |
| 1895 | 98<ref name="Ortslexikon" /> |
| 1925 | 89<ref name="Ortslexikon" /> |
| 1939 | 141<ref name="Ortslexikon" /> |
| 1946 | 227<ref name="Ortslexikon" /> |
| 11. Jan. 2011 | 45<ref name="SP" /> |
| 31. Dez. 2012 | 46<ref>Michael Beeskow: 12 188 Menschen lebten in Perleberg am 31. Dezember 2012. MAZ, 19. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. März 2016; abgerufen am 20. Januar 2013. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> |
Literatur
- Historisches Ortslexikon für Brandenburg – Teil 1 – Prignitz – A–M. Bearbeitet von Lieselott Enders. In: Klaus Neitmann (Hrsg.): Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (Staatsarchiv Potsdam) – Band 3. Begründet von Friedrich Beck. Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2012, ISBN 978-3-88372-032-6, S. 513 ff.
Weblinks
- Groß Linde im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
- Groß Linde auf www.stadt-perleberg.de
Einzelnachweise
<references> <ref name="VNatSch Stepenitz">Verordnung über das Naturschutzgebiet „Stepenitz“ vom 23. Juli 2004. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg Teil II, Nr. 26, vom 16. September 2004, S. 678. Abgerufen von www.bravors.brandenburg.de am 9. Dezember 2011.</ref> <ref name="Enders Prignitz 2000">Lieselott Enders: Die Prignitz – Geschichte einer kurmärkischen Landschaft vom 12. bis 18. Jahrhundert. Verlag für Berlin-Brandenburg GmbH, Potsdam 2000. 1. Auflage, S. 57, ISBN 3-935035-00-4.</ref> </references>
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