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Groß Biewende

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Groß Biewende
Gemeinde Remlingen-Semmenstedt
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(279)&title=Gro%C3%9F+Biewende 52° 6′ N, 10° 38′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(279) 52° 5′ 59″ N, 10° 37′ 37″ O
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Fläche: 7,32 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Groß Biewende</ref>
Einwohner: 279 (3. Dez. 2025)<ref>Angaben der Samtgemeinde Elm-Asse</ref>
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Remlingen
Postleitzahl: 38319
Vorwahl: 05336
Lage von Groß Biewende in Niedersachsen

Groß Biewende ist ein Ortsteil der Gemeinde Remlingen-Semmenstedt im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das Dorf Groß Biewende liegt etwa drei Kilometer südwestlich von Remlingen und zwei Kilometer westlich von Klein Biewende. Am nördlichen Dorfrand führt der Große Graben entlang.

Geschichte

Groß Biewende wurde erstmals 1118 urkundlich erwähnt.<ref name="obs">Samtgemeinde Elm-Asse: Ortsbeschreibung Groß Biewende</ref> Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Wolfenbüttel im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel.<ref name="hassel"/> Von 1807 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Remlingen im Departement der Oker des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Seit 1814 gehörte Groß Biewende zum Amt Wolfenbüttel des Herzogtums Braunschweig und seit 1833 zum braunschweigischen Kreis Wolfenbüttel.<ref name="ventu">Karl Venturini: Das Herzogthum Braunschweig in seiner vormaligen und gegenwärtigen Beschaffenheit. Fleckeisen, Helmstedt 1847, S. 200 (google.de).</ref> Am 1. März 1974 wurde Groß Biewende im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform Teil der Gemeinde Remlingen. Remlingen wiederum fusionierte am 1. November 2016 mit Semmenstedt zur neuen Gemeinde Remlingen-Semmenstedt.<ref name="grenz">Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974 und 2016</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1793 230 <ref name="hassel">Georg Hassel und Karl Bege: Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg. Band 1. Friedrich Bernhard Culemann, Braunschweig 1802, S. 388 (tu-braunschweig.de [PDF]).</ref>
1812 230 <ref>Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).</ref>
1845 238 <ref name="ventu"/>
1871 278 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1890 383 <ref>Volkszählung 1890</ref>
1910 413 <ref>Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.</ref>
1925 480 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 460 <ref name="demand"/>
1950 767 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 531 <ref name="isys" />
1970 421 <ref name="isys" />

Baudenkmale

Die St. Katharinakirche, das Pfarrhaus, die alte Schule, das alte Spritzenhaus sowie vier weitere Wohn- und Wirtschaftsgebäude stehen in Groß Biewende unter Denkmalschutz. Die westlich des Dorfs gelegene Wüstung Kraut-Neindorf ist ein Bodendenkmal. Zwei Linden neben der Kirche sind Naturdenkmale.

Infrastruktur

Groß Biewende hat eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus an der Hauptstraße.<ref name="vl">Vereinsliste Groß Biewende</ref>

Vereine

Der SV Groß Biewende ist der ortsansässige Fußballverein. Der Schützenverein Groß Biewende von 1936 widmet sich dem Schießsport und dem lokalen Brauchtum.<ref name="vl"/>

Einzelnachweise

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang Groß Biewende | Klein Biewende | Remlingen | Semmenstedt | Timmern Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein