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Große Kinigat

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Vorlage:Infobox Berg

Die<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Alpenvereinsführer Karnischer Hauptkamm, Randzahl 377</ref> Große Kinigat (ital. Monte Cavallino) ist, nach der Hohen Warte, den Kellerspitzen und dem Hochweißstein, mit Vorlage:Höhe der vierthöchste Berg des Karnischen Hauptkamms und liegt an der Grenze zwischen Osttirol und der italienischen Provinz Belluno.

Die Erstbesteigung erfolgte am 21. Juli 1898 durch Anton Victorin aus Sillian mit Peter Tassenbacher, die im selben Zug die Königswand (Vorlage:Höhe) erklommen.

Auf dem im Ersten Weltkrieg stark umkämpften Gipfel – das italienische Militär wollte sich einen Zugang ins Pustertal verschaffen – wurde im Juli 1979 das Europakreuz errichtet.<ref name="wiedemayr">Ludwig Wiedemayr: Weltkriegschauplatz Osttirol – Die Gemeinden an der Karnischen Front im östlichen Pustertal, Lienz 2007</ref> Gefördert wurde dieses Projekt durch die Gemeinde Kartitsch und die dortige Schützenkompanie, aber auch von Bürgern der italienischen Nachbargemeinde Comelico Superiore. Bei der Gipfelkreuzeinweihung, die mit einer auf Deutsch und Italienisch gehaltenen Bergmesse verbunden war, wurde von den Bürgermeistern der beiden Gemeinden auch eine Gedenktafel mit der Inschrift „Nie wieder Krieg“<ref name="ob">Thomas Mariacher: Große Kinigat, erschienen in: Osttiroler Bote vom 28. August 2008</ref> angebracht. Das Europakreuz wurde zu einem Symbol des wiedergefundenen Friedens<ref name="dolomiti">Vorlage:Webarchiv</ref>, der einst verfeindeten Volksgruppen.

Noch heute treffen sich jedes Jahr, normalerweise am letzten Augustsonntag<ref name="dolomiti"/>, Bergfreunde zur Kinigat-Bergmesse, an der auch schon die Bischöfe von Belluno und Innsbruck teilgenommen haben.

Nach Medienberichten<ref>Vorlage:Webarchiv, Kleine Zeitung vom 9. Juni 2011</ref> von Anfang Juni 2011 sollte das Gebiet, in dem die Große Kinigat liegt, mitsamt dem Rosskopf von der österreichischen Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) für 121.000 Euro veräußert werden. Mitte desselben Monats<ref>Es hat sich ausgegipfelt, SZ vom 15. Juni 2011, abgerufen am 15. Juni 2011</ref> hieß es nach Protesten, diese Pläne seien nach Gesprächen mit Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner aufgegeben worden und man suche nach einer innerösterreichischen Lösung. Mitte August 2011 wiederum wurde gemeldet, die beiden Berge seien an die Österreichischen Bundesforste veräußert worden.<ref>Tiroler Berge bleiben österreichisch, Der Spiegel online vom 18. August 2011, abgerufen am 18. August 2011</ref>

Bilder

Literatur

  • Peter Holl: Alpenvereinsführer Karnischer Hauptkamm. Bergverlag Rudolf Rother, München 1988, ISBN 3-7633-1254-4

Weblinks

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Quellen

<references/>