Griesgundkopf
Der Griesgundkopf (auch Grießgundkopf) ist ein Vorlage:Höhe hohe untergeordnete Erhebung der Nordostschulter des Alpgundkopfs in den Allgäuer Alpen. Er wird von einem 90 m südwestlich gelegenen Vorlage:Höhe<ref name="Geodaten Bayern DGM1">Bayerische Vermessungsverwaltung (Hrsg.): Digitales Geländemodell 1m (DGM1), GeoTIFF-Datei 593_5241, Höhe an Koordinate 47°19'23.0218"N, 10°14'19.2833"E, heruntergeladen und ausgewertet am 7. Februar 2026</ref> hohen, namenlosen Nebengipfel des Alpgundkopfs dominiert.
Lage und Umgebung
Er ist der nordöstlichste Gipfel der Gruppe der Schafalpenköpfe und liegt nordöstlich vom Alpgundkopf. Nördlich des Griesgundkopfes liegt der touristisch unbedeutende Schartenkopf, von dem der Griesgundkopf durch die Griesgundscharte getrennt ist.
Besteigung
Auf den Griesgundkopf führt kein markierter Weg. Man erreicht ihn weglos entweder von Südosten vom Weg zum Guggersee oder von Nordwesten aus dem Warmatsgundtal. Beide Anstiege erfordern Trittsicherheit und Bergerfahrung. Der direkte Anstieg in Falllinie des Gipfels von Nordwesten ist wegen des brüchigen Gesteins gefährlich nicht zu empfehlen.
Gipfelkreuz
Im Jahre 1987 wurde auf dem Griesgundkopf ein Gipfelkreuz errichtet.<ref>Fritz Gelhard: Das Gipfelkreuz auf dem Griesgundkopf. Beitrag im Jahresbericht der DAV-Sektion Oberstdorf, 1987.</ref> Das Gipfelkreuz wurde im Juli 2011 durch eine Privatinitiative von drei Personen in Eigenregie erneuert, nachdem das alte Kreuz durch die Witterung sehr beschädigt war.
Bilder
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Gipfelaufbau vom Alpgundkopf
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Aus Nordwesten
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Mit Alp- (Mitte links) und Rossgundkopf (rechts)
Literatur
- Thaddäus Steiner: Allgäuer Bergnamen, Lindenberg, Kunstverlag Josef Fink, 2007, ISBN 978-3-89870-389-5
- Thaddäus Steiner: Die Flurnamen der Gemeinde Oberstdorf im Allgäu, München, Selbstverlag des Verbandes für Flurnamenforschung in Bayern, 1972
- Zettler/Groth: Alpenvereinsführer Allgäuer Alpen. Bergverlag Rudolf Rother, München 1984, ISBN 3-7633-1111-4
Weblinks
Einzelnachweise
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