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Grenzlandtheater

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Grenzlandtheater war in der Zeit des Nationalsozialismus die Bezeichnung für Theater, die gezielt in Städten in der Nähe der damaligen Reichsgrenzen neu errichtet oder einfach nur – ggf. nach mehr oder weniger intensiven Umbau- bzw. Renovierungsmaßnahmen – zu solchen umbenannt wurden. In Saarbrücken musste die Stadt einen Großteil der anfallenden Baukosten übernehmen, obwohl das dort neu erbaute Grenzlandtheater von der NS-Propaganda als „Geschenk des Führers“ tituliert wurde.

Liste der Grenzlandtheater

(kein Anspruch auf Vollständigkeit!)

Das „Grenzlandtheater Aachen“ (ursprünglich ein Zimmertheater) wurde erst 1950 vom Schauspieler Kurt Sieder gegründet und bekam seinen Namen erst 1962. Es hat trotz seines Namens nichts mit der Benennung von Theatern in der NS-Zeit zu tun.

Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />