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Grenzübergang Lessowo–Hamzabeyli

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Lage
Lage
Datei:KppLesovo.jpg
Der Grenzübergang

Der Grenzübergang Lessowo–Hamzabeyli liegt zwischen Bulgarien und der Türkei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)GKPP Lessowo – Granitschen Kontrolno Propuskwatelen Punkt Lessowo – Grenz-Kontroll-Durchlass-Punkt Lessowo). Er befindet sich neben dem gleichnamigen bulgarischen Dorf Lessowo und dem türkischen Dorf Hamzabeyli. Der Grenzübergang Lessowo–Hamzabeyli wurde am 19. Juni 2005 vom bulgarischen Ministerpräsidenten Sakskoburggotski und vom türkischen Premierminister Erdoğan eröffnet.

Er ist neben den Grenzübergängen Kapitan Andreewo–Kapıkule (ГКПП "Капитан Андреево – Капъкуле") und Malko Tarnowo–Dereköy (ГКПП "Малко Търново – Дерекьой") der dritte Grenzübergang zwischen Bulgarien und der Türkei und ermöglicht eine kürze Fahrt und Alternativroute zwischen den Orten Edirne sowie Burgas und Sliwen.

Wegen der chronischen Überlastung des Grenzüberganges Kapitan Andreewo–Kapıkule wurde bereits in den 1990ern eine nahe gelegene neue Grenzabfertigungsanlage angedacht, die dann Anfang der 2000er zwischen Lessowo und Hamzabeyli errichtet wurde. Der Grenzübergang Lessowo ist Teil des östlichen Transbalkankorridors (Lessowo – JambolKarnobatSchumenSilistra), der weiter nach Moldawien, in die Ukraine und nach Russland führt.

Die Gebäude am Grenzübergang haben eine Fläche von 10.000 m², es können täglich 100 schwere LKW, 130 Busse und 600 Autos abgefertigt werden. Dadurch wurde eine Entlastung der zwei anderen bulgarisch-türkischen Grenzübergänge angestrebt, die allerdings durch das Ansteigen des Verkehrsaufkommens zwischen beiden Staaten nicht eingetreten ist. Deshalb wurde bereits 2005 der Plan der Regierung angenommen, in den nächsten zehn Jahren weitere Grenzübergänge zwischen Bulgarien und der Türkei zu eröffnen. Geplant sind unter anderem die Übergänge StrandschaKofçaz (Странджа-Кофчаз), Belewren–Ahlatlı (Белеврен-Ахлатлъ) und Zarewo–İğneada (Царево-Инеада). Die Umsetzung dieser Pläne ist bis 2026 nicht erfolgt.

Durch den Grenzübergang wird der Weg von der Donau nach Istanbul und Edirne verkürzt. Der Verwaltungsbezirk Jambol und die Gemeinde Elchowo (im Verwaltungsbezirk Jambol) erhalten dadurch eine direkte Verbindung in die benachbarte türkischen Provinz Kırklareli (bulg. Лозенград / Losengrad) und die Gemeinde Lalapaşa (bulg. Лалапаша / Lalapascha) in der Provinz Edirne.

In der Öffentlichkeit wurde der Grenzübergang Lessowo bereits durch Goldschmuggel bekannt.

Koordinaten: 41° 57′ 36″ N, 26° 36′ 30″ O

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