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Grünorganisten

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Grünorganisten
Datei:Blue-naped Chlorophonia -77 100- (37524768300).jpg

Grünorganist (Chlorophonia cyanea)

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
Familie: Finken (Fringillidae)
Unterfamilie: Organisten (Euphoniinae)
Gattung: Grünorganisten
Wissenschaftlicher Name
Chlorophonia
Bonaparte, 1851
Datei:Chlorophonia callophrys 06.jpg
Gelbbrauen-Organist (Chlorophonia callophrys)
Datei:Chestnut-breasted Chlorophonia (Chlorophonia pyrrhophrys) Clorofonia ferruginosa (male).jpg
Schwarzbrauen-Organist (Chlorophonia pyrrhophrys)

Die Grünorganisten (Chlorophonia) bilden eine Gattung in der Familie der Finken (Fringillidae). Die meist grün gefärbten Vögel sind in den humiden Bergwäldern Mittel- und Südamerikas beheimatet, einige Arten leben auch in Kulturlandschaften und Gärten. Die kleinen Vögel erreichen Längen von 10 bis 13 cm.

Merkmale

Grünorganisten sind größer und gedrungener als Organisten, von denen sie sich darüber hinaus durch ihr meist glänzend smaragdgrünes Gefieder unterscheiden.<ref name="BoSA" /> Die Geschlechter unterscheiden sich in der Färbung. Männchen und Weibchen zeigen die gleichen charakteristischen grünen und gelbe Federnfarben, die Männchen sind jedoch glänzender gefärbt.<ref name="Freeman_et_al" />

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet reicht vom südlichen Mexiko bis zum nördlichen Argentinien.<ref name="Freeman_et_al" />

Lebensraum und Lebensweise

Grünorganisten sind Fruchtfresser, insbesondere Misteln<ref name="BoSA" /> zählen zu ihrer Nahrung. Ihr Lebensraum sind feuchte Gebirgsausläufer und subtropische Regenwälder. Über ihr Brutgeschäft ist nur wenig bekannt.<ref name="Freeman_et_al" />

Arten

Die Gattung umfasst acht Arten. Fünf davon bilden die klassische Gattung der Grünorganisten:

Die anderen drei Arten bilden die Schwesterklade der oberen fünf und sind aufgrund molekulargenetischer Untersuchungen in die Grünorganisten umsortiert worden (Imfeld et al. (2020))<ref name="Imfeld2020">Tyler S. Imfeld, F. Keith Barker und Robb T. Brumfield: Mitochondrial genomes and thousands of ultraconserved elements resolve the taxonomy and historical biogeography of the Euphonia and Chlorophonia finches (Passeriformes: Fringillidae). In: The Auk. Band 137, Nr. 3, Juli 2020, doi:10.1093/auk/ukaa0165.</ref>. Sie werden manchmal auch als eigene Gattung Cyanophonia <templatestyles src="Person/styles.css" />Bonaparte, 1851 geführt.

Weblinks

Commons: Grünorganisten (Chlorophonia) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Robert S. Ridgely, Guy Tudor: Fieldguide to the songbirds of South America. The Passerines. University of Texas Press, Austin 2009, ISBN 978-0-292-71748-0.
  • W. Grummt, H. Strehlow (Hrsg.): Vögel Zootierhaltung. Tiere in menschlicher Obhut. Verlag Harry Deutsch, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-8171-1636-2.
  • Carrol L. Henderson: Birds of Costa Rica - A field guide, University of Texas Press, Austin 2002, ISBN 978-0-292-71965-1

Einzelnachweise

<references> <ref name="Freeman_et_al"> Benjamin G. Freeman, Alexandra M. Class, Christian Andrés Olaciregui, Esteban Botero-Delgadillo: Breeding biology of the Blue-naped Chlorophonia (Chlorophonia cyanea) in the Santa Marta Mountains. In: Ornitología Colombiana 12, S. 10–16. (Online) </ref> <ref name="BoSA"> Robert S. Ridgely, Tudor Guy: The Birds of South America: Volume 1: The Oscine Passerines. 1989, ISBN 978-0-292-70756-6, S. 270. </ref> </references>