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Goslarer Chargierten-Convent

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Der Goslarer Chargierten-Convent (GCC) war ein Korporationsverband von pflichtschlagenden und farbentragenden Studentenverbindungen in der Zeit von 1882 bis 1891. Er wird als ein Vorgängerverband des Coburger Convents der Landsmannschaften und Turnerschaften angesehen.

Geschichte

Der Goslarer CC wurde am 25. Juli 1882 auf dem Steinberg (Goslar) gegründet. Die Gründungsmitglieder waren die Landsmannschaften Saravia Berlin<ref>später Burschenschaft Saravia Berlin</ref>, Primislavia<ref>später Burschenschaft Primislavia Berlin</ref>, Joachimica Berlin<ref>später Landsmannschaft Marchia Berlin zu Osnabrück</ref>, Viadrina<ref>1886 aufgegangen in der Landsmannschaft Palaiomarchia Berlin</ref>, Afrania Leipzig, Mecklenburgia Leipzig<ref>später Rostock, heute Hamburg</ref>, Cheruscia Leipzig<ref>heute Landsmannschaft Plavia-Arminia Leipzig</ref>, Hercynia Leipzig, Rhenania Jena und Suevia Jena<ref>später Landsmannschaft Suevia Jena-Breslau zu Hamburg im CC, heute Akademische Landsmannschaft Saxo-Suevia zu Erlangen im CC (Geschichte)</ref>.

Die Präsidierende war Afrania Leipzig und der Verband wuchs bis 1885 auf neunzehn Verbindungen an. Schließlich gewannen die großen Verbände an Anziehungskraft, so dass ab 1887 noch sechs Verbindungen im Verband waren. Bei seiner Auflösung (1891) traten die restlichen Verbindungen dem Coburger Landsmannschafter Convent bei.

Von den 21 Verbindungen, die im GCC waren, sind 18 noch heute in irgendeiner Form im Coburger Convent und drei in der Deutschen Burschenschaft.<ref>Erich Geissler: Erloschene Korporationsverbände aus Einst und Jetzt, 1961</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Brockhaus’ Konversationslexikon. 7. Band: Foscari - Gilboa. 1908, S. 607. Online
  • Erich Geissler: Erloschene Korporationsverbände 1882–1891 I. Der Goslarer Chargierten-Convent (GCC) 1882–1891. Einst und Jetzt, Jahrbuch des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung, Bd. 6 (1961), S. 41–51.
  • Roderich Scheer: Goslar als Studentenstadt. Historia Academica (Studentengeschichtliche Vereinigung des CC), Bd. 13, Stuttgart.

Einzelnachweise

<references />

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