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Gosenbach (Roter Main)

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Vorlage:Infobox Fluss Der Gosenbach ist ein knapp acht Kilometer langer, linker und westlicher Zufluss des Roten Mains im oberfränkischen Landkreis Bayreuth.

Name

Die mittelalterlichen urkundlichen Erwähnungen nannten den Bach „Jassen“ (um 1398), „Gasen“ (15. Jahrhundert) oder „Gosen“ (ab 17. Jahrhundert). Der Name könnte sich vom germanischen Verb *jes-a- für sieden, gären oder vom slawischen *Jasenьna mit der Bedeutung Eschenbach ableiten.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Der Gosenbach entspringt östlich von Bärnreuth auf einer Höhe von etwa Vorlage:Höhe.

Er mündet nördlich von Creußen auf einer Höhe von ungefähr Vorlage:Höhe von links in den Roten Main.

Der 7,93 km lange Lauf des Gosenbachs endet ungefähr 165 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 21 ‰.

Zuflüsse

(Von der Quelle zur Mündung)

  • Tannenbach (links), 1,0 km
  • Mausgraben (links), 0,7 km
  • Friedrichsbach (rechts), 1,1 km
  • Gosener Graben (links), 1,1 km
  • Sahrmühlbach (rechts), 2,6 km
  • Freileithener Graben (links), 0,8 km
  • Weinleitenbächlein (rechts), 1,3 km
  • Bocksrückbach (links), 1,4 km
  • Hühnerbach (rechts), 3,1 km

Flusssystem Roter Main

Orte

Der Gosenbach fließt durch die folgenden Orte:

Natur und Umwelt

Der Bach wurde nie begradigt, er behielt seinen natürlichen Lauf und schlängelt sich sanft durch Wiesen und Wälder.

Im Frühjahr 2023 stufte das Wasserwirtschaftsamt Hof den Zustand des Gosenbachs als unbefriedigend ein. Auf der von 1 (sehr gut) bis 5 (schlecht) reichenden Skala der EU-Wasserrahmenrichtlinie erreichte er nur die Note 4.<ref>Meist schwache Noten für Bach und Fluss in: Nordbayerischer Kurier vom 20. April 2023, S. 13.</ref>

In den Sommern der Jahre 2018 und 2019 trockneten er und seine Zuflüsse vorübergehend aus, Fische und die früher dort vorkommenden Krebse verloren ihren Lebensraum. Auch im Winter führt der Gosenbach mittlerweile sichtbar weniger Wasser.<ref>Extreme Trockenheit lässt Bäche versiegen in: Nordbayerischer Kurier vom 3. September 2019, S. 17.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />