Gordafarid
Gordāfarīd ({{#if:{{#invoke:TemplUtl|faculty|}}|neu}}persisch{{#if:گردآفريد| {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />
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Gordāfarīd gilt als Musterbeispiel der mutigen und tapferen iranischen Frau: Schön, begehrenswert, mutig und listig. Firdausi beschreibt Gordāfarīd mit folgenden Worten:
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Nun aber seh' ich, dass du noch viel schöner bist.<ref>Friedrich Rückert: Rostem und Suhrab. Eine Heldengeschichte in 12 Büchern. Nachdruck der Erstausgabe von 1838. epubli, Berlin, 2010, ISBN 978-3-86931-571-3, Drittes Buch, Kap. 30-1.</ref>}}
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| {{#if:trim|Sie sprachs, und sah dazu ihn an mit einem Blicke,
Mit dem sie übertrug von sich auf ihn die Stricke;
Bethöret nahm er ihr die Fangschnur<ref>Metapher für langes Haar; siehe hierzu: Jürgen Ehlers (Hrsg. und Übers.): Abū'l-Qāsem Ferdausi: Rostam - Die Legenden aus dem Šāhnāme. Philipp Reclam jun., Stuttgart, 2002, ISBN 3-15-050039-7, S. 363</ref> vom Genicke.
Wie fühlte sie mit Lust den schönen Nacken frei,
Und wie mit Stolz! Sie sah nun erst, wie stark sie sei,
Da solche Haft sie brach mit einer Schmeichelei.<ref>Friedrich Rückert: Rostem und Suhrab. Eine Heldengeschichte in 12 Büchern. Nachdruck der Erstausgabe von 1838. epubli, Berlin, 2010, ISBN 978-3-86931-571-3, Drittes Buch, Kap. 31-2.</ref>}}
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Literatur
- Uta von Witzleben: Firdausi: Geschichten aus dem Schahnameh. Eugen Diederichs Verlag, Düsseldorf und Köln 1960, S. 79–82 (Wie Sohrab mit Gordafrid kämpfte).
- Djalal Khaleghi-Motlagh: GORDĀFARID In: Encyclopædia Iranica
Einzelnachweise und Anmerkungen
<references />