Zum Inhalt springen

Goldene Kamera Nachwuchspreis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Emilia Schüle - Goldene Kamera 2014 - Berlin.jpg
Preisträgerin Emilia Schüle bei der Goldenen Kamera 2014 in Berlin

Mit dem Goldene Kamera Nachwuchspreis wird bei der jährlich veranstalteten Verleihung der Goldenen Kamera eine junge Nachwuchsschauspielerin oder ein Nachwuchsschauspieler geehrt. Die Auszeichnung, eine reguläre Goldene-Kamera-Statuette, ist mit einem Preisgeld von 20.000 Euro dotiert und wird von der jährlich wechselnden Expertenjury vergeben. Im Gegensatz zu den übrigen Darstellerpreisen erfolgt keine öffentliche Bekanntgabe von Nominierungen. Die Identität des Preisträgers wird erst im Rahmen der Goldene-Kamera-Verleihung bekanntgegeben.

Geschichte

Die Auszeichnung wurde ursprünglich als „Lilli-Palmer-Gedächtniskamera“ 1989 rückwirkend für Leistungen des Film- und Fernsehjahres 1988 vergeben und ehrte nur Nachwuchsschauspielerinnen.

2003 wurde neben der Prämierung von Anneke Kim Sarnau als beste Nachwuchsschauspielerin erstmals die „Curd-Jürgens-Gedächtniskamera“ für männliche Nachwuchsschauspieler verliehen, die Matthias Schweighöfer erhielt. Die beiden Preise waren jeweils mit 10.000 Euro dotiert, zur Hälfte gestiftet von Mercedes-Benz und Curd Jürgens’ Witwe Margie Schmitz, von der die Initiative zur neuen Auszeichnung ausgegangen war.<ref>Barbara Jänichen: Der Gentleman des deutschen Humors. In: Berliner Morgenpost, 3. Februar 2003, S. 22.</ref>

Im Folgejahr wurden beide Preise zur „Lilli-Palmer-&-Curd-Jürgens-Gedächtniskamera“ zusammengelegt und mit einem Preisgeld von 20.000 Euro dotiert. Sie waren in Erinnerung an die deutschsprachigen Schauspieler Lilli Palmer (1914–1986) und Curd Jürgens (1915–1982) benannt. Um die Auszeichnung konkurrieren seitdem sowohl weibliche als auch männliche Schauspieltalente.

Von 2013 bis 2015 trug die Auszeichnung den Namen „Hörzu Nachwuchspreis“. Seit 2016 wird sie als „Goldene Kamera Nachwuchspreis“ verliehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Chronik der Goldenen Kamera (Memento vom 12. Januar 2015 im Internet Archive), abgerufen am 5. März 2017</ref>

Preisträger

Datei:Barbara Auer IMGP3782.JPG
Barbara Auer, erste Gewinnerin des Nachwuchspreises
Datei:2012-05-31 Studio Hamburg Nachwuchspreis DSCF0144.jpg
Max von der Groeben, Preisträger des Jahres 2013
Datei:Nina Hoss (Berlinale 2012).jpg
Nina Hoss, Preisträgerin des Jahres 1997
Datei:Matthias Schweighöfer Berlinale 2008 cropped.jpg
Matthias Schweighöfer, erster männlicher Preisträger 2003
Jahr Preisträger/-in
1989
(Der Boss aus dem Westen)
1990
1991
(Parfüm für eine Selbstmörderin, Gefährliche Verführung und Kupferfalle)
1992
(Von Gewalt keine Rede)
1993
(Mutter mit 16)
1994 <ref>Mehr als einfach nur Kollegen: Muriel Baumeister und Pierre Besson. In: Die Welt, 10. Januar 2003, S. 38.</ref>
(Ein Haus in der Toscana und Schuld war nur der Bossa Nova)
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
(Crazy)<ref>Jurybegründung 2001. goldenekamera.de, abgerufen am 5. März 2017.</ref>
2002
(Tatort: Der Präsident und Der blaue Vogel)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jurybegründung 2002. (Memento vom 9. Februar 2012 im Internet Archive) goldenekamera.de, abgerufen am 2. Mai 2012.</ref>
2003
Matthias Schweighöfer
2004
(Das Wunder von Bern)<ref>Louis Klamroth, Lilli-Palmer-und-Curd-Jürgens-Gedächtniskamera (HÖRZU Nachwuchspreis). goldenekamera.de; abgerufen am 5. März 2017.</ref>
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
(Keine Angst)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jurybegründung 2011 (Memento vom 16. Februar 2017 im Internet Archive) bei goldenekamera.de, abgerufen am 5. März 2017</ref>
2012
(Sie hat es verdient)
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />