Goldbergwerk Nalunaq
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| Allgemeine Informationen zum Bergwerk | ||||||
| Abbautechnik | Untertagebau | |||||
| Förderung/Gesamt | 1.670.000 t | |||||
| Informationen zum Bergwerksunternehmen | ||||||
| Betreibende Gesellschaft | Angel Mining (Gold) A/S | |||||
| Betriebsbeginn | 2004, 2009, 2024 | |||||
| Betriebsende | 2008, 2013 | |||||
| Geförderte Rohstoffe | ||||||
| Abbau von | Gold | |||||
| Größte Teufe | Vorlage:FormatNumDef | |||||
| Gesamtlänge | Vorlage:FormatNumDef | |||||
| Geographische Lage | ||||||
| Koordinaten | 60° 28′ 24,5″ N, 44° 38′ 21,4″ W
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| Standort | Kirkespirdalen | |||||
| Großkommune | Kommune Kujalleq | |||||
| Staat | Grönland | |||||
Das Goldbergwerk Nalunaq [<templatestyles src="IPA/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.] ist ein Goldbergwerk in Grönland. Es war von 2004 bis 2008 und von 2009 bis 2013 und ist erneut seit 2024 in Betrieb.
Lage
Nalunaq liegt in einem Tal, das vom Itillersuup Kuua durchflossen wird, am Fuße des Napasorsuaq (Kirkespiret), weswegen es auch Kirkespirdalen genannt wird. Die gebirgige Halbinsel, auf der Nalunaq liegt, wird an den Seiten vom Fjord Tasermiut Kangerluat und der Meerenge Amitsup Saqqaa umgeben. Vor der Spitze der Halbinsel liegt in etwa 30 km Entfernung Nanortalik auf der gleichnamigen Insel.<ref>Nunat Aqqi. Karte über die vom Grönländischen Ortsnamenausschuss offiziell anerkannten Ortsnamen. Oqaasileriffik.</ref>
Geschichte
Erste Abbauphase
Seit den 1970er-Jahren sind Goldfunde in Grönland bekannt. 1992 entdeckte man Goldvorkommen im Kirkespirdalen. Anschließend explorierte man jahrelang die Gegend, um den Abbau vorzubereiten.
Die Bergbaugesellschaft Nalunaq Gold Mine A/S erhielt die Abbaurechte und nahm am 26. August 2004 das Bergwerk Nalunaq in Betrieb. Bedingung dafür war, dass das Gold nicht vor Ort verarbeitet werden sollte. Das geförderte Golderz musste daher zu einer ausländischen Aufbereitungsanlage gebracht werden. Für seine Verschiffung nach Spanien und später nach Kanada wurde ein Tiefwasserhafen am Amitsup Saqqaa errichtet, an dem Schiffe mit einer Tragfähigkeit von bis zu 50.000 Tonnen direkt beladen werden konnten. Es wurde davon ausgegangen, dass in den ersten fünf bis zehn Jahren pro Jahr zehn bis zwölf Tonnen Gold zu fördern seien. Dafür wurden Stollen in vier Sohlen zwischen 300 und 450 Meter über dem Meeresspiegel aufgefahren, die eine Länge von rund 3000 Metern hatten. Es wurden 25 Arbeiter aus der Umgebung eingestellt.<ref name="gc">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="g&o">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Aus der ersten Ladung Gold 2004 wurden unter anderem die Verlobungsringe von Frederik von Dänemark und Mary von Dänemark hergestellt.<ref name="dnl">Rasmus Ole Rasmussen: Nalunaq. Danmarks Nationalleksikon.</ref> Die Betreibergesellschaft stellte die Förderung Ende des Jahres 2008 ein. Bis zu diesem Zeitpunkt waren rund 700.000 Tonnen Erz gefördert und fast zehn Tonnen Gold gewonnen worden.<ref name="gc" /><ref name="g&o" />
Zweite Abbauphase
Angel Mining (Gold) A/S, eine hundertprozentige Tochter von Angel Mining PLC, die im Jahr zuvor schon die Erlaubnis bekommen hatten, den Bergbau in Maamorilik wiederaufzunehmen, kaufte das Goldbergwerk im Juli 2009 für 1.500.000 US-Dollar mit allen Bergbaumaschinen, den funktionsfähigen Tages- und Hafenanlagen. Die vom neuen Besitzer angestrebte jährliche Produktionsmenge betrug 24.000 Feinunzen (etwa 746,5 kg) Gold.<ref>Nalunaq Gold Mine. angelmining.com (archiviert).</ref> Ende 2013 wurde die Mine wegen fallenden Weltmarktpreisen wieder geschlossen.<ref>Peter Troelsen: Slut med guldminen i Nalunaq ved årsskiftet. Kalaallit Nunaata Radioa (28. August 2013).</ref><ref name="dnl" />
Dritte Abbauphase
Im Juli 2019 wurde bekannt, dass das kanadische Unternehmen AEX Gold Inc. plant, das Bergwerk 2020 zum dritten Mal den Betrieb aufnehmen zu lassen. Bis Dezember 2019 sollte zu diesem Zweck ein Probeabbau mit einem Personal von 20 Leuten durchgeführt werden und das Bergwerk renoviert und untersucht werden. Vorläufig wurde der Abbau mit 15 Mio. Kronen (etwa 2,0 Mio. Euro) finanziert.<ref>Nalunaq guldminen åbner til næste år. Sermitsiaq.AG (6. Juli 2019).</ref> Im Laufe des Jahres 2020 stiegen die Investitionen auf über 41 Mio. Kronen (etwa 5,5 Mio. Euro) an.<ref>Jørgen Schultz-Nielsen: Flere grønlandske millioner til guldmine. Sermitsiaq.AG (31. Juli 2020).</ref> Nach laut eigenen Angaben äußerst vielversprechenden Probebohrungen im Jahr 2021 wurde die Eröffnung 2022 noch für dasselbe Jahr angekündigt.<ref>Thomas Munk Veirum: Mineselskab melder om lovende guld-boringer. Sermitsiaq.AG (7. April 2022).</ref> Nachdem AEX Gold sich in Amaroq Minerals umbenannt hatte,<ref>Gyldne løfter: Regner med at begynde i år. Sermitsiaq.AG (15. März 2023).</ref> ging der Abbau nach mehreren Verzögerungen im November 2024 in Gang<ref>Trine Juncher Jørgensen: Så er der guld. Sermitsiaq.AG (28. November 2024).</ref> und wurde im Jahr darauf verstärkt. Die Verarbeitung erfolgt hauptsächlich durch das schweizerische Unternehmen Metalor Technologies und der Vertrieb über das US-amerikanische Unternehmen Auramet.<ref>Trine Juncher Jørgensen: Eksport af guld fra Nalunaq i gang. Sermitsiaq.AG (1. September 2025).</ref><ref>Trine Juncher Jørgensen: Grønlandsk guld fra Nalunaq på vej. Sermitsiaq.AG (26. November 2024).</ref>
Weblinks
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Einzelnachweise
<references />
Folgende Orte gehörten der 1950 gebildeten Gemeinde Nanortalik an (Schäfersiedlungen kursiv):
Bewohnte Orte: Aappilattoq | Alluitsup Paa | Ammassivik | Nanortalik (Stadt) | Narsarmijit | Nuugaarsuk | Qallimiut | Qorlortorsuaq | Saputit | Saputit Tasiat | Tasiusaq
Verlassene Siedlungen: Akuliaruseq († 2009) | Alluitsoq († 2009) | Illorpaat († 1975) | Ippik († 1950er) | Nalasut († 2012) | Nalunaq (Mine) († 2013) | Narsarsuaq († 1996) | Niaqornaarsuk († 1978) | Nuuk († 1950) | Papikatsuk († 1952) | Qunnermiut († 1978) | Sermilik († 1955) | Tuapaat († 1953)
Für vor 1950 aufgegebene Siedlungen, siehe Kategorie:Ort im Distrikt Nanortalik.